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25.05.2012 12:02 Alter: 1 Jahre
Kategorie: Erfolgsgeschichten
Von: Deutsche Hochschule

Warum die intern. Wirtschaftsassistentin Dorothea Kenny Gesundheitsmanagement studiert

Institut INDOLEO des Berufsförderungswerks Nürnberg als Ausbildungsbetrieb der DHfPG...

Team des Institut INDOLEO

Dorothea Kenny

Kundenpräsentation

Logo Institut INDOLEO

Dorothea Kenny hatte ursprünglich eine Ausbildung zur  internationalen Wirtschaftsassistentin absolviert und  war zuletzt als Marketing Services Manager für Premium Schreibgeräte tätig. „Das war ein spannender Job, aber ich kam irgendwann an einen Punkt, an dem ich sehr deutlich gemerkt habe, dass meine Interessen und Potenziale im bisherigen Beruf nicht optimal zum Tragen kommen.“ Um sich beruflich und ihren Vorstellungen entsprechend weiter entwickeln zu können, machte sie sich auf die Suche nach Alternativen und wurde beim Bachelor-Studium der Deutschen Hochschule fündig. „Den praktischen Teil meines Studiums zum „Bachelor in Gesundheitsmanagement absolviere ich bei INDOLEO, einem Institut, das zum Berufsförderungswerk Nürnberg gehört und als Bildungs- und Gesundheitsdienstleister als Schnittstelle zur nordbayerischen Wirtschaft fungiert.“

Anfangs wusste Dorothea Kenny nur, dass sie etwas anderes machen wollte, hatte aber nicht die geringste Idee, was genau: „Sport und Gesundheit haben mich zwar schon seit meiner Kindheit interessiert, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dieses private Interesse beruflich umzusetzen. Mir war zu Beginn nur klar, dass ich direkt mit bzw. am Menschen arbeiten will, und durch meine Arbeit einen positiven und sinnvollen Beitrag leisten möchte. Der Kontext war noch völlig offen.“ Da sie mit Anfang 30 keine „Fehlentscheidung“ treffen wollte, lies sich Dorothea Kenny im Bezug auf ihre berufliche Laufbahn professionell beraten. In diesem Kontext hat sich der Bereich Gesundheit/Sport/Beratung/Coaching herauskristallisiert und sie stellte fest: „Das ist genau mein Ding.“ Die Wahl fiel auf die Deutsche Hochschule als Bildungsanbieter in diesem Bereich, weil es ihr  sehr wichtig war, bei einer beruflichen Neuorientierung eine solide Grundlage zu haben. „Statt „no-name“ Zertifikaten von unbekannten Anbietern wollte ich einen europaweit anerkannten akademischen Studienabschluss.“

Wie Dorothea Kenny auf die Deutsche Hochschule aufmerksam wurde
„Das war im Rahmen der beruflichen Laufbahnberatung: Erst war die DHfPG  nur ein Vorschlag von vielen, hat dann aber nach ausgiebiger Recherche aller Optionen eindeutig das Rennen gemacht. Sowohl das Konzept des dualen Studiums als auch die Inhalte des Studiengangs Gesundheitsmanagement haben mir auf Anhieb sehr gut gefallen.“

„Ich bin ein großer Anhänger des dualen Studiums“
Das Bachelor-Studium an der Deutschen Hochschule verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an Studienzentren in Deutschland (bundesweit), Österreich oder der Schweiz. Im Vergleich zu einem reinen Präsenzstudium erwerben die Studierenden an der DHfPG bereits während des Studiums einschlägige Berufspraxis. Für Dorothea Kenny ein großer Vorteil: „Was nützt die ganze Theorie, wenn sie nicht in der Praxis zum Leben erweckt wird? Insbesondere, wenn das theoretische Wissen an Menschen umgesetzt werden soll. Im Laufe des Studiums können die Studenten das neue Wissen Schritt für Schritt in die berufliche Praxis integrieren“, bringt es Dorothea Kenny auf den Punkt. „Obwohl die Studieninhalte an der Hochschule schon sehr praxisbezogen vermittelt werden, ist es doch noch mal etwas ganz anderes, sie selbst im beruflichen Alltag konkret umzusetzen“, erklärt Dorothea Kenny. „Je nach Studienmodul ist so ein unmittelbarer Transfer in der Arbeit möglich. Einerseits verankert sich das neue Wissen dadurch viel besser und auf der anderen Seite kann es neue Impulse für die tägliche Arbeit im Betrieb setzen, oder gar neue Aufgabenfelder auftun.“

Für sie ist klar: „Wäre ich ein Arbeitgeber, würde ich einem Absolventen eines dualen Studiums klar den Vorzug geben. Denn wer es schafft, sich selber so zu organisieren, dass er Beruf und Studium parallel gut hinbekommt, der hat schon eine gewisse Belastbarkeit und Organisationsfähigkeit bewiesen.“
Das Fernstudium als Vorbereitung auf die Präsenzphasen ermöglicht der angehenden Gesundheitsmanagerin eine zeitliche Flexibilität, die ihr persönlich sehr wichtig ist: „Ob ich um 1 Uhr morgens lerne oder um 18 Uhr abends, bleibt mir selber überlassen. Außerdem kann ich das Lerntempo selber bestimmen. Allerdings erfordert diese Flexibilität ein gutes Zeit- und Prioritätenmanagement. Ich habe so gelernt, noch viel vorausschauender zu planen und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.“

Wie Dorothea Kenny ihren  Betrieb fand
„Das Institut INDOLEO gehört zum Berufsförderungswerk Nürnberg, das zwischen 2008 und 2011 nordbayrische Regionalstelle im Rahmen des bundesweiten Projektes „Gesunde Arbeit“ war. Diese Regionalstelle hatte Zugang zu einem großen Netzwerk an Dienstleistern aus dem Gesundheitsbereich. Ich hatte beim damaligen Projektleiter um ein persönliches Informationsgespräch gebeten, um von ihm zu erfahren, welche Dienstleister in der Region potenzielle Arbeitgeber für mich sein könnten. Nach Ende des Gesprächs bot er mir ganz überraschend eine Mitarbeit beim Projekt „Gesunde Arbeit“ an, was für mich der perfekte Einstieg in das Themenfeld Gesundheit am Arbeitsplatz wurde. Nach Projektende wurde ich in das Institut INDOLEO übernommen.“

Welche Aufgaben Dorothea Kenny im  Betrieb übernimmt
Die angehende Gesundheitsmanagerin ist in der Kundenberatung mit Schwerpunkt BGM tätig. Für die Tätigkeit als betriebliche Gesundheitsberaterin hat sie sich über die BSA Lehrgänge „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ und „Berater für betriebliches Gesundheitsmanagement“ qualifiziert. Darüber hinaus ist sie im Veranstaltungsmanagement mit eingebunden. INDOLEO bietet u.a. in Kooperation mit der IHK eine Veranstaltungsreihe für Unternehmen an, die verschiedene Schwerpunktthemen zu „Gesundheit im Betrieb“ aufgreift. „Des Weiteren bin ich Mitglied im Arbeitskreis Gesundheit, der die betriebliche Gesundheitsförderung der  ca. 300 Beschäftigten am Berufsförderungswerk Nürnberg plant und umsetzt. In diesem Zusammenhang bin ich seit  März 2012 als betriebsinterner Gesundheitscoach eingesetzt und in dieser Funktion  - ergänzend zur Betriebsärztin - Ansprechpartner für alle Beschäftigten rund um das Thema Gesundheitsförderung.“

Was ist für die berufliche Zukunft geplant?
Die nächsten Jahre möchte Dorothea Kenny auf alle Fälle ihre bisherige Erfahrung im Bereich BGM weiter ausbauen und in diesem wachsenden Bereich vorne mit dabei sein: „Der Arbeitsplatz bietet einen idealen Rahmen für Gesundheitsförderung. Schließlich verbringen Erwerbstätige einen Großteil ihrer Zeit dort und ihre Gesundheit beeinflusst ihre Arbeit und umgekehrt. Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen steckt hier sicherlich noch viel Potenzial. Zusätzlich plane ich, individuelles Gesundheitscoaching anzubieten, und zwar mit einem Fokus auf Strategien, um dauerhaft und nachhaltig das eigene Bewegungs- und Ernährungsverhalten zu ändern. Meines Erachtens wird dieser Aspekt noch viel zu sehr vernachlässigt. Und das obwohl es aus meiner Sicht essenziell ist, beide Ebenen zu bedenken: sowohl die Änderung des eigenen Gesundheitsverhaltens als auch das Schaffen von Rahmenbedingungen im betrieblichen Umfeld, damit der Einzelne überhaupt die Möglichkeit hat sich gesund zu verhalten. Häufig scheitert die Verhaltensänderung nicht an der mangelnden Motivation, ein Vorhaben in die Tat umzusetzen, sondern daran, eine begonnene Verhaltensänderung beizubehalten.“

Deutschlandstipendium als tolle Möglichkeit
Dorothea Kenny bewarb sich 2011 erfolgreich um ein Deutschlandstipendium der Deutschen Hochschule: „Mein erster Gedanke war: Das probierst du jetzt einfach mal. Eine solche Bewerbung lohnt sich auf alle Fälle. Wenn es nicht klappt, hat man außer ein bisschen Arbeit vor dem PC nichts verloren. Dabei sollte man seine Chancen anhand der gestellten Voraussetzungen natürlich vorher realistisch abschätzen.“ Wer sich über aktuelle Entwicklungen an der Hochschule wie z. B. das Deutschlandstipendium auf dem Laufenden halten möchte, dem empfiehlt Dorothea Kenny den monatlichen Newsletter der DHFPG, denn hier erfuhr sie erstmals vom Stipendium.

Über INDOLEO
Der Bildungs- und Gesundheitsdienstleister INDOLEO – Institut für ganzheitliches Potenzialmanagement – ist ein Angebot des Berufsförderungswerks Nürnberg. Als Schnittstelle zur nordbayerischen Wirtschaft unterstützt INDOLEO Unternehmen aus der Region beim Ausbau und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter: von der Beratung, Einführung und Durchführung von Betrieblichem Eingliederungsmanagement (BEM) über die Einrichtung eines unternehmenseigenen BGM bis hin zur Durchführung oder Vermittlung von konkreten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. INDOLEO bietet Unterstützung bei der Erfassung von Mitarbeiterkompetenzen und der Durchführung von Assessments,  sowie Aus- und Weiterbildungen zu Fachthemen aus über 20 verschiedenen Berufsbildern.

Weitere Informationen
Institut INDOLEO (www.indoleo.de und www.bfw-nuernberg.de)
Bachelor-Studium in Gesundheitsmanagement