Bachelor-Studiensystem

Die Bachelor-Studiengänge werden im dualen Studium durchgeführt. Das bedeutet, dass zusätzlich zu einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an der Hochschule auch eine Ausbildung in einem Unternehmen fester Bestandteil des Studiums ist.

Die Studierenden sind im Unternehmen angestellt und erhalten eine Vergütung auf Basis eines Azubigehaltes. Durch den hohen Anteil an betrieblicher Ausbildung können die Studierenden die Studieninhalte direkt in die Praxis übertragen. Sie können in längerfristige Projekte integriert werden und mit zunehmender Studiendauer auch Verantwortung übernehmen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse unternehmensspezifisch in die Praxis umsetzen. Dieses Studiensystem bietet viele Vorteile sowohl für Studierende als auch für Ausbildungsbetriebe. Die Studiendauer beim Bachelor-Studium beträgt 7 Semester (42 Monate).

Fernstudium mit Studienbriefen

Als Basis des Fernstudiums weisen die Studienbriefe der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement eine spezielle didaktische und methodische Struktur auf. Die Lehrtexte werden durch Abbildungen, Tabellen und Beispiele veranschaulicht.

Wiederholungsaufgaben und im Text eingestreute Übungen ermöglichen eine eigenständige Kontrolle des Lernerfolges bzw. eine direkte Anwendung des gerade Erlernten, also ein „learning by doing“. Das Online-Glossar ermöglicht ein Nachschlagen von unklaren Fachbegriffen. Die Studienbriefe sind so konzipiert, dass darin alle prüfungsrelevanten Inhalte vermittelt werden. Das Literaturverzeichnis weist auf weiterführende und ergänzende Literatur hin.

Kompakte Präsenzphasen an bundesweiten Studienzentren

In regelmäßigen Abständen finden an den Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz die kompakten Präsenzphasen statt. Hier wird das im Fernstudium erworbene Wissen mit den erfahrenen Dozenten praxisorientiert umgesetzt: Mithilfe von Rollenspielen, Projektarbeiten und Fallbeispielen sowie dem Lösen von komplexen Aufgabenstellungen im Team wird die Handlungskompetenz der Studierenden gefördert und der Anwendungsbezug des Erlernten gesichert.

Die Studierenden sind in der Lage, berufliche Problemstellungen eigenständig zu lösen, neue Situationen und Herausforderungen anzunehmen und eigenständig oder im Team zu bewältigen.

Fachlicher Austausch
Während der Präsenzphasen treffen die Studierenden ihre Kommilitonen innerhalb ihrer Studienklasse. Bei den mehrtägigen Veranstaltungen gibt es reichlich Gelegenheit, mit den Mitstudierenden und den Dozenten der Hochschule Fragen zu klären, Erfahrungen auszutauschen und direkt umsetzbare Ideen und Tipps mit in die betriebliche Praxis zu nehmen.

Praxiseinsatz - Tätigkeit im Betrieb

Bei den Bachelor-Studiengängen ist zusätzlich zum Studium an der Hochschule auch eine Ausbildung in einem Unternehmen fester Bestanteil des Studiums.

Die Bachelor-Studierenden arbeiten im Ausbildungsbetrieb mit und können somit einen Theorie-Praxis-Transfer herstellen. Sie lernen die Umsetzung des Wissens in die Praxis. Zusätzlich werden im täglichen Umgang mit den Kollegen und den Kunden die wichtigen Soft Skills zusätzlich trainiert und vertieft.

Mit zunehmender Studiendauer können die Studierenden in längerfristige Projekte integriert werden, dabei Verantwortung übernehmen und die wissenschaftlichen Studieninhalte in unternehmensspezifischen Problemlösungen umsetzen.