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Firmenportrait / Fitnessökonomie / 07.06.2010
Vom Studierenden zum Chef und Ausbilder

Fitnessökonom Johannes Oberhofer setzt auf Studierende im eigenen Betrieb

Zuerst studiert, dann selbstständig gemacht und nun im eigenen Unternehmen VITAGO Gesundheitszentrum Ausbildungsleiter von Studierenden. So könnte man den Werdegang von Johannes Oberhofer auf den Punkt bringen. Am Studiensystem der Hochschule schätzt er als Unternehmer vor allem die Eigeninitiative und Motivation, die Studierende im dualen Studiensystem der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, das eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit Präsenzphasen verbindet, mitbringen. Neben den geringen Abwesenheitszeiten schätzt er als Ausbildungsleiter den aktuellen Wissensstand, den sein Studierender im Laufe des Studiums stetig erweitert.

Wissen direkt im Betrieb einzusetzen und eine hohe Anzahl von Stunden im Betrieb arbeiten: Fakten, die Johannes Oberhofer schon selbst als Studierenden überzeugten. Heute ist er auch als Chef seines eigenen Gesundheitsunternehmens von den Qualitäten des Studiums an der Deutschen Hochschule überzeugt: „Ein Studierender ist während seiner Ausbildung durch das Studum an der staatlich anerkannten Hochschule stets auf dem aktuellsten Wissensstand, verbringt eine hohe Stundenzahl im Betrieb und kennt daher fast alle Abläufe. Mein Studierender nimmt mir organisatorische Arbeiten ab und entwickelt durch eigene Ideen und Eigeninitiative seine eigenen Projekte, die VITAGO weiterbringen“, fasst er zusammen. Johannes Oberhofer setzt seinen Studierenden entsprechend der Studienmodule und dem Ausbildungsplan in sämtlichen Bereichen des Gesundheitszentrums ein und versucht ihn seinen Stärken entsprechend zu fördern. „Das duale Bachelor-Studiensystem ist für mich als Ausbildungsbetrieb super, da die klassischen Berufsschulböcke mit mehrwöchigen Ausfällen nicht anfallen und mein Student sein erlerntes Wissen direkt im Betrieb umsetzten kann“, betont Johannes Oberhofer.

Als Fitnessökonom für Selbstständigkeit gut gerüstet
Johannes Oberhofer, selbst Fitnessökonom,  hatte sich auch für seinen Studierenden für den Studiengang  „Bachelor in Fitnessökonomie“ entschieden. „Das Verhältnis von Betriebswirtschaftslehre zur Trainingswissenschaft ist sehr ausgeglichen. Wenn ich jedoch bereits vor meinem Studium gewusst hätte, dass ich ein Gesundheitszentrum eröffnen möchte und mich mit der Prävention und Rehabilitation nationaler Volkskrankheiten beschäftigen werde, hätte ich aber  vielleicht auch für den „Bachelor in Gesundheitsmanagement“ entschieden“, stellt er rückblickend fest.  Nachdem es bei seiner ersten Ausbildungsstelle für beide Seiten nicht gepasst hatte, setzte er seine betriebliche Ausbildung im Sports & Health Fitnessclub in München fort. Sein Aufgabenfeld umfasste dort fast alle Bereiche in denen Johannes Oberhofer heute seine Stärken sieht:  „Service, Trainingsfläche, Groupfitness sowie Mitgliederbetreuung per Telefonmanagement. Aus dieser Zeit habe ich auf sehr viel für meine Selbstständigkeit mitgenommen, wovon nun mein Student profitieren wird“, erklärt er.
Vom Bachelor-Studiensystem, das eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verbindet, ist er überzeugt: „Ich habe es als sehr lehrreich und praxisbezogen empfunden, zumal ich zuvor ein Jahr an der Universität in Regensburg studiert habe und dadurch beide Studiensysteme kenne. Ich kann es daher uneingeschränkt weiterempfehlen“, betont er.

Wie er Studieninhalte heute in der Selbstständigkeit einsetzt
Den Profit für seine Selbstständigkeit sieht er in den fachlichen Inhalten des Studiums aus vielen unterschiedlichen Themengebieten wie z.B. Betriebswirtschaft, Marketing, Trainingslehre und dem Praxisbezug in der Planung. Zudem nahm seine Bachelor-Thesis bereits Bezug zur eigenen Existenzgründung in Form eines Businessplans.  „Ich konnte damit mein Konzept noch einmal genau durchleuchten und Unstimmigkeiten verbessern“, beschreibt er. Sein persönliches Interesse lag mehr auf den medizinischen und trainingswissenschaftlichen sowie kommunikativen Modulen. Von großer Wichtigkeit für jeden Existenzgründer ist seiner Meinung nach neben dem trainingswissenschaftlichen Hintergrund natürlich die betriebswirtschaftliche Komponente. „Am wertvollsten waren meiner Ansicht nach die Module Interdisziplinär“, hebt er heraus, in denen das Know-how aus den unterschiedlichen Studienbereichen vernetzt wird.

Johannes Oberhofer beschreibt sich als Breitensportler mit Schwerpunkt Fußball und Fitness. „Seit der Existenzgründung leidet meine eigene sportliche Aktivität etwas. Dennoch bin ich überzeugt, dass jeder Trainer seinen Kunden den gesunden Lebensstil vorleben sollte, zu dem meiner Ansicht nach eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung gehören“, betont er abschließend.

VITAGO Gesundheitszentrum
Die VITAGO Gesundheitsberatung beschäftigt sich auf 230 m2 im Hauptsegment mit der Prävention und Rehabilitation nationaler Volkskrankheiten wie Rückenbeschwerden, Übergewicht und Stress. Im Vordergrund stehen gezielte Bewegung, individuelle Ernährung und die Verbesserung des Verhältnisses zum eigenen Körper.  VITAGO will nicht die Symptome sondern Ursachen erkennen und diese gemeinsam mit den Gästen verbessern. Persönliche Betreuung sowie die Wertschätzung eines jeden Einzelnen bilden dabei die Grundlage bei VITAGO. Zielgruppe ist die Generation 40-plus, die etwas für Ihre Gesundheit machen möchte und hohen Wert auf Betreuung und Ambiente legt. Darüber hinaus ist VITAGO damit beschäftigt, ein lokales Gesundheitsnetzwerk mit Ärzten, Therapeuten und Apotheken zu knüpfen und engagiert sich in den Bereichen betriebliche Gesundheitsförderung sowie in der Betreuung leistungsorientierter Sportler.

Mehr Infos unter www.vitago-gesundheitsberatung.de.


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