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DGE warnt vor schneller verderblichen Lebensmitteln im Sommer

Der Sommer hat sich zwar noch nicht von seiner besten Seite gezeigt, dennoch ist absehbar, dass Temperaturen um die 30 Grad wieder erreicht werden. Jährlich warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) vor Mikroorganismen, wie Salmonellen und andere Bakterien, die sich bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit in ungekühlten Lebensmitteln besonders gut vermehren.

Mit dem Verzehr von Obst, Gemüse und Salat wichtige Vitamine tanken

Grillpartys, Picknicks im Grünen und Gartenfeste haben wieder Hochsaison. Bei solchen Anlässen müssen leicht verderbliche Lebensmittel ausreichend gekühlt werden, warnt die DGE. Die Folgen können schwere Lebensmittelvergiftungen sein. In Deutschland werden dem Robert Koch-Institut jedes Jahr mehr als 100 000 Erkrankungen gemeldet, die durch Mikroorganismen, insbesondere Bakterien, Viren oder Parasiten, in Lebensmitteln verursacht werden.

Schwere gesundheitliche Folgen möglich
Meist gehen sie mit Magenkrämpfen, Durchfall und Erbrechen einher und klingen nach wenigen Tagen von selbst ab. Für Risikogruppen wie Kleinkinder, Schwangere, alte oder immungeschwächte Menschen können sie im Extremfall aber lebensbedrohlich sein. Deshalb ist Vorsicht geboten: Damit das Schlemmen im Sommer ohne Reue bleibt, sollten die allgemeinen Küchenhygieneregeln, insbesondere beim Umgang mit Fleisch, Geflügel und rohen Eiern, beachtet werden. Mit der korrekten Lagerung und Zubereitung von Speisen, gründlichem Händewaschen und dem regelmäßigen Austausch von Küchenutensilien lassen sich Lebensmittelinfektionen in der heißen Jahreszeit vermeiden, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Das gleichmäßige und vollständige Erhitzen von Speisen auf +70 °C bis +100 °C tötet die meisten Krankheitserreger ab. Auf den Verzehr von rohem Fleisch, z. B. Carpaccio, rohem Hackfleisch wie Mett und Tatar sowie Zwiebelmettwurst und mit rohem Ei zubereitete und verzehrte Speisen wie Mayonnaise, Tiramisu oder Zabaione an heißen Sommertagen am besten verzichten.

Ernährungsempfehlung der Deutschen Hochschule/BSA-Akademie
Die Ernährungsexperten empfehlen bei der heißen Jahreszeit vor allem leichte Kost zu sich zu nehmen. Vor allem die mediterrane Kost eigne sich dabei sehr und charakterisiert sich überwiegend durch den Verzehr von Gemüse, Obst, Salat, Hülsenfrüchten, Vollkorngetreideprodukten, Olivenöl und Meeresfisch. Dadurch tanken wir wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie hochwertige Eiweiße und gesunde Fette.

Mit der Deutschen Hochschule zum „Bachelor of Arts“ Ernährungsberatung
Wen das Thema Ernährung nicht nur interessiert, sondern sich auch Expertenkenntnisse in dem Bereich aneignen möchte, um später in der immer wichtiger werdenden Ernährungsbranche beruflich durchzustarten, kann an der DHfPG den dazu passenden akademischen Abschluss erreichen. Der Studiengang „Bachelor of Arts“ Ernährungsberatung qualifiziert zum Ernährungsspezialisten, der gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten wissenschaftlich fundiert vermittelt und dieses durch Bewegungsprogramme und psychologische Strategien dauerhaft stabilisiert.

Mit der BSA-Akademie fachlich fundiertes Wissen zum Thema Ernährung aneignen
Mit den Lehrgängen der BSA-Akademie, zum Beispiel mit der Basisqualifikation „Ernährungstrainer-B-Lizenz“ qualifizieren sich die Teilnehmer zur Planung und Durchführung einer Ernährungsbetreuung im primärpräventiven Bereich. Die Lehrgangsteilnehmer sind in der Lage, ihren Ernährungszustand zu analysieren und daraus abgeleitet die Ernährungsweise zu optimieren bzw. individuelle Ernährungspläne gemäß den vereinbarten Zielen zu erstellen. Interessierte können außerdem auf dem immer attraktiver werdenden Arbeitsmarkt Ernährung neben- oder hauptberuflich einsteigen und sich über Aufbauqualifikationen, wie dem „Berater für Sporternährung“ bis hin zum Profiabschluss „Lehrer für Ernährung“ fortbilden.