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DHfPG-Dozentin Monica Lanzendörfer bei der DATEV Challenge Roth

Viele der Mitarbeiter der DHfPG/BSA-Akademie sind neben ihrer Arbeit auch in ihrer Freizeit Sport und Fitness eng verbunden. Laufen, Fitness- und Krafttraining, Radfahren und vieles mehr sind nur einige der Disziplinen, bei denen man die Kollegen regelmäßig antrifft. Doch einige leisten darüber hinaus ganz Besonderes. Eine davon ist Monica Lanzendörfer. Sie ist seit vielen Jahren Dozentin der DHfPG und Referentin der BSA-Akademie sowie begeisterte Sportlerin. Die Läuferin hatte zu ihrem 40. Geburtstag erstmalig einen Marathon geschafft und letztes Jahr, zum 50. Geburtstag dann, hat sie ihren ersten Langdistanz-Triathlon gemeistert. Derzeit bereitet sie sich gerade auf ihre zweite Teilnahme an der DATEV Challenge Roth, dem weltweit größten Wettkampf auf der Triathlon-Langdistanz im mittelfränkischen Roth, vor. Wir haben Monica dazu einige Fragen gestellt.

Monica Lanzendörfer bei der DATEV Challenge Roth

Dozentin/Referentin Monica Lanzendörfer beim Zieleinlauf

Wie lange bist du schon in der Fitness- und Gesundheitsbranche aktiv und wie lange davon bei der DHfPG/BSA?
Mittlerweile bin ich seit über 33 Jahren in der Branche dabei. Angefangen habe ich im Sportverein. Danach habe ich dann die klassische Laufbahn als Kurstrainerin im Studio begonnen. Seit 1999 bin ich darüber hinaus auch als Referentin der BSA-Akademie tätig und seit der Gründung der DHfPG im Jahr 2002 dort auch als Dozentin.

Für welche Sportarten kannst du dich begeistern und wie oft trainierst du in der Woche?
Ich mag neben Fitness- und Krafttraining auch Pilates, Skifahren, Stand Up Paddling (SUP) und natürlich Laufen, Radfahren und Schwimmen. Derzeit macht mir das Freiwasserschwimmen, mit dem ich beim Triathlon erstmals in Berührung gekommen bin, am meisten Freude. 

Wie bist du zum Triathlon gekommen?
Mit 40 Jahren hatte ich mir zum Ziel gesetzt meinen ersten Marathon zu finishen. Das habe ich auch geschafft. Im Zuge dessen bin ich dann noch einige Marathons gelaufen. Am Ende sogar bis zu 100 Kilometer. Doch das wurde mir dann mit der Zeit zu langweilig. Also habe ich mir ein neues Ziel gesucht. Mit meinem Lauftreff bin ich danach erstmals in der Staffel bei einem Langdistanz-Triathlon an den Start gegangen. Zuerst habe ich dort das Schwimmen als Disziplin übernommen, im zweiten Jahr dann sogar das Schwimmen und das Laufen. Dann wurde klar, dass zum Triathlon nur noch das Radfahren fehlte. Also startete mein Training auch auf dem Rad und 2014 nahm ich an meinem ersten Triathlon teil. Begonnen bei der Kurzdistanz über die Mitteldistanz nahm ich dann zu meinem 50. Geburtstag, in meinem zweiten Triathlon-Jahr, mein erstes Rennen der Langdistanz bei der DATEV Challenge Roth in Angriff.

Wie sieht deine Vorbereitung auf Wettkämpfe aus?
Über die Wintermonate trainiere ich zwischen fünf- und acht Stunden pro Woche. Da fange ich langsam an. In den sechs bis acht Monaten der Vorbereitung auf einen Wettkampf sind es dann aber durchaus auch mal 11 bis 13 Stunden pro Woche. Direkt vor den Wettkämpfen, gerade wenn die längeren Radfahreinheiten anstehen, können es auch gut und gerne einmal 15 Stunden werden. Da sind dann aber auch die Einheiten u. a. im Beweglichkeitstraining und Krafttraining bereits mit dabei und nicht nur die Übungsstunden auf dem Rad, beim Laufen und im Wasser gemeint.

Auf was freust du dich beim weltweit größten Wettkampf auf der Triathlon-Langdistanz im mittelfränkischen Roth am meisten?
Das ist einfach rundum ein tolles Erlebnis. Das geht schon nach dem Aufstehen am Morgen los. Beim Start habe ich dann immer Gänsehaut und der einzigartige Tag beginnt. Wenn dir wildfremde Menschen an der Strecke zujubeln. Wenn sie deinen Namen von der Startnummer lesen und dich anfeuern, dir zurufen:  du siehst noch frisch aus und du schaffst das. Die letzten vierhundert Meter Zieleinlauf sind dann das Sahnehäubchen. Das ist einfach etwas, was mich jedes Mal aufs Neue mit viel Freude erfüllt und den großen Spaß erklärt, den man trotz der immensen Anstrengung dabei empfindet.

Was ist deine Lieblingsdisziplin und wieso?
Am liebsten mag ich mittlerweile das Freiwasserschwimmen. Und das, obwohl ich ursprünglich auch vom Laufen komme. Danach kommt das Radfahren und erst zum Schluss das Laufen. Aber eigentlich macht es für mich die Mischung.

Was macht Triathlon für dich so einzigartig?
Die Abwechslung beim Triathlon durch die verschiedenen Disziplinen macht für mich das Erlebnis Triathlon aus. Wenn beispielsweise beim Training die Beine beim Laufen schwer werden und man sich quälen muss, geht’s aufs Rad und man kann wieder Vollgas geben. Ich spüre einfach, dass mir der Triathlon richtig gut tut. Ich habe nach dem Triathlon trotz der durchaus hohen Belastung auch keinen Muskelkater, einfach eine tolle Erfahrung.

Was braucht man für (Charakter-)Eigenschaften, um einen Ironman zu „überstehen“? Wie hole ich das letzte Prozent aus mir raus?
Am wichtigsten ist einfach, dass man Spaß hat an dem, was man da tut. Einen Triathlon macht man nicht nur einfach mal so, damit man etwas getan hat. Und natürlich gehört auch ein großes Maß an mentaler Stärke dazu. Man muss die Motivation der Zuschauer nutzen und diese in Kraft umwandeln. Ich würde aber sofort damit aufhören, wenn ich den Spaß daran verlieren würde. Und derzeit ist das noch nicht so. Ich genieße jedes Mal den Moment, wenn es soweit ist.