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Die Wurzeln unserer Gefühle – die acht Basisemotionen

Egal, ob bei Menschen in Mitteleuropa, Asien oder Amerika – wir alle lachen, weinen, fürchten oder ekeln uns oder sind auch einmal wütend.

Mit der DHfPG und der BSA-Akademie mehr über die menschliche Psyche erfahren

Doch müssen wir all diese Gefühle und ihren Ausdruck erst mühsam im Laufe unseres Lebens erlernen oder gibt es eine Art „Basisausstattung“ von Gefühlen und dazu passender Mimik, welche das Neugeborene in Berlin genauso kennt wie die Neugeborenen in Tokio oder New York?

Bereits Darwin beschrieb in seinen Arbeiten die verschiedenen Ausdrucksweisen von Emotionen bei uns Menschen und auch bei Tieren und betonte die großen Ähnlichkeiten und dass es sich dabei um universelle Charakteristika des Ausdrucks von Emotionen handeln müsse. Laut Darwin sei die Mimik ein hilfreiches Mittel, um unseren sozialen Interaktionspartnern unseren momentanen emotionalen Zustand mitzuteilen.

Tatsächlich konnten Emotionsforscher mehrfach nachweisen, dass zwischen verschiedenen menschlichen Kulturen eine enge Verwandtschaft im mimischen Ausdruck von Emotionen vorliegt. Diese Emotionen lassen sich aus einigen wenigen sogenannten Basisemotionen zusammensetzen. Diese sind Furcht, Wut, Freude, Trauer, Vertrauen, Ekel, Überraschung sowie Neugierde. Basisemotionen scheinen angeboren und werden unwillkürlich in bestimmten emotionalen Situationen ausgelöst. Auf neurophysiologischer Ebene sind an der Steuerung der motorischen Programme des emotionalen mimischen Ausdrucks primär kortikale Areale, wie die Inselrinde und der Thalamus, aber auch einige subkortikale Strukturen beteiligt. Jede Basisemotion geht dabei einher mit einem spezifischem Gefühl, einer typischen körperlichen Veränderung und einem charakteristischen Ausdruck. Dieses Grundprinzip ermöglicht es uns beispielsweise Angst im Gesicht unserer Mitmenschen zu erkennen und loszurennen, um einer gefährlichen Situation zu entkommen, Trost zu spenden, wenn ein Freund weint oder aber auch am angeekelten Gesicht des Gegenübers zu erkennen, dass das Essen nicht schmeckt.

Oder wie es der Psychologe Steven Pinker in seinem Buch „Wie das Denken im Kopf entsteht“ treffend formuliert: „Die Emotionen aller normalen Vertreter unserer Spezies werden auf derselben Klaviatur gespielt.“

Psychologische Studieninhalte als wichtiger Bestandteil zahlreicher Studiengänge
Wer sich für die menschliche Psyche interessiert und sich spezifisches Wissen in diesem Bereich aneignen möchte, der kann dies in Form von Studieninhalten bei mehreren Studiengängen an der Deutschen Hochschule tun. So vermittelt der duale Bachelor-Studiengang Gesundheitsmanagement diese innerhalb des Studienmoduls „Psychologie des Gesundheitsverhaltens“. Der aufbauende „Master of Arts“-Studiengang Prävention und Gesundheitsmanagement beinhaltet außerdem frei wählbare Studienschwerpunkte mit Psychologieinhalten. Dazu gehören sowohl Stressmanagement, Sportpsychologie als auch der Schwerpunkt Coaching.

Kenntnisse der Psychologie durch Lehrgänge an der BSA-Akademie aneignen
Wer sich für menschliche Verhaltensmuster interessiert, kann sich mit Qualifikationen an der BSA-Akademie mit Qualifikationen aus dem Bereich Mentale Fitness/Entspannung weiterbilden. Dazu gehören unter anderem die Basisqualifikation „Mentaltrainer-B-Lizenz“ sowie die Aufbauqualifikationen „Mental Coach“, „Berater für Stressmanagement“ oder der „Entspannungstrainer“.