DHfPG News

Dritte Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat: Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

Nach den erfolgreichen Akkreditierungen in den Jahren 2008 und 2012 wurde die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG im Oktober 2017 erneut durch den Wissenschaftsrat akkreditiert. In seiner Stellungnahme zur Reakkreditierung lobte der Wissenschaftsrat unter anderem das in der deutschen Hochschullandschaft kaum anzufindende duale Bachelor-Studienformat aus Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen in Verbindung mit einer betrieblichen Ausbildung. Aktuell nutzen über 7.500 Studierende das Studienangebot. Mehr als 4.000 Ausbildungsbetriebe setzen auf die Möglichkeit, in Kooperation mit der DHfPG ihren eigenen Fach- und Führungskräftenachwuchs durch duale Bachelor-Studiengänge zu qualifizieren.

Das Rektorat der DHfPG (v.l.n.r.): Prof. Dr. Christoph Eifler, Prof. Dr. Andrea Pieter, Prof. Dr. Thomas Wessinghage und Prof. Dr. Andreas Strack.

Nach den Akkreditierungen im Jahr 2008 und 2012 hat die Vollversammlung des Wissenschaftsrats am 20. Oktober 2017, als Abschluss einer erneuten Evaluation, der privaten Hochschule Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG nun zum dritten Mal bestätigt, dass sie den hohen wissenschaftlichen Anforderungen einer Hochschule entspricht. Der Wissenschaftsrat ist ein von Bund und Ländern gemeinsam getragenes, wissenschaftliches Beratungsgremium, das u. a. über die Institutionelle Akkreditierung von privaten Hochschulen befindet. Dabei wird insbesondere die Hochschulförmigkeit der Einrichtung geprüft, d. h., ob die von ihr erbrachten Leistungen in Lehre und Forschung den anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen. Im Falle der Deutschen Hochschule kam der Wissenschaftsrat zu einem positiven Ergebnis.

Studienformat lobend hervorgehoben
In seiner Stellungnahme zur Reakkreditierung hob der Wissenschaftsrat das Fernstudienmodell mit verpflichtenden Präsenzphasen und der Kombination aus Fernlehre und dualer Ausbildung in den Bachelorstudiengängen hervor. Damit hat die DHfPG ein Studienformat entwickelt, das in dieser Kombination bislang kaum in der deutschen Hochschullandschaft anzufinden ist. Neben den  verpflichtenden Präsenzphasen basiert die Lehre an der DHfPG maßgeblich auf online verfügbaren, aber auch in Papierform versendeten Studienbriefen, die durch verschiedene Betreuungsangebote  didaktisch sinnvoll ergänzt werden. „Alle Bachelorstudienangebote der DHfPG weisen eine steigende Nachfrageentwicklung auf. Auch das Masterangebot mit mittlerweile drei Studiengängen erfreut sich einer guten Nachfrage. Die Organisation des Fernstudiums sowie die inhaltliche und organisatorische Betreuung der Studierenden in den Fernstudienphasen überzeugen“, stellte der Rat fest.

DHfPG wird eigenem Serviceanspruch gerecht
Positiv sei laut Wissenschaftsrat außerdem, dass die Hochschule Qualitätssicherung und -entwicklung als eine strategische Leitungsaufgabe ansieht. So ist die der Prorektor für Lehre und Studium zugleich Qualitätsbeauftragte bzw. Qualitätsbeauftragter der Hochschule. Des Weiteren bilde die hohe Anzahl an wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wesentliches Element im Personalkonzept der Hochschule und werde damit ihrem hohen Service- und Betreuungsanspruch gerecht. Die inhaltliche und organisatorische Studierendenberatung wird durch die zentralen Serviceeinrichtungen der Hochschule, das Studiensekretariat und das Service Center, von Saarbrücken aus organisiert. Dieses Betreuungskonzept der DHfPG sei schlüssig und auch die  Serviceleistungen der DHfPG seien sehr gut auf die Anforderungen einer Fernhochschule abgestimmt, heißt es weiter.

Sehr gut abgestimmte Lehr- und Lernangebote

Die DHfPG bietet verschiedene fachübergreifende und fachspezifische digitale Medien und Lernhilfen an, auf die Studierende über die Online-Lernplattform „ILIAS“ Zugriff haben. Der Wissenschaftsrat begrüßt das Vorhaben der Hochschule, die onlinebasierten Lehr-  und Lernangebote (bspw. in Form von Webinaren) weiter auszubauen. „Die Literatur- und Informationsversorgung, die maßgeblich auf der hochschuleigenen Online-Bibliothek basiert, ist sehr gut auf die besonderen zeitlichen und organisatorischen Nutzungsanforderungen einer Fernhochschule abgestimmt“, wird in der Stellungnahme festgehalten. Über diese Online-Bibliothek bestehen Zugriffsmöglichkeiten  auf  umfassende Literatur-, Zeitschriften- und Datenbankbestände, auf die Studierende wie Lehrende  auch extern zugreifen können. Es bestehen vertraglich abgesicherte Kooperationsbeziehungen mit der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek sowie verschiedenen Institutsbibliotheken der  Universität des Saarlandes. Studierende an den anderen DHfPG-Studienzentren werden über Nutzungsmöglichkeiten von externen Präsenzbibliotheken im Umfeld des Studienzentrums aufgeklärt.

Hochschule unterstreicht Wichtigkeit von Forschung

Die praxisorientierten Forschungsaktivitäten entsprechen dem Profil der DHfPG als anwendungsorientierte Hochschule, heißt es in der Stellungnahme. Mit der Überarbeitung ihrer Forschungsstrategie und der Ausarbeitung eines eigenen Forschungsleitbilds unterstreicht die Hochschule ihren gestiegenen Anspruch in der Forschung. Hervorzuheben sind auch die verschiedenen Forschungskooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die DHfPG  hat  seit  der  letzten Reakkreditierung zudem die institutionellen und finanziellen  Rahmenbedingungen für Forschung erkennbar verbessert. So hat sie ein eigenes Prorektorat ausschließlich für Forschung geschaffen. Ferner bietet  sie mittlerweile Deputatsreduktionen zu Forschungszwecken an und weist ein Forschungsbudget aus.

„MBA“ als gelungenes Kooperationsbeispiel

Darüber hinaus würdigt der Wissenschaftsrat, dass die DHfPG mit zahlreichen Hochschulen und Forschungspartnern aus der Region und darüber hinaus kooperiert. Der MBA-Studiengang  „Sport-/Gesundheitsmanagement“, der in Kooperation mit der Universität des Saarlandes angeboten wird, ist ferner als gelungenes Beispiel einer lehrbezogenen Kooperation im Weiterbildungsbereich zwischen  einer staatlichen und einer privaten Hochschule zu würdigen. Die Kooperation ist vertraglich sinnvoll  geregelt; u. a. ist dort festgehalten, dass Urkunden und Zeugnisse des Studiengangs die beiden Vertragspartner gleichwertig zu nennen haben.

Weitere Verlängerung der Reakkreditierung in Aussicht
Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) wird vom Wissenschaftsrat für die Dauer von zunächst fünf Jahren mit Auflagen reakkreditiert. Aufgrund der insgesamt überzeugenden Entwicklung der DHfPG hält er eine Verlängerung des Reakkreditierungszeitraums auf zehn Jahre für möglich, wenn die Auflagen zur Änderung  der Grundordnung und des Berufungsverfahrens binnen eines Jahres erfüllt werden. Sieht der Akkreditierungsausschuss die Auflagen als erfüllt an, verlängert sich der  Reakkreditierungszeitraum  ohne erneute Begutachtung um weitere fünf auf zehn Jahre. In diesem Falle sähe der Wissenschaftsrat keine Notwendigkeit mehr, weitere Institutionelle Reakkreditierungen durchzuführen.

Ministerpräsidentin des Saarlandes gratuliert
Unter den Gratulanten zur wiederholten Bestätigung der Qualität von Lehre und Forschung an der bundesweit tätigen DHfPG, deren Zentrale sich in Saarbrücken befindet, war auch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die erneute Reakkreditierung durch den Wissenschaftsrat stelle einen großen Erfolg für die DHfPG dar, wie die Ministerpräsidentin als zuständige Ressortministerin sagt: „Bei der Erfolgsgeschichte der im Saarland wurzelnden privaten Hochschule bestätigt sich wieder einmal unser Landesmotto: Großes entsteht immer im Kleinen.“

Stetiges Wachstum der DHfPG

Die Hochschule bietet im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit fünf Bachelor-Fernstudiengänge in dualer Form sowie drei Master-Fernstudiengänge mit kompakten Präsenzphasen an, darunter einen MBA-Studiengang in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes. Neben der Zentrale in Saarbrücken verfügt sie über zehn weitere Studienzentren in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Seit ihrer Gründung verzeichnet die DHfPG stetig wachsende Studierendenzahlen, wie auch der Wissenschaftsrat feststellte. Alle Bachelor-Studiengänge der DHfPG erfreuen sich einer steigenden  Nachfrage. Auch das Masterangebot mit seinen drei Studiengängen wird sehr gut angenommen und nachgefragt. Die Organisation des Fernstudiums sowie die inhaltliche und organisatorische  Betreuung der Studierenden in den Fernstudienphasen seien überzeugend. Aktuell nutzen über 7.500 Studierende ihr Studienangebot. Mehr als 4.000 Ausbildungsbetriebe setzen auf die Möglichkeit, in Kooperation mit der DHfPG ihren eigenen Fach- und Führungskräftenachwuchs zu qualifizieren.

Reakkreditierung ist auch Ansporn für die Zukunft
Die intensive Vorbereitung und Zusammenstellung der Akkreditierungsunterlagen haben sich für die Deutsche Hochschule gelohnt, betont Prof. Dr. Andrea Pieter, Rektorin der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. „Wir freuen uns über die Reakkreditierung durch den Wissenschaftsrat und die vielen positiven Rückmeldungen, die in seiner Stellungnahme zur Reakkreditierung zu lesen sind. Darüber hinaus nehmen wir die erfolgreiche Reakkreditierung aber auch als Ansporn, den Studierenden und Ausbildungsbetrieben auch in Zukunft die beste Dienstleistungsqualität zu bieten. Wir werden weiter konsequent an der Optimierung unseres Lehr- und Lernangebotes, unserer Serviceleistung und auch der Qualitätsentwicklung arbeiten und uns weiterentwickeln, um unsere Top-Position als Hochschulen im Bereich Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit auszubauen.“