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Dual Studierende koordiniert Gesundheits- und Bewegungskurse an der Volkshochschule

Gesundheitsmanagement-Studierende Franziska Pallasch arbeitet im Gesundheitsbereich der zur Stadtverwaltung Göppingen gehörigen Volkshochschule (VHS). Sie studiert an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement den dualen „Bachelor of Arts“ Gesundheitsmanagement, der eine betriebliche Ausbildung beinhaltet.

Franziska Pallasch ist von dem dualen Studiensystem begeistert.

Franziska Pallasch koordiniert jedes Semester 100 VHS-Gesundheitskurse.

Größtes Kursangebot der VHS liegt im Gesundheitsbereich
Es sind über 100 laufende VHS-Kurse im Gesundheitsbereich, die Franziska Pallasch zu jedem Semester mit koordiniert und organisiert. Die duale Studierende des „Bachelor of Arts“ Gesundheitsmanagement an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG absolviert die betriebliche Ausbildung im Rahmen ihres Studiums an der Volkshochschule (VHS) der Stadtverwaltung Göppingen. „Natürlich bietet die VHS Kurse für jedermann in den verschiedenen Bereichen an. Dazu gehören die Sprachen, Kultur, Beruf oder Gesellschaft und Integration. Einer der  größten Bereiche mit vielen Teilnehmern ist der Gesundheitsbereich“, erklärt die 24-Jährige. Zusammen mit ihrer Vorgesetzten erarbeitet sie zu jedem Semester ein individuelles Kursangebot, das sich stets nach den aktuellen Trends in der Fitness- und Gesundheitsbranche richtet. „Es ist für jeden etwas dabei. Das bedeutet aber auch für uns, dass wir sowohl qualifizierte Kursleiter, als auch genügend Kursräume und gutes Zeitmanagement benötigen, so dass alle Kurse stattfinden können“, beschreibt sie ihr Aufgabengebiet. Zum Kursangebot der VHS in Göppingen gehören derzeit unter anderem Pilates, Yoga, Zumba, Aqua Jogging oder Indian Balance bis hin zum Faszientraining in der Mittagspause.

Wegen Praxisbezug zum dualen Studium gewechselt
Franziska Pallasch hat sich schon immer für die Bereiche Sport, Gesundheit und Ernährung interessiert und hat auch darum bereits begonnen, Sportmanagement an der Universität Tübingen zu studieren. „Ich habe das Studium allerdings abgebrochen, da mir der Praxisbezug einfach gefehlt hat. Bei 400 – 500 Studenten während einer Vorlesung kam ich mir manchmal auch verloren vor“, erinnert sie sich. Als sie von der Stellenausschreibung der VHS bei der Stadtverwaltung Göppingen in Verbindung mit einem dualen Studium an der Deutschen Hochschule las, hat sie sich direkt darauf beworben. Passend zu ihrem Aufgabengebiet, welches sie seit September 2015 an der VHS betreut, studiert sie an der Deutschen Hochschule den „Bachelor of Arts“ Gesundheitsmanagement. Das Studium besteht aus einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen. Franziska Pallasch profitiert dabei von den insgesamt zwölf Studienzentren, über welche die DHfPG bundesweit sowie in Österreich und der Schweiz verfügt. „Die Präsenzphasen besuche ich am Studienzentrum in Stuttgart. Ich kann also morgens bequem an- und abends wieder abreisen.“

Direkter Transfer von Theorie in die Praxis
Im Vergleich zur Uni Tübingen fühlt sie sich an der DHfPG individuell besser betreut. Außerdem ist die Klasse mit 30 Studierenden von überschaubarer Größe. „Es ist interessant sich mit den anderen Studierenden auszutauschen und es herrscht eine gute Gemeinschaft in der Klasse. Außerdem gibt es eine klare Struktur, was die Studienorganisation angeht“, führt sie begeistert aus. Nach den Präsenzphasen, die alle 4 bis 6 Wochen stattfinden und in der Regel zwischen drei und fünf Tagen dauern, kann sie die Lehrinhalte aus den einzelnen Modulen sofort in der täglichen Arbeit umsetzen. „Ich habe wichtiges Hintergrundwissen, unter anderem im Modul „Gesundheitssystem und Prävention“ vermittelt bekommen, beispielsweise in Bezug auf die Arbeit der Zentralen Prüfstelle Prävention ZPP oder der Krankenkassen. In meiner täglichen Arbeit profitiere ich auch direkt vom Modul Beratungs- und Servicemanagement, gerade was den Umgang mit den Kursteilnehmern angeht.“ Durchschnittlich setzen sich die Kurse aus 12-16 Teilnehmern zusammen. Diese bestehen zu einem Großteil aus Frauen.

Studiensystem anspruchsvoll aber „kein Dauerstress“
Franziska Pallasch arbeitet im Rahmen ihres Studiums 32 Stunden in der Woche bei der VHS. Damit kann sie als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt werden. Durch ihre Fachkompetenz, die sie im Laufe des Studiums immer weiter ausbauen wird, kann sie verantwortungsvolle Tätigkeiten übernehmen und so bereits während des Studiums branchenrelevante Berufserfahrung sammeln. „In meiner Freizeit, am Wochenende oder auch abends lerne ich, um mich auf die Präsenzphasen vorzubereiten. Das kann ich mir gut einteilen. So hat man zwar immer etwas zu tun, trotzdem ist es kein Dauerstress“, fasst sie zusammen. „In den Präsenzphasen kann ich das Gelernte mit den Dozenten in die Praxis umsetzen, zum Beispiel in Form von Rollenspielen oder Gruppenarbeiten. Wenn ich zwischendurch eine Rückfrage habe, kann ich jederzeit im Studiensekretariat anrufen, wo mir sofort weitergeholfen wird. Ich fühle mich rundum gut betreut.“