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Echtzeit-Marketing: Mit dem optimalen Ton den Endkunden ansprechen

Das Weiße Haus: Präsident Obama liegt ganz friedlich in seinem Bett im Weißen Haus und schläft. Als er sich umdreht und neben ihm Donald Trump erblickt, schaut er erstmal ganz verdutzt „Whaaaat..???“, er springt auf: „Donald?! Du bist schon hier?!“ So muss sich nun demnächst der Noch-Präsident Obama fühlen. Doch beworben wird hier das Start-up Move24, das schnelle Umzüge europaweit verspricht. Schließlich erblickt man Obama wartend auf dem Bett und den 45. US-Präsidenten Trump nachdem er sein „erstes Amtsgeschäft als Präsident erledigt“ hat. So geht Echtzeit-Marketing vom Feinsten.

Mit der DHfPG zum Marketing-Experten

Die deutsche Werbeagentur Jung von Matt macht auf diese Weise weiter aus ihren Ideen Gold. Bereits mit den Autovermietern Sixt haben sie erfolgreich Echtzeit-Marketing-Konzepte umgesetzt, die nicht unbeachtet blieben. Echtzeit-Marketing ist ein sensibles Thema, das nicht immer den optimalen Ton trifft und den Endkunden anspricht. Den angemessenen Grad zwischen fehl am Platz und witzig zu treffen, ist stets eine Herausforderung. Mit diesem Werbespot haben jedoch Jung von Matt und Move24 den lustigen Nerv der Deutschen getroffen. Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse, tauschte man Clinton, die ursprünglich als Präsidentin prognostiziert wurde und im Werbespot auftauchte, gegen den Wahlsieger Trump. Auch wenn man dabei den Kopf schütteln muss, ein Schmunzeln oder ein Lachen sind bei jedem Anschauen nicht zu verkneifen.

Dass solch eine Marketingstrategie auch etwas unpassend und deplatziert sein kann, bewies American Apparel in den USA als sie den Hurrikan Sandy als Anlass nahmen, um einen Sonderverkauf zu bewerben. Rufschädigung ist durch diesen Mangel an Sensibilität praktisch vorprogrammiert. Dadurch war die Entscheidung des recht neu in den Markt eingestiegenen Umzugsunternehmens Move24 eine riskante, jedoch letztlich eine erfolgreiche. Ganz nach dem Motto: „wer nichts riskiert, der nichts gewinnt“, gelang dem Start-up an der Seite von Jung von Matt, ein vielversprechendes, erfolgreiches Werbekonzept auf die Beine zu stellen.

Marketing als Bestandteil von Bachelor- und Master-Studiengängen
Im Pflichtmodul Marketing 1 können alle Bachelor-Studierenden der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement die relevanten Strategien zur erfolgreichen Vermarktung von Produkten und Ideen, neben Echtzeit-Marketing, kennen lernen. Auf diesen Kenntnissen basierend erlernen die Studierenden in den aufbauenden Studiengängen „Master of Arts Prävention und Gesundheitsmanagement“ sowie „Master of Arts Sportökonomie“ den Aufbau eines Start-ups – von der Idee, über den Aufbau des Businessplans mit den notwendigen Marketingideen und den Pitch bis zum erfolgreichen Exit.