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Fitness in jungen Jahren fördert eine langfristige Gesundheit

Mit jeder zusätzlichen Minute, die junge Probanden bei einem Laufband-Test absolvierten, sank die Wahrscheinlichkeit in den nächsten 26 Jahren zu sterben, um 15 Prozent, heißt es in einem Artikel des Online-Portals Runner’s World.

Das Portal bezog sich auf eine Studie mit mehreren Tausend langjährig beobachteten Testpersonen, die in der Januar-Ausgabe des JAMA Internal Medicine Journal erschienen ist: Mit jeder zusätzlichen Minute, die die Probanden in ihren jungen Jahren (im Alter zwischen 18 und 30 Jahren) in einem Laufband-Test absolvierten, sank die Wahrscheinlichkeit in den nächsten 26 Jahren zu sterben um 15 Prozent und Herzerkrankungen zu entwickeln um 12 Prozent. Schon bei jungen Erwachsenen ist darum bessere Fitness mit niedrigeren Herzerkrankungs-Risiken verbunden.

Es gibt einige interessante Punkte in dieser Studie, die als eine große Gemeinschaftsarbeit in den 1980er Jahren in Birmingham (Alabama), Chicago, Minneapolis und Oakland gestartet wurde.

Aerobe Fitness ist aussagekräftig
Der erste Punkt ist, dass die aerobe Fitness bezüglich des Gesundheitszustandes immer aussagekräftig ist, auch bei jungen Menschen, die im Allgemeinen noch keine Herzerkrankungen haben. Es gibt viele Beweise dafür, dass eine bessere Fitness das kardiovaskuläre Risiko gerade bei Menschen ab dem mittleren Alter senkt, aber es war nicht unbedingt klar, dass es einen so großen Unterschied machen würde, wenn man schon in jungen Jahren fit war.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass die Daten keinerlei Verbindung zwischen Fitnesszustand (gemessen anhand des Laufbandtests) und „Verkalkung der Herzkranzgefäße“ - jedenfalls nicht in dieser relativ jungen Gruppe.

Nicht alles erklärbar
Stattdessen weist ein Begleitkommentar in der Zeitschrift darauf hin, dass gute Fitness andere Vorteile für die Herzfunktionen zu haben scheint, die nicht ganz erklärbar sind. Größere Fitness führt gewöhnlich zu einem besseren Cholesterinspiegel, niedrigeren Blutdruck und einem reduzierten Diabetes-Risiko, alles zusammen senkt die Gefahr von Herzerkrankungen.

Fitness und Training sind kein Synonym. Manche Menschen sind einfach fitter als andere, unabhängig davon, wie viel sie trainieren. Wie viel von der in der Studie beobachteten Gesundheitszunahme ist das Ergebnis von sportlicher Aktivität und wie viel ist einfach auf gute Gene zurückzuführen? Die Studie kann dies nicht beantworten. Aber sie macht eines deutlich: Egal, ob es leicht fällt oder man hart daran arbeiten muss, fit zu sein, ist eine gute Sache.

Als „Bachelor of Arts Fitnesstraining“ zum Branchenexperten aufsteigen
Wer gerne Fitnesssport betreibt oder sich für die positiven Auswirkungen von sportlicher Aktivität auf den eigenen Körper interessiert, der kann mit einem dualen Bachelor-Studium der Fitnessökonomie sein Hobby und seine Interessen sofort zum Beruf machen und zum Branchenexperten heranreifen. Der Schwerpunkt des Studienganges liegt auf der Trainingswissenschaft, jedoch erwerben die Studierenden in Modulen, wie „Medizinische Grundlagen“ auch Kompetenzen aus anderen Bereichen.

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