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Frauen und die Führungsrollen im Fußball

Laut Football Against Racism (FARE) in Europe sind nur 3,7 Prozent der Führungspositionen im europäischen Spitzenfußball von Frauen besetzt - und daran ändert sich auch nur langsam etwas. Mithilfe des dualen Bachelor-Studiengangs Sportökonomie und des Master of Arts Sportökonomie der DHfPG können sich Frauen zu Expertinnen in der Sportbranche qualifizieren und Führungsaufgaben in Vereinen und Verbänden übernehmen …

Frauen und die Führungsrollen im Fußball

Frauen im europäischen Spitzenfußball

Frauen in Führungspositionen des europäischen Spitzenfußballs sind ein seltenes Bild. Betrachtet man beispielsweise das DFB-Präsidium, welches fast zwanzig Mitglieder zählt, muss man feststellen, dass lediglich ein Mitglied weiblich ist. Im Präsidium der Deutschen Fußball-Liga DFL befindet sich hingegen keine einzige Frau. Doch dieses Bild liegt nicht nur bei den großen Verbänden vor, sondern auch bei den Fußball-Bundesligisten. Katja Kraus, zwischen 2003 und 2011 beim Hamburger SV angestellt, war die erste Frau im Vorstand eines Fußball-Bundesligisten und ist bis heute die einzige geblieben.

Auch weibliche Übungsleiter eher selten
Als ebenfalls eher untypisch und mit Seltenheitswertcharakter, erweist sich das Bild einer weiblichen Trainerin bei einer Männermannschaft. Prominentestes Beispiel für eine weibliche Übungsleiterin im Männer-Profifußball wäre Corinne Diacre, die seit drei Jahren den französischen Zweitligisten Clermont Foot trainiert. Aber auch im Frauenfußball, betrachtet man beispielsweise die anstehende Frauen-EM, bei der zehn der sechszehn teilnehmenden Mannschaften von Männern trainiert werden, sind weibliche Übungsleiter in der Unterzahl. In der abgelaufenen Bundesligasaison der Frauen waren sogar neun der zwölf Trainer männlich.

Frauen beim DFB
In der Hauptzentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt sind rund vierzig Prozent der rund 280 hauptamtlichen Mitarbeiter weiblich, was anhand der vorangegangenen Erkenntnisse durchaus bemerkenswert ist. Allerdings ist festzuhalten, dass in den Führungsetagen, wiederum männliche Mitarbeiter dominieren. Lediglich eine Frau besetzt eine Stelle im Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes. In den Landesverbänden und in den Vereinen wirken Frauen oft als Assistentin und Referentin, seltener als Direktorin oder Abteilungsleiterin. Ihre Vorgesetzten betonen gern, dass sich zu wenige qualifizierte Frauen anböten.

Sportliche Fach- und Führungskompetenzen mithilfe der DHfPG
Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bietet mit dem dualen Bachelor-Studiengang Sportökonomie die optimale Möglichkeit, Kompetenzen z. B. in Ökonomie, Sportmarketing, Sportstätten- und Eventmanagement für Führungsaufgaben bei Vereinen, Verbänden, Agenturen und Sportartikelherstellern zu erwerben. Durch die Kombination aus betrieblicher Ausbildung und einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen können die Studierenden bereits während der Studienzeit wichtige Berufserfahrung sammeln.

Vereine und Verbände als Ausbildungsbetriebe
Für Vereine und Verbände jeglicher Größe bietet sich die Integration von dual Studierenden an. Durch die kompakt organisierten 2- bis 4-tägigen Präsenzphasen alle 4 bis 6 Wochen verbuchen die Studierenden nur geringe Abwesenheitszeiten, wodurch sie optimal in langfristige Vereinsprojekte miteinbezogen werden können.

Weiterqualifikation bis zum Master möglich
Als weiteren Studiengang, der die Absolventen zu Fach- und Führungskräften der Sportbranche qualifiziert, bietet die DHfPG den Master of Arts Sportökonomie an, der direkt im Anschluss an ein Bachelor-Studium möglich ist. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums sind die Absolventen in der Lage, strategische Führungs-, Fach- und Projektaufgaben zu übernehmen. Des Weiteren planen, entwickeln, realisieren und evaluieren sie Angebote, Konzepte und Strategien für Profit- und Nonprofit-Organisationen der Sportbranche.

Weitere Informationen:
www.dhfpg.de/bso
www.dhfpg.de/mso