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Generation X-Treme –Trendsport, Extremsport und Event

Die Anforderungen an Angebote von Freizeitaktivitäten wachsen immer stärker an. Der Begriff „Freizeit“ lässt sich in den letzten Jahren immer mehr als Sehnsucht der Menschen nach mehr Freiheit, Selbstbestimmung und Erlebnissen beschreiben. Dies hängt vor allem mit den permanenten Anstrengungen zusammen, die die Arbeitswelt mit sich bringt. Einfache Freizeitangebote stehen schon lange nicht mehr im Vordergrund, sondern vielmehr das Erlebnisempfinden.

Master of Arts Sportökonomie

Mit dem Master of Arts Sportökonomie zum Experten in Sachen Sportevents

Durch die steigende Bedeutung der Erlebniswelten im Reise- und  Freizeitverhalten ist eine deutliche Entwicklung zu einer Freizeit- bzw. Erlebnisgesellschaft zu erkennen. Das wohl bekannteste Unternehmensbeispiel, um Menschen mit emotionalen Erlebnissen zu begeistern, ist die Jochen Schweizer GmbH. Als Marktführer bietet sie nicht nur einzigartige Angebote wie Indoor-Surfen oder Bodyflying an, sondern treibt auch die Digitalisierung in der Freizeitbranche voran. Das sich schnell verändernde Wirtschaftsumfeld und neue Technologien wirbeln auch die Welt der etablierten Sportmärkte durcheinander und erschaffen immer wieder neue Trends.

Trendsportarten unterscheiden sich von etablierten Sportarten zunächst dadurch, dass sie einen innovativen Charakter haben. Somit werden Trendsportarten immer wieder neu erfunden indem bereits vorhandene sportliche Aktivitäten verändert  (z. B. Volleyball + Beach = Beachvolleyball) oder neu kombiniert werden (z. B. Skaten + Biken = Skiken). Immer öfter testen Sportler ihre eigenen Grenzen aus, wodurch sich vor allem der Extremsport zum gesellschaftlichen Trend entwickelt hat. Grenzerfahrungen  sind Erlebnisse, bei denen eine Person extrem hohe psychische oder körperliche Belastungen erfährt. Immer mehr Menschen suchen aktiv nach dem Spiel mit der Gefahr, um ihre physischen und psychischen Grenzen zu überschreiten und ihre emotionalen Erfahrungen zu erweitern. Wer das Gefühl des Flows (das Aufgehen in einer Tätigkeit) einmal erreicht hat, will ihn immer wieder erleben. Viele Sportler gehen dabei bewusst sowohl körperliche als auch mentale Herausforderungen an.

Durch die X-Games als größtes Extremsportevent wird die Möglichkeit geboten, Extremsportarten medial im großen Stil zu vermarkten. Seit 1995 werden diese jährlich in verschiedenen Ländern  ausgetragen und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Das Event zieht über 35 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme – Tendenz steigend (bei den 18- bis 34-jährigen Männern gab es eine Zuwachsrate von 16 Prozent). Die X-Games sind die renommierteste Veranstaltung der Szene und werden häufig als die „Olympischen Spiele des Extremsports“ bezeichnet. Diese und andere mediale Sportveranstaltungen zeigen nicht nur beispielhaft die Entwicklung des Extremsports auf, sondern bieten durch ihren Eventcharakter zudem ein enormes Vermarktungspotenzial.

Diese und weitere spezifische Aspekte und Inhalte  zum Thema Erlebnisgesellschaft sowie diverse Trends im Eventmanagement und Sporttourismus werden den Studierenden der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement im Studiengang Master of Arts Sportökonomie innerhalb des Moduls „Eventmanagement und Tourismus im Sport“ vermittelt.

Weitere Informationen:
Sportökonomie - Master of Arts