DHfPG News

Hamburg als Bundeshauptstadt der Fitness

Nach der gescheiterten Olympia-Bewerbung ist der Gedanke der Sportstadt Hamburg ein wenig ins Hintertreffen geraten – dabei sind die Bürger der Aktivität durchaus aufgeschlossen. 315.000 Bewohner der Hansestadt sind Mitglied in einem Fitnessstudio. Das berichtete jüngst das Hamburger Abendblatt, welches sich auf die Eckdatenerhebung 2016 bezog.

Wachstumsmarkt Fitness

In Relation zur Einwohnerzahl seien damit 17,5 Prozent der Hamburger Einwohner Mitglied in einem der Fitnessstudios. Das ist mit umgerechnet fast jedem Fünften der höchste Wert für ein Bundesland, ergab eine Studie des Arbeitgeberverbandes deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV), der Unternehmensberatung Deloitte und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, die am 14. März in Köln vorgestellt wurde.

Die Fitnessbranche ist seit Jahren auf Wachstumskurs. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Mitglieder auf bundesweit 9,5 Millionen zum Stichtag 31.12.2015 verdoppelt. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,2 Prozent. Statistisch hat damit jeder neunte Deutsche (11,6 Prozent) einen Clubausweis. Für die kommenden Jahre erwartet DSSV-Hauptgeschäftsführer Refit Kamberovic weiterhin eine positive Entwicklung: "Dies wird nach unseren Prognosen 2020 dazu führen, dass die Zwölf-Millionen-Mitgliedergrenze überschritten wird." Steigen werde vor allem die Anzahl älterer Mitglieder. Mehr als 70 Prozent der neuen Mitglieder unterschreiben dabei einen Vertrag für 24 Monate. Hintergrund ist die Preisgestaltung vieler Studios, die bei längeren Vertragslaufzeiten in der Regel günstigere Preise anbieten.

Zurzeit trainieren die Sportler hierzulande in 8332 Anlagen, einer Steigerung von 3,8 Prozent. Die Studios meldeten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,83 Milliarden Euro, damit fuhren sie ein Plus von 2,7 Prozent ein. Immer wichtiger wird das Zusatzgeschäft. Mit Gastronomie, Shopverkauf, Massagen oder Personaltraining nahmen die Studios knapp 550 Millionen Euro zusätzlich ein.

In Hamburg im Trend liegen Special-Interest-Studios. Rund 30 Prozent der Anbieter werden in diese Kategorie eingestuft. Nur in Berlin liegt dieser Anteil mit 34 Prozent signifikant höher. Diese Studios zeichnen sich durch eine Fläche kleiner als 200 Quadratmetern aus und durch ein spezialisiertes Angebot. Die große Mehrheit der Kunden (67 Prozent) zahle dabei monatliche Beiträge zwischen 26 Euro und 66 Euro. So wird beispielsweise nur ein Personaltraining angeboten, nur Gewichte stemmen oder ein Zirkeltraining. Im Trend seien gerade solche Spezialangebote für bestimmte Zielgruppen oder digitale Fitnessprogramme, heißt es im Abendblatt. Der Anteil der Ketten wie McFit oder Cleverfit liegt in Hamburg bei einem Fünftel. Die Einzelanlagen machen knapp die Hälfte der 289 Studios in Hamburg aus.

Mit der BSA-Akademie nebenberuflich in die Fitnessbranche einsteigen
Wer in der wachsenden Fitnessbranche beruflich einsteigen möchte, kann dies mit Qualifikationen der BSA-Akademie. Die Lehrgänge, bestehend aus Fernunterricht mit kompakten Präsenzphasen an bundeweiten Lehrgangszentren, macht eine Weiterbildung neben dem Beruf möglich. Das modulare Lehrgangssystem macht dabei eine schrittweise Weiterbildung von einer Basisqualifikation, wie der Fitnesstrainer-B-Lizenz, über Aufbauqualifikationen, wie dem Trainer für Cardiofitness, bis hin zur Profiqualifikation, wie dem „Lehrer für Fitness“ möglich.

Mit einem dualen Bachelor-Studium zum Experten der Fitnessbranche einsteigen
Wer im Wachstumsmarkt Fitness beruflich durchstarten möchte kann dies mit den dualen Bachelor-Studiengängen an der Deutschen Hochschule. Der duale Studiengang „Fitnesstraining“ qualifiziert zur Führungskraft in Fitness- und Freizeitunternehmen, die Individual- und Gruppentrainingsangebote entwickelt und umsetzt sowie für die Mitarbeiterführung in diesen Bereichen zuständig ist. Der Schwerpunkt des Studienganges liegt in der Trainingswissenschaft.

Der Bachelor-Studiengang „Fitnessökonomie“ qualifiziert zur Führungskraft, die Fitness- und Freizeitunternehmen auf strategischer und operativer Ebene kaufmännisch leitet, für die Mitarbeiterführung sowie die Konzeption und die Umsetzung der Fitnessprogramme zuständig ist. Der inhaltliche Schwerpunkt des anwendungsorientierten Studienganges liegt in der Betriebswirtschaft in Kombination mit Fachwissen aus dem Bereich Trainingswissenschaft.