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Hochgebildet und praxisfern

Das Bildungssystem in Deutschland zählt zu den vielfältigsten der Welt. Die Anzahl der Berufs- und Hochschulausbildungen nimmt immer mehr zu. Trotzdem klagt die Wirtschaft über Fachkräftemangel. Der Fernsehsender 3sat beschäftigte sich kürzlich in Form eines Themenschwerpunkts mit dieser Problematik.

Mit der DHfPG schon während dem Bachelor-Studium wichtige Berufserfahrung sammeln

Immer mehr Studenten drängen an Universitäten und Hochschulen. Auch in diesem Sommer. Schon seit Jahren liegt die Zahl der Studienanfänger über einer halben Million - eine Verdoppelung gegenüber den 90er Jahren. Zum Wintersemester wird es in Deutschland wohl erstmals über 3 Millionen Studenten geben. Das wirft Fragen auf, z.B. kann der Arbeitsmarkt mit so vielen Akademikern überhaupt etwas anfangen? Wenn es um die Zukunftsbranche Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit geht, kann die Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Gerade die Gesundheitsbranche gilt als Wachstumsmarkt. Das liegt zum einen am demografischen Wandel, d.h. Menschen wollen auch bis ins höhere Alter fit und gesund bleiben und sind bereit, dafür von qualifiziertem Personal betreut zu werden. Doch auch die Unternehmen erkennen immer mehr die Vorzüge eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Gesunde Mitarbeiter, die Programme zur Prävention und Gesundheitsförderung wahrnehmen, steigern die Arbeitsproduktivität. Laut einer aktuellen Studie der internationalen Unternehmensberatung Willi Towers Watson kann so der Umsatz pro Mitarbeiter um ganze 50 Prozent gesteigert werden. Außerdem belegen die Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2016, dass Fitness mit 9,46 Millionen Deutschen die mitgliederstärkste Trainingsform ist. Dieser allgemeine Wachstumstrend der Fitness- und Gesundheits-Wirtschaft im Jahr 2015 spiegelt sich ebenfalls in der Entwicklung der Anzahl der Fitness-Anlagen wider. Hier hat sich die Zahl der Anlagen im Vergleich zum Jahr 2014 von 8.026 auf 8.332 Anlagen erhöht.

Der Run auf die Uni hat eine unvermeidliche Nebenwirkung: Die Zahl der Studienanfänger ist inzwischen höher als die Zahl der Ausbildungsverträge. Den Betrieben fehlt der Azubi-Nachwuchs. Nach einer aktuellen IHK-Umfrage kann fast jeder dritte Betrieb in Deutschland nicht alle seine Ausbildungsplätze besetzen. 14.000 Betriebe finden gar keine Azubis mehr. Das Studiensystem der dualen Bachelor-Studiengänge an der Deutschen Hochschule verbindet auf ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an einem der bundesweiten Studienzentren mit einer betrieblichen Ausbildung. So bekommen die dual Studierenden während ihres dualen Studiums zum einen branchenrelevante Fachkenntnisse vermittelt, sammeln aber gleichzeitig auch über die gesamte Studiendauer von 3,5 Jahren schon Berufserfahrung. Ausbildungsbetriebe profitieren so von qualifiziertem Personal, welches mit fortschreitender Studiendauer in der Lage ist immer mehr Verantwortungsbereiche abzudecken kann und dort eingesetzt zu werden, wo es aus betrieblicher Sicht notwendig ist.

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