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Interview mit dem Team-Psychologen der Nationalelf

Fußball-Bundesliga, EM 2020 oder Olympische Spiele – derzeit werden alle Sportveranstaltungen abgesagt und teilweise sogar um ein ganzes Jahr verschoben. Der Team-Psychologe der Fußball-Nationalmannschaft und Dozent an der DHfPG, Hans-Dieter Hermann, verrät, wie die Profis mit der aktuellen Situation umgehen.

 

Hans-Dieter Hermann mit Lukas Podolski bei dessen Abschiedsspiel

Niemand weiß, ob und wie in dieser Saison der Fußballbetrieb in den Ligen überhaupt noch einmal aufgenommen wird". So beginnt die Zeitung Mannheimer Morgen das Interview mit Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann. Diese Ungewissheit stellt auch für die Psyche eine enorme Herausforderung dar, weshalb das Telefon des Experten aktuell keine Sekunde still steht.

"Wie man am besten damit umgeht, kommt auf den Typus des einzelnen Profis an", erklärt er im Interview. Einige Nationalspieler "trainieren zu Hause, engagieren sich für soziale Projekte über das Internet, sie spenden, machen anderen Mut und übernehmen in ihrem Einflussbereich Verantwortung, zum Beispiel, indem sie ihre Follower auffordern, sich an die derzeitig notwendigen Regeln zu halten." 

Wann die Saison zu Ende gespielt wird, ist aktuell noch unklar. Nach einer langen Pause ist es zudem schwierig, die gleichen Leistungen wie davor abzurufen. In diesem Fall erleichtern sportpsychologische Trainingstechniken den Neustart.

Doch das nächste Länderspiel findet voraussichtlich erst im September gegen Spanien statt – zehn Monate nach dem letzten Match gegen Nordirland. 

Wie die Nationalspieler damit umgehen und was diese Zwangspause von Verletzungspausen unterscheidet, gibt es im kompletten Interview zu lesen:

Mannheimer Morgen