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Krankenkassen investieren mehr in Prävention und Gesundheitsförderung

Über 317 Millionen Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen für Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung im Jahr 2015 ausgegeben – dies geht aus dem aktuellen Präventionsbericht 2016 hervor, vom GKV-Spitzenverband und Medizinischem Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS). Neben den GKV-Ausgaben thematisiert dieser auch die Entwicklungen rund um das am 25. Juli 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz.

Krankenkassen investierten u.a. in betriebliche Gesundheitsmaßnahmen

Wie der gerade erschienene Präventionsbericht zeigt, haben die gesetzlichen Krankenkassen ihr Engagement für Gesundheitsförderung und Prävention intensiviert: Über 317 Millionen Euro und damit neun Prozent mehr als im Vorjahr haben sie im Jahr 2015 für diesen Leistungsbereich ausgegeben.
Investiert haben die gesetzlichen Krankenkassen dabei unter anderem in die betriebliche Gesundheitsförderung. Mit über 76 Millionen Euro förderten sie u.a. Maßnahmen zur Prävention psychischer und körperlicher Belastungen am Arbeitsplatz. In knapp 11.000 Betrieben konnten damit rund 1,3 Millionen Versicherte direkt angesprochen werden.

Neben den Aktivitäten der gesetzlichen Krankenkassen legt der diesjährige Präventionsbericht einen Schwerpunkt auf das am 25. Juli 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz. Thematisiert werden hier u.a. die nationale Präventionsstrategie, die Bundesrahmenempfehlungen sowie die Umsetzung dieser auf Landesebene.

Der Präventionsbericht 2016 und der dazu gehörige Tabellenband ist auf den Seiten des GKV-Spitzenverbandes unter www.gkv-spitzenverband.de oder des MDS unter www.mds-ev.de nachzulesen.

Mit einem dualen Bachelor-Studium zum ganzheitlichen Gesundheitsexperten
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