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Macht dunkle Schokolade schnell?

Es konnte schon mehrfach gezeigt werden, dass die Aufnahme von nitratreichem Rote Bete Saft vor aeroben Ausdauerleistungen gefäßerweiternd und teilweise leistungssteigernd wirkt. Nun könnte es bald eine schmackhafte Alternative geben…

 

Schokolade bald eine schmackhafte Alternative zum Rote Bete Saft?

In der Praxis werden verschiedene Einnahmemuster des leistungssteigernden Rote Beete Safts angewendet. Von einer einmaligen Dosis bis hin zu einer täglichen Einnahme über einen Zeitraum von 2 Wochen vor dem sportlichen Wettkampf. Hier scheint die Verträglichkeit häufig eine Herausforderung zu sein. Einen neuen Ansatz mit ähnlicher physiologischer Wirkung bietet möglicherweise die Aufnahme von dunkler Schokolade. In einer randomisierten Cross-over-Studie erhielten neun Radfahrer über 14 Tage lang täglich 40g weiße oder dunkle Schokolade. Vor und nach jeder Intervention wurde ein Leistungstest auf dem Fahrradergometer durchgeführt. Hier wurden u.a. der Sauerstoffverbrauch und die zurückgelegte Distanz in einem zweiminütigen Zeitfahren gemessen. Gegenüber dem Ausgangswert und der Zufuhr von weißer Schokolade verbrauchten die Sportler weniger Sauerstoff und konnten eine längere Distanz im Zeitfahren nach Aufnahme von dunkler Schokolade zurücklegen. Möglicherweise ist das in dunkler Schokolade enthaltende Flavonoid Epicatechin dafür verantwortlich. Diesem wird ähnlich dem Nitrat eine gefäßerweiternde Wirkung nachgesagt. Demnach könnte dunkle Schokolade für den praktischen Einsatz eine „verträglichere“ und „geschmackvollere“ Alternative zum Rote Bete Saft darstellen. Die derzeitige Datenlage erlaubt noch keine Zufuhrempfehlungen für die Praxis. Sie bietet aber auch im Zusammenhang mit gleichzeitiger Nitratzufuhr einen vielversprechenden Ansatz. Allerdings werden diesbezüglich noch weitere Studien benötigt.   

Mit der Deutschen Hochschule zum „Bachelor of Arts“ Ernährungsberatung
Wer sich für das Thema Ernährung nicht nur interessiert, sondern sich auch vertiefende Fachkompetenzen in diesem Bereich aneignen möchte, um später in der immer wichtiger werdenden Ernährungsbranche beruflich durchzustarten, kann an der DHfPG den dazu passenden akademischen Abschluss erreichen. Der Studiengang „Bachelor of Arts“ Ernährungsberatung qualifiziert zum Ernährungsspezialisten, der gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten wissenschaftlich fundiert vermittelt und dieses durch Bewegungsprogramme und psychologische Strategien dauerhaft stabilisiert.

Mit der BSA-Akademie fachlich fundiertes Wissen zum Thema Ernährung aneignen
Mit den Lehrgängen der BSA-Akademie, zum Beispiel mit der Basisqualifikation „Ernährungstrainer-B-Lizenz“ qualifizieren sich die Teilnehmer zur Planung und Durchführung einer Ernährungsbetreuung im primärpräventiven Bereich. Die Lehrgangsteilnehmer sind in der Lage, ihren Ernährungszustand zu analysieren und daraus abgeleitet die Ernährungsweise zu optimieren bzw. individuelle Ernährungspläne gemäß den vereinbarten Zielen zu erstellen. Interessierte können außerdem auf dem immer attraktiver werdenden Arbeitsmarkt Ernährung neben- oder hauptberuflich einsteigen und sich über Aufbauqualifikationen, wie dem „Berater für Sporternährung“ bis hin zum Profiabschluss „Lehrer für Ernährung“ fortbilden.