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Master-Studiengang mit neuem Studienschwerpunkt

Im Master-Studium Prävention und Gesundheitsmanagement stehen den Studierenden insgesamt 15 Schwerpunkte zur Wahl. Die Studierenden erwerben in diesem Studienschwerpunkt die notwendigen Kompetenzen, um psychische Belastungen in der Arbeitswelt zu analysieren und darauf aufbauend komplexe Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz qualitätsgesichert zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.

Immer häufiger sind psychische Erkrankungen der Grund für Fehlzeiten von Mitarbeitern in Betrieben. Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit gehen branchenübergreifend rund 15 Prozent aller Fehltage auf Erkrankungen der Psyche zurück. Dabei sind sämtliche Altersgruppen der Erwerbstätigen betroffen. Prävention und die Förderung der psychischen Gesundheit als Teil eines nachhaltigen Betrieblichen Gesundheitsmanagements gewinnen zunehmend an Bedeutung, denn die Gesundheit der Beschäftigten trägt maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei.

Im Studienschwerpunkt „Psychische Gesundheit“ lernen die Studierenden zum Beispiel die gesetzlichen Grundlagen und aktuelle Zahlen zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt kennen. Sie erwerben Fachkenntnisse zu gesundheitsgerechter Führung sowie zu einem gesundheitsförderlichen Arbeits- und Lebensstil. Der Schwerpunkt vermittelt fundiertes Wissen in der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen: Rechtsgrundlagen und Umsetzungsleitlinien, Messverfahren und Messinstrumenten sowie zur Durchführung, Auswertung und Ableitung von entsprechenden Maßnahmen. Die Studierenden entwickeln sich zum Experten im Bezug auf Inhalte und methodischen Ansätze zur Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz: u. a. mit Kompetenzen in den Bereichen Selbstmanagement, Ressourcenstärkung und Resilienzförderung.

Weitere Infos: www.dhfpg.de/mpgm