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Mit Vollgas durch Studium und Beruf

Der begeisterte Radsportler Philipp Riebold konnte mit dem dualen Bachelor-Studium „Sportökonomie“ an der DHfPG seine Leidenschaft zum Beruf machen und ist bereits während seines Studiums in die berufliche Selbstständigkeit gestartet. Mit einem innovativen Angebotsportfolio möchte er nun den amerikanischen Sportmarkt erobern.

Schon als Studierender eine unverzichtbare Stütze im Betrieb

Die Leidenschaft zum Radfahren in die Wiege gelegt bekommen

Philipp Riebold will nun auf dem amerikanischen Markt angreifen

Der 26-Jährige Philipp Riebold studiert seit 2014 an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement den „Bachelor of Arts“ Sportökonomie und möchte damit den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Karriere legen. Doch neben seiner betrieblichen Ausbildung, die das Bachelor-Studium an der DHfPG beinhaltet, hat er kurzerhand seine eigene Firma für den Export von Sportartikeln in die USA gegründet.

Von klein auf mit dem aktiven Sport verbunden
Dass der Bachelor-Studierende eines Tages mal den Schritt in die Sportbranche wagen würde, konnte man wohl schon im Kindesalter erkennen. Seine Familie führt seit 1906 einen Fahrradhandel in Bad Hersfeld und er selbst entdeckte schnell seine Leidenschaft für den Radsport. „Ich fahre schon seit meinem Kindesalter gerne Fahrrad und habe auch meinen Eltern früher geholfen, das ein oder andere Fahrrad zusammenzuschrauben“, erzählt er. Neben seiner Affinität zum Radsport, spielte auch der Handball über 20 Jahre lang eine große Rolle im Leben des gebürtigen Hessen. „Durch meine enge Verbindung zum Sport war mir früh klar, dass ich in diesem Bereich auch beruflich aktiv werden möchte“, berichtet der 26-Jährige.

Vom Fitnesstrainer zum dualen Studenten
„Ich habe nebenbei als Fitnesstrainer im Gesundheitszentrum MEDI-SPORT-GYM in Bad Hersfeld gearbeitet. Daraufhin frage mich meine Chefin, ob ich mich für ein duales Studium in diesem Bereich begeistern könnte. Durch die positiven Erfahrungen, die sie bereits mit der DHfPG gesammelt hatte, empfahl sie mir, mich dort über ein Bachelor-Studium zu informieren“, erinnert er sich. Gerade der duale Bachelor-Studiengang Sportökonomie fand bei dem passionierten Sportler großen Zuspruch. „Mir war es wichtig, schon während meines Studiums praktische Erfahrungen sammeln zu können, da diese heute unverzichtbar sind. Hinzu kam, dass ich meine Leidenschaft zum Sport und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte unter einen Hut bringen wollte, woraus der duale Studiengang Sportökonomie als logische Konsequenz folgte“, begründet er seinen Entschluss. Mit Beginn des Studiums folgte der nächste Schritt im beruflichen Leben: Er wurde vom Fitnesstrainer zum dual Studierenden im Gesundheitszentrum MEDI-SPORT-GYM.

Einstieg ins Familienunternehmen
Nach knapp zwei Jahren im MEDI-SPORT-GYM reizte Philipp Riebold die Aufgabe im eigenen Familienbetrieb tätig zu werden. „Im MEDI-SPORT-GYM hat eigentlich alles optimal gepasst, doch die Möglichkeit in den Familienbetrieb einzusteigen, musste ich einfach wahrnehmen“, resümiert er. Mittlerweile ist er fester Bestandteil des Betriebs und muss einen weitläufigen Aufgabenbereich abdecken, der den Arbeitsalltag mehr als interessant gestaltet. „Meine Aufgaben reichen vom Marketing und der Buchhaltung bis hin zum direkten Verkaufsgespräch. Das unglaublich Spannende daran ist, dass ich in allen Bereichen Inhalte aus dem Studium anwenden kann. Selbst bei Kundengesprächen kann ich auf Erlerntes, beispielsweise aus dem Modul „Beratungs- und Servicemanagement“, zurückgreifen“, schildert der Jungunternehmer.

„Ins gemachte Nest werde ich mich nicht setzen“
Und trotz der sicheren Anstellung im Familienunternehmen ist der 26-Jährige noch nicht ausgelastet. „Ich möchte mich nicht auf den Erfolgen der Familie ausruhen und versuche deshalb, mir einen Namen in der Sportbranche zu erarbeiten und diesen zu etablieren“, ist Philipp entschlossen. Mit dieser Grundeinstellung, seinen Kompetenzen aus dem Studium und einer Marktanalyse des amerikanischen Fahrradmarkts, reifte im letzten Oktober die Idee in ihm, sich mit einem innovativen Angebotsportfolio selbstständig zu machen. „Vor einigen Wochen ergab sich die Möglichkeit, das Potenzial, dass der amerikanische Fahrradmarkt bot, zu nutzen. Daraufhin entschloss ich mich, mein eigenes Unternehmen namens P.R.E. Sports zu gründen.“

Auf 2 Rädern nach Amerika
Das Hauptaugenmerk seiner Firma, mit Sitz in München, liegt auf dem Export eines Elektrofahrrads in die USA. Dieses wurde speziell für Übergewichtige, Menschen mit Herz- und Gelenkproblemen, entwickelt und soll den amerikanischen Markt aufmischen. Mit einem selbst aufgebauten Netzwerk hofft der Jungunternehmer, sich bald einen Namen in der Radbranche zu machen. „Das Gesundheitsrad ist erst der Anfang. Ich möchte mit einem breitgefächerten Angebotsportfolio von Sportartikeln noch mehr Kunden ansprechen“, ist er zuversichtlich. Selbst die Tatsache, dass solch ein Schritt mit seinen 26 Jahren gewagt ist, bringt ihn nicht von seinem Plan ab. „Dieser Schritt bringt, wie immer im Leben, Chancen und Risiken mit sich“, erzählt er.

Durch das Studium den Grundstein gelegt
Philipp Riebold ist davon überzeugt, dass er durch das Studium notwendige Kernkompetenzen erlangt hat, die ihm gerade jetzt, am Anfang seiner beruflichen Selbstständigkeit, weiterhelfen. „Ich erstelle gerade einen Businessplan, bei dem ich auf Inhalte aus den BWL-Modulen 1,2 und 3 aus meinem Studium zurückgreife. Aber auch bei der Verkaufsargumentation hilft mir beispielsweise das Modul „Medizinische Grundlagen“, mithilfe dessen ich Kunden von der gesundheitsfördernden Wirkung meiner Produkte, als auch vom Sport treiben insgesamt, detailliert informieren kann“, fasst der 26-Jährige zusammen.

Keine Angst vor fehlender Praxiserfahrung
Durch das duale Studiensystem und den praktischen Einheiten in den Präsenzphasen, die der passionierte Sportler am Studienzentrum in Stuttgart absolviert, sieht Philipp Riebold sich für den Markt gewappnet. „Genau hier setzen nun die beruflichen Erfahrungen an, die mir bei der Studienentscheidung wichtig waren. Auch die Präsenzphasen, in denen operative Beispiele aus Unternehmen behandelt werden, bringen dich weiter“, schildert er.

Herausforderungen sind zum Bestehen da
Trotz der anspruchsvollen Kombination von Studium, Beruf und der Unterhaltung des eigenen Unternehmens, bleibt der Bachelor-Studierende optimistisch. „Natürlich gibt es auch anstrengende Phasen und Herausforderungen, die man meistern muss! Dennoch kennt jeder Sportler solche Momente und genau diese machen das Ganze doch so spannend.“