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Mit Wissenschaft und Statistik zum richtigen WM-Sieger-Tipp

Nur die wenigsten können von sich behaupten, sich gerne mit mathematischen Formeln, Zahlen und Daten zu beschäftigen. Komplizierte Formeln, Analysen und die Interpretationen von hochkomplexen statistischen Sachverhalten sind für Banken und Ratingagenturen jedoch das „tägliche Brot“.

Mit Statistik und Wissenschaft den WM-Sieger tippen

Mit Statistik und Wissenschaft den WM-Sieger tippen

Gerade zur Fußball-Weltmeisterschaft haben die „Statistiker“ Hochkonjunktur und die Prognosen bezüglich des zukünftigen Weltmeisters überschlagen sich. Anders als Tipper und Fans orientieren sich die Banken bei ihren Prognosen an Zahlen, Daten, Fakten und errechnen über verschiedenste Parameter ein Prognosemodell. Hier spielen Aspekte wie das Brutto-Inlandsprodukt (BIP), die Anzahl der Titel, der Heimvorteil etc. eine entscheidende Rolle. Diese Modelle der Banken lassen Prognosen des zukünftigen WM-Siegers mit einer gewissen Fehlerwahrscheinlichkeit zu.

Mit Zuhilfenahme globaler Ratings, wirtschaftlicher Kennzahlen und sportspezifischer Kenngrößen wie Heimvorteil, Mannschaftsstärke etc. kann der kommende WM-Sieger zumindest auf dem Blatt Papier vorhergesagt werden. Ob die Deutsche Elf ihren Titel verteidigen kann, bleibt abzuwarten, schließlich hat sie ihr erstes Gruppenspiel gegen Mexiko mit 0:1 verloren. Aber die Chancen stehen angesichts der Prognosen von UBS und Commerzbank nicht schlecht. Neben Deutschland sind Brasilien, Spanien sowie Frankreich aktuell die Top-Favoriten. Unabhängig voneinander sehen die Analysten der beiden Banken das Projekt „Titel-Verteidigung“ als realistisch. Deutschland setzt sich demnach im Finale gegen Brasilien durch. Die umfangreiche Studie der Commerzbank errechnet eine 18 prozentige Chance, dass „die Mannschaft“ den Titel holt – die UBS-Analysten sind hier etwas optimistischer. Laut den Prognosen der Eidgenossen gewinnt Deutschland den Pokal mit einer Wahrscheinlichkeit von 24 Prozent, vor Brasilien (19,8 Prozent) und Spanien (16,1 Prozent). Bei aller Analytik hat der Fußball immer noch eigene Gesetzte und bisher konnte seit Brasilien 1962 keine Mannschaft mehr den Titel verteidigen. Wie die WM ausgeht, wissen wir erst am 15.07.2018, wenn in Moskau der Schlusspfiff ertönt.

Fakt ist: Statistik ist nicht nur etwas für Bänker, Analysten, verstaubte Mathematiker und Theoretiker. Die „ungeliebte“ Statistik hat für alle akademischen Studiengänge hohe Relevanz und  immer auch einen direkten Praxisnutzen. Daher beschäftigen sich auch die Studierenden aller Bachelor-Studiengänge sowohl im Modul „wissenschaftliches Arbeiten 2“, als auch im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten mit dieser wissenschaftlichen Kern-Disziplin und gehen Hypothesen und Forschungsfragen unterschiedlichster Fachgebiete nach.

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