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Nach der Bundeswehr zum Studioleiter qualifiziert

Markus Reichert ging nach dem Abitur zunächst zwei Jahre zur Bundeswehr und arbeitete dort als Ausbilder, bevor er sich nach einem Beruf im Sport- und Fitnessbereich umsah. Bei den „In Shape“ Fitnessclubs wurde ihm die Möglichkeit geboten, anstatt einer Ausbildung ein duales Studium in der Fitnessbranche zu beginnen. Heute leitet der Absolvent des „Bachelor of Arts“ Fitnessökonomie den „In Shape“ Sports Club in Geislingen.

Markus Reichert, Absolvent des „Bachelor of Arts“ Fitnessökonomie

Der Freihantelbereich des Studios

Markus Reichert übernahm schon vor seinem Studienabschluss die Leitung

Nach der Bundeswehr: Studium statt Ausbildung
Markus Reichert ist nach seinen Abitur den Weg zur Bundeswehr gegangen. Dort wollte er nicht nur die Grundausbildung absolvieren, sondern verlängerte den freiwilligen Wehrdienst auf insgesamt 23 Monate. In dieser Zeit ließ er sich nicht nur selbst zum Sanitäter ausbilden, sondern führte unter anderem selbst die militärischen Grundausbildungen durch. „Ich war als Sanitäter im Lazarettregiment tätig und wurde dort auch zum Hilfsausbilder. In dieser Zeit habe ich gelernt, Menschen anzuleiten und zu führen. Für die Berufswahl nach meiner Zeit bei der Bundeswehr war mir zudem der sportliche Aspekt sehr wichtig, da er in meinem Leben schon immer eine wichtige Rolle gespielt hat.“, denkt Markus Reichert zurück. Nach zwei Jahren beendete er seine Bundeswehr-Karriere. Da er in Ulm aufgewachsen war, begab er sich in seiner Heimatregion zunächst auf die Suche nach Ausbildungsplatz zum Sport- und Fitnesskaufmann. „Ich wurde dann zum Vorstellungsgespräch in einen der „In Shape“ Fitnessclubs eingeladen und äußerte meinen Wunsch nach einem Ausbildungsplatz. Einer der Geschäftsführer, Herr Scheller, empfahl mir dann stattdessen ein duales Bachelor-Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.“ Als sich Markus Reichert daraufhin genauer nach dem dualen Studiensystem erkundigte und das „In Shape“ in Geislingen dazu bereit war, ihm diese Chance zu geben, zögerte er keinen Moment. „Ich war sofort begeistert von diesem Konzept mit einem Fernstudium und regelmäßigen Präsenzphasen sowie der Arbeit in meinem Ausbildungsbetrieb. Ich konnte mir auch von Beginn an vorstellen, dass mich dieser akademische Abschluss eher für eine zukünftige Führungsposition qualifiziert als eine Ausbildung.“

Studium und Ausbildung gut miteinander vereinbar
Ein Vollzeitstudium kam für ihn nicht infrage, da er schon während des Studiums selbst aktiv werden wollte und mit Menschen zusammenarbeiten wollte. Markus Reichert kam das duale Bachelor-Studium der Fitnessökonomie in Verbindung mit seiner Arbeit beim „In Shape“-Club in Geislingen von Beginn an mehr entgegen, insbesondere durch die Kombination aus Betriebswirtschaftslehre und Training. „Ich konnte mir die in den Präsenzphasen am Studienzentrum in Stuttgart die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse aneignen, um sie später im Betrieb bei meiner Arbeit im Controlling oder im Vertrieb anzuwenden. Studium und Arbeit haben sich ideal ergänzt.“ Aber auch die Arbeit auf der Trainingsfläche macht dem heute 26-Jährigen großen Spaß. „Meine anatomischen Kenntnisse aus der Bundeswehr-Zeit haben mir natürlich in Modulen, wie den Medizinischen Grundlagen oder der Trainingslehre, sehr geholfen. Die Studieninhalte konnte ich unter anderem nutzen, um individuelle Trainingspläne zu erstellen“, führt er aus. Obwohl es sich um ein duales Studium in Verbindung mit einer Ausbildung handelt, hatte Markus Reichert noch genug Zeit für seine Hobbies, wozu professionelles Cheerleading gehört. Dreimal pro Woche trainiert er mit seinem Team für die Sportart, bei der es sich um eine anspruchsvolle Mischung aus Bodenturnen und Akrobatik handelt. Er nahm dabei schon an Europameisterschaften und vergangenes Jahr auch bei der Weltmeisterschaft in der U.S.-Stadt Orlando teil. Für ihn war dabei alles nur eine Frage der Organisation. „Auf die Präsenzphasen habe ich mich meistens am Abend vorbereitet. Wenn ich alle 4-6 Wochen den Unterricht in Stuttgart besucht habe, konnte ich auch zusammen mit meinen Kommilitonen lernen. In unserer Klasse mit etwa 25 Studierenden hatten wir eine gute Gemeinschaft.“

Während des Studiums schon zum Studioleiter

Sowohl durch gute Studienleistungen als auch durch sein Engagement bei der Arbeit konnte sich Markus Reichert schnell für höhere Aufgaben im Betrieb empfehlen. Bereits nach anderthalb Jahren wurde ihm die Vertriebsleitung im Studio in Geislingen übertragen. „Ein Jahr später, noch vor meinem Studienabschluss, wurde ich sogar schon zum Clubleiter des In Shape in Geislingen befördert. Da wurde mir klar, dass ich alles richtig gemacht habe. Das wäre mit einer reinen Ausbildung nicht möglich gewesen“, ist sich Markus Reichert sicher. Zudem profitierte der Clubleiter auch von der positiven Entwicklung des gesamten Fitness- und Gesundheitsunternehmens „In Shape“. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren zum führenden Fitnessanbieter in der Region zwischen Ulm und Esslingen entwickelt. In unseren sieben Filialen verfolgen wir inzwischen drei Konzepte, vom Discount-Club, über den Premium-Club bis hin zum Lifestyle-Club. Damit können wir nahezu jede Zielgruppe ansprechen.“

Perspektivisch weitere Aufstiegsmöglichkeiten

Schon jetzt hat sich Markus Reichert seinen Berufswunsch erfüllt. Doch gerade durch die Expansion seines Arbeitgebers werden nach seinem Studienabschluss zum „Bachelor of Arts“ Fitnessökonomie weitere Türen für den 26-Jährigen geöffnet. Mittlerweile arbeitet er eng mit dem übergeordneten Clubleiter René Sommerschuh zusammen, der unter anderem für das Personal aller sieben Clubs verantwortlich ist. „Inzwischen geht mein Aufgabengebiet über die Leitung meines Clubs hinaus, hin zu übergeordneten Themen. So bin ich im Bereich Personalfindung bereits eingebunden und kann mir auch für meine Zukunft bei In Shape vorstellen, clubübergreifend verantwortliche Aufgaben in den Bereichen Personal, Controlling oder Strategische Konzepte zu übernehmen.“ Schon jetzt ist er dankbar, dass ihm In Shape die Chance gab ein duales Studium zu absolvieren. „Der Tipp von meinem Geschäftsführer ein duales Studium zu absolvieren, war der Grundstein für meinen Erfolg!“