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Pokémon Go – ein Hype, viele Möglichkeiten

Da hat man sich gerade daran gewöhnt, dass die sozialen Netzwerke die Werbewelt erobern und Snapchat der allerneuste Schrei ist – bei privaten Nutzern, als auch bei vielen Unternehmen – da taucht auf einmal etwas nahezu Vergessenes auf den Handys der User auf und überschwemmt mit rasender Geschwindigkeit die ganze Welt: das Nintendo-Spiel Pokémon Go.

Mit der richtigen Marketingstrategie Trends profitabel nutzen

Das Prinzip sowie das Ziel des Spiels sind recht simpel: Mittels GPS kann das Spiel auf den Aufenthaltsort des Spielers zugreifen und blendet bei einer aktiven Handy-Kamera die verschiedenen Pokémon, Arenen und Sammelstationen ein. Nun müssen die Pokémon gefangen und trainiert werden, um anschließend gegeneinander anzutreten. Die Welt des Spielers verschmilzt auf diese Weise mit der Welt der Pokémon (Augmented Reality). Unterschiedliche reale Standorte, ob Geschäfte, Institutionen oder Denkmäler, werden mehrmals am Tag von Pokémon-suchenden Menschenmassen abgelaufen. Jetzt ist das optimale Timing für den Einsatz des ortsbezogenen Marketings.

Wie können also Marken von Pokémon Go profitieren? Product Placement bekommt hier eine neue Bedeutung – etwas anders als man es aus TV und Kino kennt. Produkte können intelligent in das Spiel platziert werden: Pokémon Bekleidung könnte von verschiedenen Modegeschäften im Spiel angeboten werden, Restaurants können ihr Essen ebenfalls auf die Pokémon und ihre Besitzer abstimmen.

Noch fehlt es an eigentlichen Werbekonzepten und Kooperationen, daher nutzen viele Unternehmen den Pokémon Go Hype mittels anderer Möglichkeiten aus: sie basteln ihre Logos in mögliche Pokémon Szenarien rein (Burger King, Audi, Spotify) oder benennen ihr Produkt um in einen Pokémon-Namen (Pickup: „PickUpChu“, Bahlsen: „Bahlsasam“, IKEA: „Läskig“, A.Tu: „Reparatu“). Andere nutzen das Spiel, um Konsumenten mit Rabatten zu locken, die man nur mittels des Spiels bekommen kann (pro gelaufenen Kilometer in der Pokémon Go App vergibt easyfitness einen Euro Rabatt beim Mitgliedsbeitrag). Als Selbstvermarktung wird das Spiel vom VfL Wolfsburg genutzt, der mit einstündigen Pokémon Jagdtouren durch die Wolfsburger Volkswagen Arena Zuschauer locken möchte. Auch der 1. FC Köln bietet seinen jungen Fans ähnliche Events an.

Die Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie unbegrenzt. Der Hype, der sich um das Spiel dreht ist jedoch erst der Anfang – Pokémon Go zeigt heute auf, was in naher Zukunft auf uns zukommt: Virtual Reality, Augmented Reality, Internet of Things (Kühlschränke signalisieren, was abgelaufen ist oder was fehlt und schicken die Einkaufsliste an den Lieblingseinzelhandel; das Smartphone in Verbindung mit dem Fitness Armband signalisiert, dass man ein Glas mehr Wasser trinken oder noch ein paar Schritte mehr gehen soll etc.). Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten und Unternehmen dürfen nicht zu spät reagieren: Angebote, Werbekonzepte und die richtigen Kooperationen müssen rechtzeitig geplant und durchgesetzt werden und dem Erfolg steht nichts mehr im Weg: Gotta catch ‛em all!

Das Erkennen und Analysieren von Trends im Rahmen der Digitalisierung stellen zentrale unternehmerische Aufgaben dar, die den langfristigen Unternehmenserfolg sichern können. Die Studienmodule Marketing 1, Marketing 2, Sportmarketing sowie Sportanlagen- und Sportstättenmanagement in den dualen Bachelor-Studiengängen Fitnessökonomie, Sportökonomie, Gesundheitsmanagement, Fitnesstraining sowie Ernährungsberatung der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG, beschäftigen sich mit diesen und weiteren unternehmerischen Herausforderungen und vermitteln nützliche Kompetenzen, um auch in Zeiten der kontinuierlichen Digitalisierung stets erfolgreich am Markt zu agieren und die Bedürfnisse der Kunden und weiteren Interessensgruppen optimal zu befriedigen.

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