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Praxiserfahrung um eigene Stärken im Beruf zu entdecken

Luisa Lohmann steht mit 20 Jahren noch ganz am Anfang ihrer Berufskarriere. Doch sie wusste genau, dass sie ein praxisorientiertes Studium im Sportbereich beginnen möchte. Inzwischen studiert sie den dualen Studiengang der Sportökonomie und arbeitet beim Fitnessprodukthersteller Variosports in Köln unter anderem in den Bereichen Produktentwicklung und Online-Marketing.

Luisa Lohmann will mit dem „Bachelor of Arts" Sportökonomie den Grundstein legen

Volleyball ist die große Leidenschaft von Luisa Lohmann

Produkte von Variosports im Einsatz bei der „BSA-Lehrgangsreise Mallorca"

Schon seit Kindestagen ist das Volleyballspielen eine Leidenschaft der sportbegeisterten Luisa Lohmann. Darum war sie auch fest entschlossen nach dem Abitur ein Studium im Sportsegment anzustreben. „Mit war allerdings bewusst, dass Sport alleine nur beschränkte Berufsaussichten zur Folge hat. Darum war mir auch ein wirtschaftlicher Bezug im Rahmen des Studiums sehr wichtig“, beschreibt sie. „Außerdem war ich auch auf der Suche nach einem dualen Studium. Wie soll ich sonst herausfinden, in welchen Bereichen ich später arbeiten möchte, was mir liegt und was eher nicht infrage kommt.“ So recherchierte sie im Internet und wurde schnell auf die Jobbörse aufstiegsjobs.de aufmerksam, welche die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG zur Verfügung stellt. „Ich habe nach potenziellen Ausbildungsstellen in meinem regionalen Umfeld gesucht und mich schließlich initiativ auf den Studienplatz in Verbindung mit einer betrieblichen Ausbildung bei Variosports beworben.“ Die Initiativbewerbung war erfolgreich und Luisa Lohmann konnte ihr duales Bachelor-Studium der Sportökonomie sowie die Ausbildung bei Variosports ab Oktober 2015 beginnen.

Ausbildungsplatz bei Variosports mit spannendem Tätigkeitsfeld
Bei Variosports handelt es sich um einen Hersteller für Fitnessprodukte „Made in Germany“, wie beispielsweise den Schlingentrainer Variosling. Neben Sling Trainer, AB-Roller oder der Gymbox entwickelte das Unternehmen kürzlich auch den Laufgürtel Formbelt. Bei der Produktentwicklung durfte sich auch Luisa Lohmann einbringen. „Ich habe schon in meine Bewerbung geschrieben, dass ich gerne einmal von der Produktidee, über die Entwicklung bis hin zum Vertrieb dabei sein will“, beschreibt die Studierende. Dieser Wunsch wurde ihr beim Formbelt-Laufgürtel nun erfüllt. Doch die Sportökonomie-Studierende ist nicht nur in der Produktentwicklung tätig. Ihr Hauptaufgabengebiet liegt woanders. „Ich kümmere mich um das Online-Marketing, pflege mit Texten und Anzeigen die Social Media-Kanäle. Außerdem haben wir unseren eigenen Blog“, führt sie aus. „Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß. Die Mitarbeiter arbeiten eng zusammen, da wir ein relativ kleines Team sind. So kann jeder seine Ideen einbringen und bekommt gleichzeitig seinen eigenen Verantwortungsbereich.“

Studium ergänzt Aufgabengebiet ideal
Variosports hat seinen Unternehmenssitz in Köln. Bei dem dualen Studiengang der DHfPG handelt es sich um ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen am Studienzentrum in Düsseldorf. Dort besucht die 20-Jährige alle vier bis sechs Wochen für wenige Tage den Unterricht. „Ich freue mich immer sehr auf die Präsenzphasen. Mir macht die Arbeit zwar Spaß, trotzdem ist eine Präsenzphase auch eine willkommene Abwechslung vom Arbeiten und ich sehe meine Kommilitonen. Durch die vergleichbar kleinen Klassen entsteht eine gute Gemeinschaft und auch das Verhältnis zu den Dozenten ist sehr persönlich. Da freut man sich sogar auf die Klausuren“, beschreibt sie. Etwa 25 Studierende umfasst die Klasse des Wintersemesters 2015 im Studienzentrum in Düsseldorf. „Die Dozenten kommen aus der Praxis und verfügen über viel Erfahrung. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, welche Möglichkeiten es gibt. Auch der Unterricht, mit vielen Präsentations- und Gruppenarbeiten, gefällt mir besser als reine Theorie“, fügt sie an. „Aus dem Modul Betriebswirtschaft konnte ich schon Einiges für meine tägliche Arbeit im Betrieb anwenden, schließlich hatte ich zuvor noch nie BWL in der Schule. Auch das Beratungs- und Service Management gibt eine gewisse Sicherheit, z.B. im Umgang mit Kunden.“

Perspektive Master-Studium
Studium und Arbeit ist für die 20-Jährige gut miteinander verknüpfbar. „An freien Tagen oder abends kann ich mich mit meinem Studienmaterial auf die Präsenzphasen vorbereiten. Ich widme mich oft einen ganzen Tag den Lehrinhalten, um mir möglichst viel behalten zu können. Aber da hat jeder seine eigene Strategie. Mir ist es nur wichtig gut vorbereitet in die Präsenzphase zu gehen.“ Dazu trainiert Luisa Lohmann noch dreimal wöchentlich in mit ihrem Volleyballteam. Hinzu kommt noch der Ligabetrieb am Wochenende. „Für mich ist das alles sehr gut unter einen Hut zu bringen. Ich nutze meine Zeit lieber produktiv, als mir das schlechte Programm im TV anzuschauen“, bringt sie auf den Punkt. Nach dem Bachelor-Studium will die engagierte Studierende sogar noch das Master-Studium anschließen. Dabei bietet sich der „Master of Arts“ Sportökonomie der DHfPG an, der die im Bachelor-Studium vermittelten Fachkompetenzen weiter vertieft. „Ich möchte auf jeden Fall im Sportbereich weiter beruflich tätig bleiben. Der ökonomische Teil ist mir aber wichtig, falls ich irgendwann einen Wechsel in die Wirtschaft in Betracht ziehe. Das Studium der Sportökonomie macht beides möglich. Zurzeit aber bin ich sehr glücklich bei Variosports und freue mich auf die kommenden Studienmodule.“