DHfPG News

Rabea Dastbaz: „Ich bin für alle Aufgaben in der Zukunft gut gerüstet“

Rabea Dastbaz hat trotz ihres noch jungen Alters bereits viel im Leistungssport erlebt. Nach einer Tätigkeit in der Verwaltung des Landessportbundes für das Saarland (LSVS) im Rahmen ihres dualen Bachelor-Studiums an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), wechselte sie als Trainer zur Saarländischen Triathlon Union. Mittlerweile ist sie nach ihrem Abschluss als „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement Trainerin am Bundesnachwuchsstützpunkt Triathlon in Essen.

Rabea Dasbaz (vorne links) mit ihrem Team des Bundesnachwuchsstützpunkt Triathlon in Essen.

Rabea Datsbaz (rechts) mit der Teilmannschaft, die sie bei den Olympischen Jugendspielen Nanjing 2014 betreute. (Foto: DOSB)

Gruppenfoto der Mannschaft vor der Abreise zu den Olympischen Jugendspielen nach Nanjing in München am Flughafen. (Foto: DOSB)

Für ein Studium an der DHfPG interessierte sich die sportbegeisterte Saarländerin Rabea Dastbaz direkt nach ihrem Abitur im Jahr 2007. Zu diesem Zeitpunkt betreute sie bereits mehrere Jahre eine Kinderturngruppe des TV Griesborn und entdeckte dabei ihre Leidenschaft für das Vermitteln von sportlichen Inhalten. Bereits zu diesem Zeitpunkt war sie zudem ehrenamtlich in der Saarländischen Sportjugend tätig. „Ich habe damals bereits beide Seiten des Sports kennengelernt. Auf der einen Seite die organisatorischen Aspekte, auf der anderen Seite auch die Arbeit direkt als Trainerin in der Umsetzung“, erklärt Rabea Dastbaz. Ein Ausbildungsbetrieb, der im Rahmen des dualen Bachelor-Studiums an der DHfPG obligatorisch ist, war durch ihre Kontakte zum LSVS schnell gefunden. Während des dreijährigen Studiums der Fitnessökonomie war sie in der Hauptgeschäftsstelle des LSVS und beim Saarländischen Turnerbund eingesetzt. Dort kümmerte sie sich vor allem um verwaltungstechnische Dinge. 2010 schloss sie ihr Studium erfolgreich ab.

„Meine Entscheidung für ein Master-Studium an der DHfPG stand schnell fest“
Rabea Dastbaz wollte nach ihrem Abschluss als „Bachelor of Arts“ Fitnessökonomie zügig den nächsten Schritt im Rahmen ihrer Ausbildung gehen. „Für mich war schnell klar, dass ich im System des LSVS bleiben wollte. Als mir dann mit dem Wechsel zur Saarländischen Triathlon Union (STU) eine super Perspektive angeboten wurde, fiel mit die Entscheidung sehr leicht“, beschreibt sie. Das Studium zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement war dafür das Passende. Als Schwerpunkte wählte Rabea Dastbaz dann „Sporternährung“ und „Rehabilitatives Training“. Diese beiden Themen passten hervorragend zu ihrem Job als Trainerin bei der STU. „Die Ernährung spielt in unserer Sportart mit diesen hohen Belastungen oftmals eine entscheidende Rolle. Und auch das Rehatraining und das damit verbundene Fachwissen helfen mir im Rahmen meiner Trainertätigkeit und in der Zusammenarbeit mit dem medizinischen Fachpersonal ungemein weiter“, erklärt die sympathische junge Frau. Vorrangig war sie in diesem Zusammenhang für den Landeskader Triathlon und für das saarländische Bundesligateam zuständig. Außerdem war sie in der STU ehrenamtlich als Vizepräsidentin Finanzen sowie Geschäftsführerin tätig.

„Ohne die Kompetenzen aus dem Studium wäre das undenkbar gewesen“
Die Tätigkeit in der Geschäftsführung der STU war für Rabea Dastbaz nur möglich gewesen, weil sie im Rahmen des Bachelor-Studiums das notwendige Handwerkszeug mitbekommen hat, das dann im Master-Studium in den Pflichtmodulen wie „Strategische Unternehmensführung“ und „Unternehmertum“ nochmals vertieft wurde. „Mit den Kompetenzen aus dem Studium war ich gut gerüstet für den Verantwortungsbereich Finanzen“, betont sie. Die gute Arbeit der Saarländerin blieb auch der Deutschen Triathlon Union nicht verborgen. Bereits seit 2011 arbeitet sie nebenbei als Leistungssportreferentin. Zu ihren Aufgaben dort gehört unter anderem die Betreuung der Triathlon-Nationalmannschaft. Im Rahmen dieser Aufgabe kümmerte sie sich um alle relevanten Punkte wie die organisatorischen Fragen rund um den Sportbetrieb oder die Betreuung der Athleten am Stützpunkt. „Ich war verantwortlich für das ganze Paket Leistungssport bei der DTU“, fasst sie zusammen. Ein weiteres Highlight im Rahmen ihrer Tätigkeit waren die Olympischen Jugendspiele 2014 in Nanjing in China. „Dort war ich als Teilmannschaftsleiterin ebenfalls dabei, das war eine sehr beeindruckende Erfahrung“, so Rabea Dastbaz. Die Zeit seit ihrem Bachelor-Abschluss war für sie sehr ereignisreich: „Ich habe Einiges gesehen und erlebt. Egal ob es dabei um die Betreuung der Elite-Athleten ging, oder die Teilnahme bzw. Vorbereitung auf Olympische Spiele.“ Trotzdem entschied sich die zielstrebige 29-Jährige Ende 2016 nochmals die Seiten zu wechseln.

„Ich wollte wieder mit dem Nachwuchs zusammenarbeiten“
Nachdem Rabea Dastbaz bereits beide Seiten kennengelernt hatte, entschied sie sich im Oktober 2016 wieder den Schritt zur Trainerin zu gehen. Die entsprechenden Voraussetzungen hatte sie bereits vorher erfüllt. „Durch meine beiden Studiengänge hatte ich mit vielfältigem Wissen in Training und Management die Basis gelegt. Um als Triathlon-Trainerin auf diesem Niveau zu arbeiten, war es dann aber unverzichtbar auch den A-Lizenz-Schein zu machen“, erklärt sie. Immer wieder werden neben ihren fachspezifischen Kenntnissen im Bereich Triathlon auch die Inhalte der beiden DHfPG-Studiengänge in ihrer täglichen Arbeit relevant. „Gerade die orthopädischen Inhalte, aber auch mein Fachwissen in der Sporternährung sind immer wieder Gold wert. Sei es in der Betreuung meiner Athleten, aber auch in der Zusammenarbeit mit Ärzten und Physiotherapeuten“, beschreibt sie. Sie erstellt regelmäßig Trainingskonzepte und profitiert hierbei ebenfalls ungemein von ihrem grundlegenden Wissen in der Thematik wissenschaftliches Arbeiten: „Das ist essentiell, egal in welchem Bereich man solche Arbeiten erledigen muss.“

„Studiensystem ist fordernd aber für mich genau das Richtige“
Mit dem Studiensystem der DHfPG ist Rabea Dastbaz ganz hervorragend zurechtgekommen. Beim Bachelor-Studium hatte es ihr vor allem die Verzahnung von Theorie- und Praxiswissen angetan. „Hier konnte man oft das gerade Gelernte sehr gut in der täglichen Arbeit einsetzen“, findet sie. Aber auch beim Master-Studium, einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen bei dem im Gegensatz zum Bachelor-Studium eine betriebliche Ausbildung nicht Bestandteil ist, sieht sie große Vorteile im Vergleich zu traditionellen Studienmodellen. „Ich konnte dabei meinen Beruf weiter ausüben. Doch gerade in Wettkampfzeiten war das schon eine Herausforderung, wenn man montagmorgens vom Wettkampf zurück kam und dann direkt zur Präsenzphase musste“, so die 29-Jährige. Ihre Master-Arbeit, in der sie den Einfluss der Ernährung bei zwei Athletinnen untersuchte, die häufiger unter Ödemen im Schienbein litten. So konnte sie ihre beiden Studienschwerpunkte hervorragend in Bezug bringen und ein echtes Anwendungsbeispiel aus der Praxis bearbeiten. „Das war super und hat mir viel Freude bereitet,  beschreibt sie. Mit dem Studium an der DHfPG hatte sie sich das Rüstzeug erarbeitet. Mit viel Zielstrebigkeit und Leidenschaft hat sie daraus dann ihre Zukunft gestaltet und ihre Ziele erreicht.

Weitere interessante Informationen: