DHfPG News

SALUT! DaSein gestalten. 2016 – Deutsche Hochschule beim Saarbrücker Gesundheitskongress

Am 13. und 14. April öffnete das Congress Centrum Saar wieder seine Tore für den Gesundheitskongress SALUT!, der vom Sozialverband VdK Saarland sowie der Agentur WOK veranstaltet wird. 750 Besucher waren beim Kongress, bei dem auch die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie vertreten war.

SALUT! DaSein gestalten.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr verknüpfte SALUT! Auch 2016 Impulse von Gesundheitsanbietern und regionalen Netzwerken mit den Lebenswelten von Bürgern bzw. Patienten. Gleichzeitig stellte der Kongress sie in den Kontext bundespolitischer Rahmensetzung. 4000 Unternehmen im Saarland sowie 60.000 Beschäftigte sind der Gesundheitsbranche zuzuordnen.  Unter dem Motto »Reformen nutzen – Innovationen gestalten« wurden Lösungen für die gemeinsamen Herausforderungen von Leistungserbringern, Kassen, Industrie und kommunalen Entscheidern ausgelotet. Dabei vereint der Kongress große Themenblöcke wie »Gesundes Arbeiten«, »Zukunft des Wohnens« und »Kommunale Versorgungsverantwortung« mit Best Practice aus Klinik, Reha und Niederlassung. Dazu begrüßten die Veranstalter über 160 Referenten aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung fand am Abend des 1. Kongresstages, in Form eines Symposiums der IKK Südwest, der Deutschen Hochschule und der HWK des Saarlandes mit dem Titel „Chefsache BGM – mit gesunder Führung zum Erfolg“, statt. Die Einführung in das Thema nahmen Prof. Dr. Jörg Loth, Vorstand der IKK Südwest, und Prof. Dr. Thomas Wessinghage, Prorektor der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG vor. Außerdem referierte unter anderem Oliver Walle von der Deutschen Hochschule, über die Rolle einer Führungskraft im BGM und warum schlechte Führung krank macht. Prof. Dr. Jan Mayer, Sportpsychologe und ebenfalls Dozent an der DHfPG, referierte über das Thema: „Erfolgreich sein – erfolgreich bleiben: Ziel erreichen“.

Größen der deutschen Gesundheitslandschaft eruierten, wie innovative Lösungsansätze im Spannungsfeld zwischen Versorgungsrealität, Gesetzgebung und Teilhabe funktionieren müssen. Der 2. Saarbrücker Gesundheitskongress rückte außerdem die Notwendigkeit integrierter und Demografie fester Versorgung in den Vordergrund. Impulse für Gesundes Arbeiten und Altersgerechtes Wohnen, Wege aus dem Fachkräftemangel sowie bürger- und patientennahe Versorgung können nur im Zusammenwirken von Gesundheitsanbietern, kommunalen Entscheidern und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft bewältigt werden.