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Studie: Deutsche schlafen schlecht

Immer mehr Menschen in Deutschland können nach einer Untersuchung der DAK-Gesundheit schlecht ein- und durchschlafen. Folgen seien Müdigkeit und Unkonzentriertheit bei der Arbeit sowie eine steigende Zahl von Fehltagen. 80 Prozent der Erwerbstätigen leiden unter Schlafproblemen - heißt es im Gesundheitsreport 2017 der DAK…

Studie: Deutsche schlafen schlecht

Ausdauertraining kann helfen, akute körperliche Stressreaktionen abzubauen

Wie die Umfrage ergab, kämpften im vergangenen Jahr fast 80 Prozent von mehr als 5.000 Befragten zwischen 18 und 65 Jahren mit Schlafproblemen. Das entspricht einem Plus von 66 Prozent innerhalb von zehn Jahren, heißt es im neuen DAK-Gesundheitsreport. Fast die Hälfte der Betroffenen gehe müde zur Arbeit.

Einnahme von Schlafmitteln steigt
Die Einnahme von Schlafmitteln hat sich in den vergangenen Jahren nahezu verdoppelt: 2009 hatten bei einer DAK-Umfrage noch 4,7 Prozent angegeben, in den vergangenen drei Monaten Schlafmittel genommen zu haben – 2016 waren es bereits 9,2 Prozent. Mittlerweile ließen sich auch immer mehr Menschen wegen Schlafstörungen krankschreiben.

Ursachen für Schlafstörungen
Schlafstörungen können unterschiedliche Ursachen haben - vom bloßen Lärm in der Nacht über Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie bis hin zu einem generell falschen Umgang mit Schlaf. Allerdings versuche die große Mehrheit, allein mit den Schlafstörungen zurechtzukommen und gehe nicht zum Arzt. Lediglich 4,8 Prozent der Erwerbstätigen seien im vergangenen Jahr deswegen in den Praxen gewesen. Selbst Arbeitnehmer mit Insomnie gingen meist nicht zum Arzt. Rund 70 Prozent der Betroffenen lassen sich dem Gesundheitsreport zufolge nicht behandeln.

Blitzableiter gegen den Stress: Ausdauertraining
Negativ empfundener Stress kann ein gravierender gesundheitlicher Risikofaktor sein: In Stresssituationen wird der Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Daraufhin schüttet er Stresshormone aus. Der Blutdruck steigt, Energiereserven (Zucker, Fette) werden mobilisiert und die Blutgerinnungsneigung erhöht sich. Treten diese Alarmreaktionen wiederholt und über längere Zeit auf, liegt chronischer Stress vor. Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herzinfarkt sind mögliche gesundheitsschädigende Folgen. Ausdauertraining kann helfen, akute körperliche Stressreaktionen abzubauen und ist damit ein idealer Blitzableiter. Gleichzeitig schützt es vor langfristigen gesundheitsschädlichen Stressfolgen.

fem-fitness – Erfahrungen im Ausdauerbereich sammeln
fem-fitness ist ein Gemeinschaftsprojekt des DSSV, der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und der BSA-Akademie. In dem zehnwöchigen Kurskonzept lernen Teilnehmerinnen die unterschiedlichen Programmangebote Ihres Fitnessstudios kennen. In der dritten Woche steht das erste Ausdauermodul auf dem Trainingsplan. Hier erfahren Teilnehmerinnen unter dem Motto „Bewegungsspaß auf meine Art“, welche positiven Effekte Ausdauertraining mit sich bringt. Vertieft wird diese Einheit in Woche 6, in der die Teilnehmerinnen ganz getreu dem Motto „Bewegung aber richtig“ ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining absolvieren.

Mehr Informationen:
Link zur Studie
fem-fitness