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Vom DHfPG-Absolventen zum Mitbegründer des WORLD FITNESS DAY 2017

20.000 Fitnessbegeisterte machten aus der Premiere des WORLD FITNESS DAY 2017 (WFD) ein stimmungsvolles Event und verwandelten die Frankfurter Commerzbank-Arena für einen Tag in das weltgrößte Gym. Die Initiatoren sind begeistert und arbeiten an einer weltumspannenden Marke. Lucas Riemer, 28, Mitbegründer des WFD, lebt seinen Traum, bezeichnet das duale Studium als das Einzige, was heutzutage Sinn macht und sein DHfPG-Studium als das Beste, was ihm passieren konnte.

Lucas Riemer, Mitbegründer des World Fitness Day

Lucas Riemer, Mitbegründer des WFD (Foto: Klaudia Lech)

Lucas Riemer, Mitbegründer des World Fitness Day

Der WFD 2017 war erst der Anfang (Foto: Klaudia Lech)

World Fitness Day 2017

20.000 Fitnessbegeisterte auf dem WFD 2017 (Foto: Klaudia Lech)

Früh im Leben zu wissen, was man will, entlastet, bündelt Kräfte und schärft den Blick für das Wesentliche. Lucas Riemer ist so einer, der schon zu Schulzeiten wusste, was er wollte, „Unternehmer sein“.

Kein Wunder, der Apfel fällt ja auch nicht weit vom Stamm. Schon sein Vater ist Unternehmer, nicht in irgendeiner Branche, sondern in der großen, weiten Fitness-Welt. 1988, in dem Jahr seiner Geburt, eröffnet Vater Klaus Riemer das Fitness Five in Offenbach, das heutige INJOY, eine der ersten Anlagen im Rhein-Main Gebiet. „Die Mädels an der Theke waren quasi meine Babysitter“, erinnert sich Lucas Riemer. Gleichsam von Kindesbeinen an habe er „das ganze Thema Fitness gelebt und geatmet“. Wen wundert`s? Weder Lucas Riemer, noch den Vater. Als der Vater seinen Sohn vor dem Abitur fragt, ob er sich irgendwann vorstellen könne, gemeinsam mit ihm das Fitness-Studio zu führen, liegt die Antwort auf der Hand, oder besser, in den Genen. Die Reaktion: selbstredend, wie der Vater, so der Sohn.

Das duale Studium: Das Einzige, was heutzutage Sinn macht
Weil er in jungen Jahren bereits wusste, was er will, entschied sich Lucas Riemer „relativ schnell“ für den Studiengang „Fitnessökonomie“ an der Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG. Dass er sich damit auch für ein duales Studium entschied, ist für einen wie ihn, der nicht in die Wissenschaft gehen will, nach wie vor „das Einzige, was heutzutage Sinn macht“. Warum? „Man kriegt relativ schnell den Praxisbezug und kann das Gelernte direkt anwenden“.

Natürlich habe auch er studienbegleitend alle Stationen im Studio kennengelernt, beginnend an der Theke, über die Trainingsfläche mit dem Schreiben von Trainingsplänen, anschließend Vertrieb, später Vertriebs- und Clubleitung. Seine Leidenschaft galt von Anfang an dem Vertrieb und der Betriebswirtschaft, der Studioführung. „Viel lieber habe ich jemand neu für unser Studio gewonnen, als einen Trainingsplan zu schreiben.“ „Ich war nicht der Bodybuilder; auch habe ich meine Erfüllung nicht im Kraftsport gefunden“, führt Lucas Riemer aus. Aber er sei immer wissensdurstig gewesen, habe alles aufgesogen, um es im Studio direkt anzuwenden.

Wie sehr ihn das Studium an der DHfPG geprägt und auf das Leben vorbereitet hat, Lucas Riemer schwelgt in Erinnerungen, nicht aus irgendeinem Gesäusel von Nostalgie und Verklärung, nein, aus Respekt, auch und im Besonderen für seine Dozenten, durchweg Typen und Charaktere, die auch „sehr gut lehren“ konnten. Nicht alles habe er behalten, aber noch heute weiß er beispielsweise, „welche Nährwerte in Eierschalen stecken“.

Ein DHfPG-Studium: Das Beste, was ihm hat passieren können
Sein duales Studium an der DHfPG bezeichnet Lucas Riemer im Nachgang als das Beste, was ihm studientechnisch hat passieren können, „ein perfektes Muster, um ein Studio erfolgreich zu führen“. Die Kombination von Studium und Praxis war „einfach super“, stand er doch mit 20 Jahren schon im Berufsleben.

Schon früh verspürte er den Wunsch, mehr noch, die Leidenschaft, „einfach Unternehmer zu sein“. Auch wenn er diese Gabe „einfach im Blut“ oder „in den Genen“ habe, das DHfPG-Studium habe ihn geschliffen und das strategische Denken gelehrt. Es habe ihm schlichtweg gut getan, auch in Bezug auf die Entwicklung der eigenen Disziplin, in der Einhaltung von Deadlines oder in der Konsequenz bei der Prüfungsabgabe, kurzum im Verständnis, „richtig zu lernen“.

Der WORLD FITNESS DAY 2017: Das Größte, was er bisher gemacht hat
Um es mit Lucas Riemer auf den Punkt zu bringen: Das studientechnisch einzig Sinnvolle, ein duales Studium; das Beste, ein DHfPG-Studium und im Alter von 28 Jahren das bislang Größte, was er bisher gemacht hat, und „damit meine ich, den größten Aufwand, die größte Verantwortung, die größte Leistung und den größten Umsatz“, der WORLD FITNESS DAY 2017 (WFD) in Frankfurt mit ihm als Mitbegründer. Was für eine Triologie.

Was für Viele schon unvorstellbar ist, eine Veranstaltung solch´ einer Größenordnung überhaupt zu denken, geschweige denn, sie zu planen, weit davon entfernt, sie zu verantworten, ist für Lucas Riemer erst der Anfang seiner Träume. „Wenn ich an die Millionen Träume von mir denke, habe ich erst fünf Prozent meiner Träume verwirklicht.“ Noch Wochen später kann sich Lucas Riemer am Erlebten begeistern. Und seine Euphorie steckt an. Wie im Film ziehen die Bilder des WFD 2017 vor seinem geistigen Auge vorbei, so als wäre es erst gestern gewesen, die 20.000 Premieren-Besucher, die kilometerlangen Schlangen um 9.00  Uhr an den Eingängen, die Staudurchsagen im Radio, die Mega-Group-Events wie der Weltrekord mit 5.000 Teilnehmern bei dem Workout mit Sophia Thiel oder die Jumping Fitness Session mit 700 Trampolinen und, und, und.

Soll es das gewesen sein, Lucas Riemer? Beileibe nicht. Wie gesagt, „das ist erst der Anfang.“ Der WORLD FITNESS DAY soll sich als Marke etablieren, Frankfurt dabei als Muster dienen. Und er skizziert den WFD 2018, plant die Expansion in die Fitnessmetropolen Europas und zeichnet die Vision für 2025. Dann soll der WFD in Los Angeles stattfinden, als eine weltumspannende Marke. Sicher, ein Traum. Lucas Riemer aber will mehr als nur ein erfolgreicher Veranstalter sein. „Ich wäre glücklich, wenn wir irgendwann einmal sagen könnten: der WORLD FITNESS DAY hat dazu beigetragen, dass jedes Jahr eine Million Menschen weltweit mehr im Fitnesssport ihre Passion finden.“ Da ist er wieder, der Unternehmer Lucas Riemer.