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Vom Radsportler zum Studioleiter und Präventionsexperten

Björn-Philip Hennies hat schon während der Schulzeit gewusst, dass er mit einem Studium im Sport- oder Fitnessbereich seine Leidenschaft zukünftig zum Beruf machen möchte. An der Deutschen Hochschule wurde der ehemalige Bundesliga-Radfahrer schließlich fündig und schloss sowohl sein duales Bachelor-Studium der Fitnessökonomie als auch den „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement erfolgreich ab. Zur gleichen Zeit hat er es geschafft, bei seinem Ausbildungsbetrieb „WORKOUT Med.“ im niedersächsischen Elze, vom dual Studierenden zum Studioleiter aufzusteigen.

Bachelor- und Master-Absolvent DHfPG

Mit dem Studium an der DHfPG seine Leidenschaft Sport und den Beruf verbunden

Radfahrer Björn-Philip Hennies

Björn-Philip Hennies konnte durch das flexible Studiensystem auch dem Radsport treu bleiben

Nach dem Master-Studium an der DHfPG zum Studioleiter aufgestiegen

Studienwunsch in der Schulzeit entstanden
Björn-Philip Hennies war schon immer sportbegeistert, spielte zunächst Fußball und fand dann den Weg zum Radsport. „Radsport ist zwar auch ein Mannschaftssport, hier hat man jedoch zumindest im Amateurbereich seinen Erfolg mehr in der eigenen Hand als beim Fußball. War man im Training fleißig, schlägt sich das meist unmittelbar in den Rennerfolgen wieder. Beim Fußball hingegen ist man abhängiger von seinen Mannschaftskollegen und eine verbesserte persönliche Leistung zeigt sich nicht so deutlich und zeitnah.“, erklärt der 31-Jährige. Nach einigen Radreisen und Ausflügen mit dem Trekkingrad als Kind wuchs die Leidenschaft für den Radsport in ihm. Endgültig zum Radsport und zum Rennradfahren fand er allerdings erst mit 14 Jahren. „Das ist fast etwas spät, will man auf ein hohes Niveau im Radsport kommen. Aber ich habe es mit den Jahren geschafft, mich bei meinem Jugendverein SV Victoria Lauenau bzw. später dem RSC Hildesheim nach vorne zu arbeiten und schließlich auch einige Rennen in der Rad-Bundesliga zu fahren“, fasst er zusammen. Geholfen hat ihm dabei sein Ehrgeiz, seine mentale Stärke aber auch seine Fitness, für die er auch schon in jungen Jahren regelmäßig das Fitnessstudio besuchte. Der sport- und fitnessbegeisterte gebürtige Hannoveraner war sich darum auch sicher, dass er nach seinem Schulabschluss in diesem Bereich studieren möchte. „Bereits in der elften Klasse war klar, dass ich in dem Bereich studieren möchte, für den auch mein Herz schlägt. Durch einen Bekannten bin ich dann auf die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement aufmerksam geworden. Er hat bereits den Studiengang Fitnessökonomie studiert und erzählte mir von dem dualen Studiensystem und den guten beruflichen Zukunftsperspektiven.“

Duales System und gute Perspektive als Entscheidungskriterium
„Positiv war für mich vor allem das duale System, in dem ich eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis vorfinde. Ich hätte mir zwar auch ein Studium im sportwissenschaftlichen Bereich vorstellen können, allerdings habe ich die vielfältigeren beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in der Fitness- und Gesundheitsbranche gesehen.“ Mit dem Fitness- und Gesundheitsstudio „WORKOUT Med.“ fand er einen Ausbildungsplatz in Elze, in der Nähe seines Wohnortes. Dort absolvierte er die betriebliche Ausbildung seines dualen Bachelor-Studiums und wurde von Beginn an gefördert. „Bereits nach ein bis zwei Monaten als Student wurde ich voll auf der Trainingsfläche eingesetzt, durfte mir mit der Zeit Einblicke in alle Bereiche der täglichen Arbeit im Studio verschaffen und auch selbst Ideen umsetzen“, denkt der Radrennfahrer zurück. Das Angebot seines Arbeitgebers ist breit gefächert, umfasst neben medizinischem Gerätetraining, Reha-Sport, Rückenfitness, Ernährung und Wellness auch noch Indoor Cycling und andere klassische Fitnesskurse. Das Studiensystem aus Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen kam dem Sportler entgegen. Seine Präsenzphasen absolvierte er alle vier bis sechs Wochen für wenige Tage am nahegelegenen Studienzentrum der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG in Osnabrück. „So hatte ich auch genug Zeit meinem Radsport nachzugehen. Immerhin standen damals durchschnittlich 10-15 Stunden Training pro Woche auf dem Programm. Trotzdem hatte ich genug Zeit, mich neben meiner Arbeit noch auf die Präsenzphasen meines Studiums und auf die Prüfungsleistungen vorzubereiten.“ Sein Studium der Fitnessökonomie hat seinen Schwerpunkt auf Betriebswirtschaft in Kombination mit Fachwissen aus dem Bereich Trainingswissenschaft. Außerdem beinhaltet es Module aus Gesundheits- und Naturwissenschaften. „Ich konnte während meines Studiums das Gelernte aus den Präsenzphasen schnell in der Praxis umsetzen und Berufserfahrung sammeln, was natürlich meine Zufriedenheit gesteigert hat. Ich habe mich während meines Studiums sehr wohl gefühlt.“ Sogar seiner Leidenschaft für das Radfahren konnte er während der Arbeitszeit nachgehen. Als Indoor Cycling Instructor gab er während seines Studiums bereits Kurse und arbeitete mit den Mitgliedern an deren Ausdauer.

Vom Betrieb übernommen und Master-Studium angeschlossen
Nach seinem Bachelor-Studienabschluss stellte sich weder für Björn-Philip Hennies noch für seinen Ausbildungsbetrieb ernsthaft die Frage, wie es weitergeht. „Ein Betriebswechsel stand nie zur Debatte“, stellt er klar. Zunächst arbeitete er ein Jahr weiter im „WORKOUT Med.“, bevor er sich entschloss seine Kompetenzen mit dem „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement an der DHfPG weiter zu vertiefen. Zwar ist der Master-Studiengang, der zum vielseitigen Präventionsexperten mit Führungskompetenz qualifiziert, nicht dual angelegt, dennoch absolvierte der Radsportler sein Master-Studium neben der Arbeit im Studio. Dies ließ sich gut vereinbaren, da es sich auch hierbei um ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen handelt. „Mit dem Master-Studiengang vertiefte ich das Wissen aus dem Bachelor-Studium, zudem konnte ich meine Studienschwerpunkte selbst wählen. Ich habe mich für die Schwerpunkte Rehabilitatives Training und Betriebliches Gesundheitsmanagement entschieden, die ideal zum Angebot unseres Studios passen. Das ,,WORKOUT Med.“ bietet ein umfassendes gesundheitsorientiertes Training an, von der Analyse der Beschwerdebilder über medizinisches Krafttraining bis hin zum Reha-Sport. Wir arbeiten mit Ärzten zusammen und verfügen über eine eigene Physiopraxis“, erklärt Björn-Philip Hennies, der ebenfalls eine Qualifikation zum Sportphysiotherapeut besitzt.

Neue Herausforderungen als Studioleiter
Nachdem er auch sein Master-Studium an der DHfPG erfolgreich abgeschlossen hatte, konnte er sich voll und ganz auf die betriebliche Arbeit fokussieren. Kurz darauf übernahm er aufgrund seiner hohen beruflichen Qualifikation und langjährigen Erfahrung die Stelle des Studioleiters im „WORKOUT Med.“ in Elze. Die Mitgliederzahl entwickelt sich bis heute sehr positiv beläuft sich mittlerweile, zusammen mit der etwa gleichgroßen Filiale in Alfeld, auf insgesamt etwa 3000 Mitglieder. Mit dem Unternehmen wuchs auch der Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften. Da das „WORKOUT Med.“ mit Björn-Philip Hennies sehr gute Erfahrungen gemacht hat, wurden darum im Laufe der Jahre immer weitere dual Studierende der Deutschen Hochschule im „WORKOUT Med.“ ausgebildet. „Mein Kollege Jonas Boehmfeld ist ebenfalls studierter Fitnessökonom und stellvertretender Studioleiter in Elze. Genauso wie Marcel Neumann, der sein duales Studium ebenfalls an der DHfPG abgeschlossen hat und heute Studioleiter der Filiale in Alfeld ist.“ Björn-Philip Hennies hat es geschafft, sein Hobby zum Beruf zu machen und innerbetrieblich aufzusteigen. Dabei musste er nicht einmal auf seine zeitintensive Leidenschaft, den Radsport, verzichten.