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Vom Sportplatz in den Hörsaal – die Karriere endet nicht mit dem Karriereende

Der Körper macht nicht mehr mit. Das Knie hält keine Belastungen mehr aus, der Arm schmerzt, die Gelenke wollen nicht mehr – der Schmerzmittelverbrauch wird immer größer, die Operationen häufen sich und der Alltag hängt immer mehr von den Schmerzen ab. Es gibt unzählige Fälle von Leistungssportlern, die ihre Karriere aufgrund von Verletzungen aufgeben mussten.

Nadine Keßler hat während der Sportlerkarriere ein Studium an der DHfPG abgeschlossen

Doch was tun, wenn man stets immer diesen einen Weg sah, Sport das ganze Leben verschlang und man nun vor dem Ungewissen steht?

Inzwischen denken viele der Spitzensportler bereits vor Ende der leistungssportlichen Laufbahn an die Zeit nach dem Sport im Rahmen einer dualen Karriere, doch nicht wenige trifft die Situation unvorbereitet und sie müssen schnell umdenken. In beiden Fällen wird die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren als eine großartige Chance wahrgenommen. Laut Statistiken studieren inzwischen 32,3 % der deutschen Athleten neben ihrer Sportlaufbahn und nennen den Aufbau einer zweiten Karriere als Grund für diese Entscheidung. Gerade die wirtschaftswissenschaftlichen Fächer versprechen dabei viel Erfolg, denn diese lassen sich gut mit der Sportindustrie verbinden und das Erfolgspotential bringen die Sportler bereits mit: außergewöhnliches Engagement, Selbstbeherrschung und geistige Stärke.  

Zu den bekannten Beispielen für solch einen Werdegang gehört die Ex-Fußballerin Nadine Keßler. Sie nahm die Chance für eine duale Karriere wahr. Nach der erfolgreichen Deutschen Meisterschaft, Europameisterschaft und Champions League musste die Spitzensportlerin ihre Karriere verletzungsbedingt beenden. Aber sie dachte frühzeitig an ihre Zukunft und studierte bereits während ihrer Sportkarriere den dualen Bachelor-Studiengang Fitnessökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und arbeitete in einer Werbeagentur.   

Studien bestätigen es: die Sportindustrie wächst immer weiter. Inzwischen sind 1,8 Millionen Menschen in sportbezogenen Berufen und Einrichtungen beschäftigt. Somit haben Spitzensportler, als auch andere Sportinteressierte, gute Zukunftsaussichten in diesem Bereich. Ein Studium mit der Möglichkeit, Sport mit Wirtschaft zu verbinden und sich damit einen fundierten Anker in eine der größten Wachstumsbranchen zu setzten, ist ein guter Schritt aufwärts auf der Karriereleiter.

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bietet dafür neben den dualen Bachelor-Studiengängen Sportökonomie, Fitnessökonomie, Gesundheitsmanagement, Ernährungsberatung und Fitnesstraining unter anderem auch die weiterführenden „Master of Arts“-Studiengänge, Sportökonomie und Prävention und Gesundheitsmanagement sowie den MBA Sport-/Gesundheitsmanagment.

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