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Während dem MBA-Studium in die Selbstständigkeit

Nina Roeser (31) hat einen Werdegang, der genauso außergewöhnlich wie vorbildlich ist. Die gelernte Sport- und Fitnesskauffrau absolvierte nach Ihrer Ausbildung ein duales Studium der Fitnessökonomie und schloss ein MBA-Studium an. Noch während des Master-Studiums ging sie den Weg in die Selbstständigkeit.

Von der Fachberaterin für Fitness bis hin zur Master-Absolventin: Nina Roeser

Nina Roeser beim Training

Schon während des MBA-Studiums in die Selbstständigkeit gestartet

Studio 104

Das "Studio 104" bietet den Kunden ein tolles Ambiente

" Ich würde einfach alles geben für dieses Freiheitsgefühl, welches ich momentan habe.“

Auf der Berufsausbildung aufgebaut
Nina Roesers Aufstieg in der Fitnessbranche begann 2006. „Da begann ich meine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau beim TC Fitness Treff in Saarbrücken. Als ich die kaufmännische Ausbildung erfolgreich abschloss, wurde ich von meinem Ausbildungsbetrieb übernommen. Dabei habe ich auch schon während meiner Berufsausbildung eine nebenberufliche Weiterbildung zur Fachberaterin für Fitness bei der BSA-Akademie abgeschlossen“, denkt sie zurück. Die „Fachberaterin für Fitness“ ist eine Weiterbildung, die aus mehreren Einzelqualifikationen besteht. Dazu gehören die „Fitnesstrainer-B-Lizenz“, die Sales- und Servicefachkraft“, die „Gruppentrainer-B-Lizenz“, die „Trainerin für Cardiofitness“ sowie die „Trainerin für gerätegestütztes Krafttraining“. Die BSA-Akademie ist eine der führenden Bildungsanbieter im Bereich Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit dieser zusätzlichen Qualifikation war es Nina Roeser möglich, neben ihren verwaltungstechnischen Tätigkeiten auch als kompetente Ansprechpartnerin auf der gesamten Trainingsfläche des Studios aktiv zu sein.

Nächster Schritt: Duales Bachelor-Studium
Nach ihrer Berufsausbildung sammelte Nina Roeser drei Jahre Berufserfahrung beim TC Fitness Treff. Da sie mit der BSA-Akademie durchweg positive Erfahrungen gemacht hat und ihr Wissenshunger noch nicht gestillt war, entschied sie sich für ein duales Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), dem Schwesterunternehmen der BSA-Akademie. An der DHfPG ist ein Bachelor-Studium ohne Abitur dann möglich, wenn man als „beruflich besonders qualifizierte Person“ zugelassen wird. Voraussetzungen dafür sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens dreijährige Tätigkeit in diesem oder einem verwandtem Beruf. Da Nina Roeser alle Anforderungen erfüllen konnte und zum Studium an der DHfPG zugelassen wurde, entschied sich für den Studiengang „Bachelor of Arts“ Fitnessökonomie. Dabei handelt es sich um ein duales Studium mit kompakten Präsenzphasen in Verbindung mit einer betrieblichen Ausbildung, welche Nina Roeser beim TC Fitness Treff absolvieren konnte. Als gelernte Sport- und Fitnesskauffrau und Fachberaterin für Fitness brachte sie natürlich schon einige Vorkenntnisse mit, die sie während ihres dreieinhalb-jährigen Studiums vertiefen und erweitern konnte. „Organisatorisch war das duale Studium für mich kein Problem. Wenn ich vor Klausuren oder für Hausarbeiten ein paar Abende am Stück ordentlich gearbeitet und gelernt habe, dann hat dies in Verbindung mit den Präsenzphasen gereicht, um gute Leistungen in den jeweiligen Modulen zu erzielen“, beschreibt sie. Innerbetrieblich konnte sie über die Jahre hinweg ebenfalls aufsteigen, was sicher auch an ihren stetig wachsenden Fachkompetenzen lag. „Angefangen habe ich praktisch hinter der Theke, mit den Jahren bekam ich immer weitere Verantwortungsbereiche übertragen. Ich fing an auf der Trainingsfläche zu arbeiten und übernahm mit der Zeit auch verwaltungstechnische Aufgaben. Zum Ende des Bachelor-Studiums war ich für alle Marketing- und Werbemaßnahmen verantwortlich und arbeitete als Bereichsleiterin Gruppenfitness“, zählt sie auf.

MBA-Studium kam im richtigen Moment
Das breite Aufgabengebiet, welches Nina Roeser mit der Zeit abdecken durfte, kommt nicht von ungefähr. „Der Studiengang bietet natürlich die perfekte Kombination zwischen Trainingslehre und Betriebswirtschaft. Während meiner Studienzeit konnte ich außerdem viel Berufserfahrung in den verschiedenen Aufgabengebieten sammeln.“ Als sie ihr „Bachelor of Arts“-Studium 2015 erfolgreich abgeschlossen hat, wurde kurz darauf der Master-Studiengang „MBA“ Sport-/Gesundheitsmanagement an der Deutschen Hochschule eingeführt. „Der Studiengang kam einfach gerade passend. Er wurde uns in einer Präsenzphase des Bachelor-Studiums kurz vorgestellt. Ich war direkt entschlossen, die zwei Jahre noch dranzuhängen und dafür einen Master-Abschluss zu erreichen.“ Während des Master-Studiums blieb sie zunächst weiter bei ihrem Arbeitgeber angestellt, bis sie nach neun Jahren als Angestellte des TC Fitness Center den Entschluss fasste, einen neuen Weg einzuschlagen.

Während des MBA-Studiums zur Selbstständigkeit
„Mir war bewusst, dass ich jetzt mehr kann, dass ich das machen will und auch selbstbewusst genug dafür bin!“ So begründet Nina Roeser ihren Schritt in die Selbstständigkeit während des MBA-Studiums. „Ich bin überhaupt nicht im Unfrieden gegangen, ganz im Gegenteil, ich verdanke dem TC Fitness Treff und meinen Chefs sehr viel.“ Ihr Weg in die Selbstständigkeit war dennoch sehr kurz und verlief recht flott. Nina Roeser sah die Gelegenheit, ihr Studio für Personal Training zu eröffnen und ergriff diese beim Schopf. Die damalige MBA-Studierende profitierte dabei auf dem Weg hin zur Eröffnung des "Studio 104" in bester Saarbrücker Lage von Ihren betriebswirtschaftlichen Kompetenzen. „Ich habe meinen eigenen Business Plan geschrieben und auch alle Werbemaßnahmen selbst gesteuert. Ich habe unter anderem Flyer selbst gestaltet und die Social Media-Kanäle gepflegt“, zählt sie auf.

Zweiten Trainer angestellt
Das Angebot an Personal Training wird bundesweit immer größer, auch bedingt dadurch, dass der Begriff „Personal Trainer“ nicht geschützt ist. Das weiß auch die durch die Inhaberin des BSA-Personal-Trainer-Zertifikats, Nina Roeser. „Bei der Wahl eines Personal Trainers ist es daher ganz wichtig, auf die Qualifikation des Trainers zu achten, da man es auch ohne Qualifikation anbieten kann“, gibt sie zu Bedenken. Doch auch so läuft ihr Studio besser, als sie das zu Beginn einkalkuliert und erhofft hatte. „Das gezielte Marketing hat sich ausgezahlt. Module aus dem MBA-Studium, wie „Marketing“ oder das Modul „Kommunikation und Verhandlung“ haben mir natürlich sehr geholfen.“ Nina Roeser ging den mutigen Weg in die Selbstständigkeit und gab dafür ihre feste Anstellung auf. Mit den nötigen Kompetenzen und Selbstvertrauen hat sie ihre Ziele erreicht und führt seit zwei Jahren erfolgreich ihr Studio. „Heute habe ich so viele Termine, dass ich mittlerweile einen zweiten Trainer im Team habe. Ich würde einfach alles geben für dieses Freiheitsgefühl, welches ich momentan habe.“

 

Weitere Informationen:
"Fachberater für Fitness"
"Bachelor of Arts" Fitnessökonomie
"MBA" Sport-/Gesundheitsmanagement