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Wann bewege ich mich wirklich genug?

„Aber ich bewege mich doch genug!“ Eine Aussage die viele Menschen kennen. Aber trifft diese Aussage auch tatsächlich zu oder gibt es Diskrepanzen zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiver Betrachtung?

Körperliche Aktivität in den Alltag integrieren

Körperliche Aktivität in den Alltag integrieren

Obwohl die Hälfte der Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 6 Jahren in Deutschland Sportangebote im Verein wahrnehmen, werden die aktuellen Bewegungsempfehlungen nur etwa von der Hälfte aller Vorschulkinder erfüllt. Mit zunehmendem Alter steigt die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit Bewegungsmangel weiter an. Nicht einmal ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen ist täglich eine Stunde aktiv. Auch der Status Quo des Sportunterrichts in den Schulen ergibt ein ernüchterndes Bild. In einer Studie zum Bewegungsstatus von Kindern und Jugendlichen in Deutschland gaben 63 Prozent der Schüler an, maximal zwei Unterrichtsstunden Schulsport in der Woche zu erhalten. In den Haupt- und Berufsschulen verschlechtert sich diese Situation noch einmal dramatisch. Dabei gilt gerade das junge Erwachsenenalter als sensible Phase für die Aufrechterhaltung gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen. Aus einer Studie aus dem Jahre 2016 mit Berufsschülern geht hervor, dass lediglich 10 Prozent der untersuchten Stichprobe ihre körperliche Aktivität korrekt einschätzen konnten. Alle anderen Studienteilnehmer über- oder unterschätzten das Ausmaß ihrer körperlichen Aktivität.

Für Maßnahmen der Gesundheitsförderung insbesondere bei der Zielgruppe der jungen Erwachsenen muss der Aspekt der fehlerhaften Selbsteinschätzung besonders berücksichtigt werden. Ziel sollte es sein, eine Sensibilisierung bezüglich einer korrekten Selbsteinschätzung zu erreichen. Doch vielen Menschen in dieser Altersgruppe fehlt eine hilfreiche Anleitung und professionelle Unterstützung, wie sie ihre Gesundheit dauerhaft verbessern und körperliche Aktivität in ihren Alltag integrieren können. Insofern besteht ein Bedarf an Fachleuten, die für die bestehenden und zukünftigen Gesundheitsprobleme wirksame Ansätze zur Gesundheitsförderung und insbesondere auch zur Aktivitätssteigerung kennen, bzw. entwickeln und sowohl auf Individualebene als auch im Kontext von verschiedenen Lebenswelten praktisch umsetzen können.

Mit der Deutschen Hochschule zum Präventionsspezialisten
Der duale Bachelor-Studiengang Gesundheitsmanagement der Deutschen Hochschule qualifiziert Präventionsspezialisten, der Konzepte für gesundheitsfördernde Verhaltensweisen plant, koordiniert und umsetzt. Die Studienschwerpunkte Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter sowie Gesundheitsförderung im Alter im Master Studiengang Prävention und Gesundheitsförderung qualifiziert den Spezialisten, Projekte der lebensweltbezogenen Gesundheitsförderung für die oben genannten Zielgruppen, welche ein theoriegeleitetes und qualitätsgesichertes Vorgehen erfordern, zu planen, koordinieren, umsetzen und bewerten zu können.

Alle Infos zum Bachelor-Studiengang Gesundheitsmanagement:

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