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Welche Kredite gibt es für ein Studium?

Wenn die Eltern im Studium nicht unterstützen können und BAfÖG, Nebenjob oder ein Stipendium nicht infrage kommen, gibt es die Möglichkeit einen Studien- oder Bildungskredit aufzunehmen.

Mit der richtigen Förderung zum Studienabschluss

Zum einen gibt es für angehende Studenten die Chance einen KFW-Studienkredit zu erhalten. Gefördert werden Lebenshaltungskosten für ein Erst- und/oder Zweitstudium, postgraduale Studien oder eine Promotion. Gefördert werden volljährige Studierende an einer staatlichen, beziehungsweise staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland, die vor finanzierungsbeginn höchstens 44 Jahre alt sind. Der Effektivzinssatz lag, Stand 01. April 2015, bei 3,91 Prozent. Eine Finanzierung ist auch ohne Sicherheiten und unabhängig vom Einkommen möglich, auch unabhängig von BAfÖG. Dabei kann die Auszahlungssumme zwischen 100 und 650 Euro im Monat liegen. Die maximale Auszahlungshöhe ist auf 54.600 Euro begrenzt. Die Auszahlungsdauer liegt bei maximal 14 Semestern für Erst- und Zweitstudium, bei Studierenden ab 34 bei zehn Semestern. Nach dem Studium ist eine flexible und moderate Tilgung über maximal 25 Jahre möglich.
Mehr Informationen: www.kfw.de

Eine andere Möglichkeit ist einen Bildungskredit der Bundesregierung zu beantragen. Dabei wird ein Studium in einer fortgeschrittenen Phase, etwa nach der erfolgreichen Zwischenprüfung. Gefördert werden volljährige Studierende an einer deutschen Hochschule, die das 36. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Der Effektivzinssatz liegt bei diesem Kredit nur bei 1,18 Prozent. Die Auszahlungssumme beträgt entweder 100, 200 oder 300 Euro monatlich, das Kreditvolumen ist auf 7.200 Euro insgesamt beschränkt und kann bis zu 24 Monate lang ausgezahlt werden. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre nach Fälligkeit der ersten Auszahlung. Die monatlichen Raten betragen 120 Euro, unabhängig vom Einkommen.
Mehr Informationen gibt es hier.

Des Weiteren fördert die Deutsche Bildung Studienförderung Bachelor- und Masterstudiengänge (auch Master of Business Administration) an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Dabei werden Studierende aller Fachrichtungen ab dem ersten Semester unterstützt. Auch in diesem Fall werden keine Sicherheiten verlangt. Die Auszahlungssumme beträgt zwischen 100 und 1.000 Euro monatlich plus optionale Einmalzahlung nach Bedarf. Die Höchstsumme richtet sich nach Studienvorhaben, Laufzeit, bisherigen Leistungen und bisherigen Fördergeldern. In der Regel werden aber Bachelorstudiengänge mit bis zu 15.000 Euro und Masterstudiengänge mit bis zu 25.000 Euro gefördert. Bis zu drei Jahren beträgt die Auszahlungsdauer, die im Falle eines angeschlossenen Masterstudiums allerdings verlängert werden kann. Besonders ist, dass die Auswahl über ein onlinebasiertes Bewerbungsverfahren läuft. Bei einem Studienfachwechsel können sich die Konditionen ändern.
Mehr Informationen: www.deutsche-bildung.de

Mit der richtigen Förderung seinem Wunschstudium an der Deutschen Hochschule nachgehen
Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement ist Themenführer im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Derzeit sind über 6.500 Studierende an den zwölf Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz immatrikuliert. Das Studiensystem besteht aus einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweiten Studienzentren und einer betrieblichen Ausbildung. Dabei übernimmt der Ausbildungsbetrieb in der Regel schon die Studiengebühren und zahlt zudem eine Vergütung in Höhe eines Azubigehaltes. Zusätzlich sind die im Artikel beschriebenen Förderungen möglich. Außerdem haben Studierenden bis zum 25. Lebensjahr Anspruch auf Kindergeld. Momentan bietet die Deutsche Hochschule fünf Bachelor- und drei Master-Studiengänge an. Zum Sommersemester 2016 startet mit dem „Master of Arts“ Sportökonomie der dritte Master-Studiengang.