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Zum richtigen Zeitpunkt den Schalter umgelegt

Mit 22 Jahren hat André Weller bereits ein duales Bachelor-Studium absolviert und ist nun Studioleiter eines Lifestyle-Studios in Göppingen. Dabei gab es einen entscheidenden Moment, der ihm zu diesem erfolgreichen Werdegang verholfen hat.

André Weller ist mit seinen 22 Jahren bereits Studioleiter

Das Lifestyle-Studio in Göppingen glänzt mit stylischem Design

Das stylische Ambiente überzeugt auch die jüngere Zielgruppe

Die Suche nach dem passenden Studium
Nach seinem Abitur machte sich André Weller die gleichen Gedanken, die sich wohl alle jungen Leute machen, die gerade ihren Schulabschluss absolviert haben. Der Studiengang beziehungsweise der Beruf, den er zukünftig absolvieren möchte, sollte ihm Spaß machen und ihm eine gute berufliche Perspektive ermöglichen. Also informierte er sich auf Berufsmessen und im Internet über die Möglichkeiten, die sich ihm bieten. „Ich habe mich zwar auch für Fremdsprachen interessiert, habe aber im Endeffekt im Fach Sport immer bessere Noten gehabt. So kam es auch, dass ich mich bei meiner Suche nach einem Studien- und Ausbildungsplatz speziell auf den Sportbereich konzentriert habe. Auf einer Berufsmesse habe ich mich dann über das Angebot der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement informiert“, erklärt André Weller. Mit dem Informationsmaterial über die Deutsche Hochschule in der Tasche informierte er sich im Internet genauer. „Mir hat das duale Studiensystem von Beginn an gut gefallen, mit regelmäßigen kompakten Präsenzphasen. Die Übergänge zwischen der Arbeit beim Ausbildungsbetrieb und den Studienphasen ist dabei nicht so hart, wie es bei anderen Blockunterrichtsmodellen der Fall ist. So ist man alle 4-6 Wochen für 3 bis 5 Tage am Studienzentrum und kommt nicht völlig aus dem Arbeitsalltag raus“, beschreibt er. Ein Vollzeitstudium hat er sofort im Anschluss an die Schulzeit von vornherein ausgeschlossen, er wollte Praxiserfahrung sammeln. Seine Präsenzphasen absolvierte er im Studienzentrum der Deutschen Hochschule in Stuttgart.

Bei aufstiegsjobs.de den passenden Betrieb zum Studium gefunden
Da es sich an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) um duale Bachelor-Studiengänge handelt, machte sich André Weller also auf die Suche nach einem passenden Ausbildungsbetrieb zu seinem bevorzugten Bachelor-Studiengang Fitnessökonomie. Dazu konnte er die Online-Jobbörse der Deutschen Hochschule, aufstiegsjobs.de, nutzen. „Ich fand mehrere Unternehmen, die auf der Suche waren nach dual Studierenden und bekam auf meine versendeten Bewerbungen auch mehr als eine Zusage. Im Endeffekt ist meine Wahl auf den „In Shape“ Fitnessclub in Göppingen gefallen. Einerseits wohnte ich in der Nähe und außerdem konnte ich mir eher vorstellen bei einem Premium-Anbieter zu arbeiten als bei einer großen Discounter-Kette“, nennt er die Gründe für seine Wahl. Im Prinzip war er also glücklich über das Studiensystem an der DHfPG, seinen Studiengang und seine Ausbildungsstelle.

Startschwierigkeiten und dann die Kurve bekommen
Doch das erste Jahr des dualen Studiums lief nicht optimal für den jungen Fitnessökonomie-Studierenden. „Da habe ich mich im Grunde nur mitschleppen lassen und habe alles irgendwo zu sehr schleifen lassen“, gibt er offen zu. „Andere Sachen waren mir in diesen Momenten einfach wichtiger, bis ich mal gemerkt habe, was ich eigentlich aufs Spiel setze“, beschreibt er weiter. Ein entscheidender Moment für ihn war das Modul Trainingslehre I. Die Klausur, mit der das Studienmodul enden sollte, bestand er wiederholt nicht. Schließlich blieb ihm eine letzte Chance dieses Modul noch erfolgreich abzuschließen. „Zu diesem Zeitpunkt wurde mir auf einen Schlag klar, was alles auf der Kippe stand. Es gelang mir glücklicherweise sofort den Schalter umzulegen. Ich bestand die Prüfung und habe meine Einstellung fortan geändert!“ Seitdem geht es für den 22-Jährigen nur noch bergauf. Seine Leistungen steigerten sich im gleichen Verhältnis zu seinem Engagement und ihm wurde schnell klar, dass dies auch belohnt wird. „Noch während des Studiums durfte ich mehr Verantwortung übernehmen und wurde im Geislinger „In Shape“-Studio als Vertriebsleitung eingesetzt. Dort konnte ich weiter wichtige Praxiserfahrung sammeln. Außerdem konnte ich dort die Inhalte aus dem ökonomischen Teil meines Studiums perfekt umsetzen“, führt er aus.

Vom Studiensystem profitiert und weiter aufgestiegen
Doch nicht nur die Studieninhalte passten zu seinem Tätigkeitsbereich bei den „In Shape“-Studios. Auch vom Studiensystem profitierte er. „Ich habe gelernt mich selbst zu organisieren. Im Gegensatz zu früher habe ich nun einen sehr strukturierten Zeitplan. Ich habe in den dreieinhalb Jahren des Studiums gelernt selbstständig zu werden, bin nun auch in meine erste eigene Wohnung gezogen.“ Nach seinem Studienabschluss wurde André Weller für die guten Leistungen belohnt. Er wurde zum Clubleiter für eine der inzwischen sieben „In Shape“ Filialen befördert und leitet seitdem das „In Shape Dynamic Fitness“ in Göppingen. „Es ist der einzige Lifestyle-Club im Landkreis. Er zeichnet sich durch ein sehr stylisches Ambiente aus, ist daher besonders für die jüngere Zielgruppe attraktiv. Jeden Montag legt zum Beispiel auch ein DJ bei uns auf. Natürlich habe ich auch von der Expansion von In Shape in den vergangenen Jahren, von anfangs zwei auf mittlerweile sieben Studios, profitiert.“ Seit wenigen Monaten leitet der Fitnessökonom nun sein eigenes Team und hat sich damit einen Berufstraum erfüllt.

„Nie aufgeben, an die verschenkte Zeit denken!“
„Diese Entwicklung wäre am Anfang des Studiums für mich nicht denkbar gewesen. Ich war kurz davor aufzugeben und habe im Endeffekt mit Selbstdisziplin und mehr Engagement mein Studium doch noch durchgezogen“, beschreibt er. „Es wäre sonst einfach nur verschenkte Zeit gewesen, so habe ich dreieinhalb Jahre auf mein Ziel hingearbeitet“, führt er aus. Für alle, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, hat André Weller einen Denkanstoß. „Ich habe in dem Moment als ich aufgeben wollte zurückgedacht, warum ich das Studium überhaupt angefangen habe und mir die Frage gestellt, was ich damit erreichen wollte.“ Heute prangt sein persönlicher Erfolgsspruch, ,,wenn du daran denkst aufzuhören, überlege warum du angefangen hast“, als Motivationsspritze für die Mitglieder in seinem Göppinger Studio.