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Partner Relationship Manager bei Urban Sports Club

Als Stefan Voigt 2011 sein Abitur absolvierte, wusste er noch nicht, wohin ihn sein Weg führt. Da er schon immer leidenschaftlich Fußball spielte, entschied er sich für ein Studium in der Sportbranche...

 

Fotos: Urban Sports Club

"Ich wusste während der Schulzeit nie, wohin mich mein Weg einmal führen wird. Meine Leidenschaft war schon immer der Sport, aber damals wusste ich noch nicht, was ich damit machen möchte." Nach seinem Abitur hatte der Berliner daher zuerst verschiedene Nebenjobs und arbeitete ehrenamtlich in dem Fußballverein, in dem er selbst spielte. "Da habe ich mich in verschiedenen Bereichen eingesetzt, z. B. im Sponsoring und in der Erstellung von Trainingsplänen." Stefan Voigt wollte dann den nächsten Schritt gehen und ein Studium beginnen. Von Bekannten erfuhr er schließlich von dem Bachelor-Studiengang Fitnessökonomie. "Ich habe mich dann im Internet schlau gemacht und Infomaterial der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement angefordert."

Studiensystem hat überzeugt

"Das Studiensystem hat mir auf Anhieb zugesagt – ich fand es sehr gut, dass es keinen Blockunterricht gibt, bei dem ich drei Monate im Unternehmen und dann drei Monate an der Uni bin." Der Berliner hat daraufhin nach passenden Arbeitgebern gesucht und ist dabei auf Kieser Training gestoßen. "Mein ehemaliger Fußballtrainer war Geschäftsleiter bei Kieser Training in Berlin.  Es hat alles perfekt gepasst und das Studienzentrum war auch nur 10 Minuten von mir entfernt." Der ausschlaggebende Punkt, warum sich Stefan Voigt für den Studiengang Fitnessökonomie entschieden hat: "Ich wollte später nicht nur im Bereich Sport/Fitness tätig sein, sondern auch Wissen im Bereich BWL erlangen, um nach dem Studium höhere Positionen besetzen zu können."

Studieninhalte direkt in der Praxis umgesetzt

"Die Inhalte, die ich in der Theorie gelernt habe, wurden mir nochmal im Betrieb gezeigt und ich wurde im entsprechenden Bereich eingesetzt." Nach der Präsenzphase schulte der damalige Student sein Team – so konnten auch die Kollegen und Kolleginnen ihr Wissen auffrischen und waren immer up-to-date. "Da Kieser Training ein Spezialist für Krafttraining an Maschinen ist, war das Modul 'Medizinische Grundlagen' perfekt, um unsere Kunden zu verstehen und entsprechend betreuen zu können. Ich konnte den Kunden auch das Wissen weitergeben und so einen Mehrwert liefern."

Nach dem Bachelor noch für den Master entschieden

Die Berufserfahrung, die Stefan Voigt während des dualen Bachelor-Studiums sammeln konnte, war für ihn das beste am dualen Studium. "Ich habe viel in den Bereichen Trainingslehre, Ernährung und BWL gelernt, wollte mein Wissen aber noch vertiefen, um später im Management arbeiten zu können. Außerdem ist das Netzwerk, das man sich während des Studiums aufbaut, goldwert." Stefan Voigt hat sich daher noch für das Studium zum Master of Arts Sportökonomie entschieden.

Nach dem Studium über LinkedIn zu Urban Sports Club

"Urban Sports Club ist im letzten Jahr deutlich gewachsen und ich wurde über LinkedIn von einem Recruiter angeschrieben. Daraufhin hatte ich ein Vorstellungsgespräch und bin seit Oktober nun als Partner Relationship Manager tätig." Der 29-Jährige ist für Berlin und die Region Nordost zuständig und betreut primär die Kooperationspartner in dieser Region. "Vor der Corona-Krise habe ich wöchentlich unsere Partner besucht und diese unterstützt. Von Bouldereinrichtungen über Fitnessstudios bis zu Schwimmbädern ist eigentlich alles dabei. Daher gibt es auch keinen typischen Arbeitstag, bei mir sieht jeder Tag anders aus. Dieser reicht von persönlichen Besuchen bei unseren Partnern, über die Unterstützung unserer Partner durch Marketingaktionen bis hin zur Erschließung und dem Ausbau neuer Städte in Zusammenarbeit mit unseren Partner Managern."

Live Online-Kurse während des Lockdowns

Durch die Corona-Krise waren die meisten Studios über Monate hinweg geschlossen. "Unser Konzept basiert auf den Check-ins der Mitglieder vor Ort. Entsprechend mussten wir schnell reagieren. Wir haben dann quasi über Nacht ein neues Konzept entwickelt und unseren Partnern eine Online-Plattform zur Verfügung gestellt. Über die Plattform konnten die Partner Online-Kurse live anbieten." Zusätzlich hat Urban Sports Club den Partnern einen Solidaritätsfonds ausgeschüttet. So profitierten auch die Partner, die keine Online-Kurse anbieten können (wie z. B. Boulderhallen, Wellnessanbieter oder Schwimmbäder). "Unser Hauptaugenmerk liegt natürlich weiterhin auf den persönlichen Besuchen vor Ort bei unseren Partnern."

Sein Tipp:

"Ich kann nur jedem mit auf den Weg geben, sich während des Studiums gut zu vernetzen – ob mit den Dozenten oder Kommilitonen. Gerade in der Sport- und Fitnessbranche sieht man sich immer zweimal im Leben und dieses Netzwerk ist goldwert."

 

Über Urban Sports Club:

Urban Sports Club bietet eine flexible Sport-Flatrate. Ziel ist es, Menschen über das größte und vielfältigste Angebot zu einem gesünderen und aktiven Lebensstil zu bewegen. Von Fitness, Yoga, Schwimmen und Klettern über Teamsport bis hin zu Wellness: Mitglieder können sich aus über 50 Sportarten ihren individuellen Trainingsplan zusammenstellen und Sportarten entdecken, für die sie sich begeistern. An über 10.000 Partner-Standorten in sechs Ländern in Europa (Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Portugal) können Mitglieder per App zum Sport einchecken. Als Unternehmensgruppe mit OneFit hat das Netzwerk von Urban Sports Club mehr als 12.000 Partner. Das Angebot für Privat- und Firmenkunden umfasst Training im Studio, im Freien und Online-Kurse per Livestream. Insgesamt sind an den europäischen Standorten Mitarbeitende aus über 40 verschiedenen Nationen beschäftigt.