Als dual Studierende beim Profifußballverein 1.FC Heidenheim 1846

Die 23-Jährige Anna Skarke studiert seit zwei Jahren den dualen Bachelor-Studiengang Sportökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG. Die betriebliche Ausbildung, die in den Bachelor-Studiengängen der DHfPG beinhaltet ist, absolviert sie beim Fußball-Zweitligisten 1.FC Heidenheim 1846.

Anna Skarke als dual Studierende beim 1. FC Heidenheim

Die angehende Sportökonomin Anna Skarke (Quelle: 1. FC Heidenheim 1846)

Anna Skarke im Fanshop des 1.FC Heidenheims

Vorallem Projekte im Merchandising betreut die 23-Jährige

Von der Trainerin zur dual Studierenden
Sport war im Leben von Anna Skarke immer ein wichtiger Bestandteil und so widmete sie sich auch beruflich dem Sport. Als Fitnesstrainerin und Inhaberin verschiedener Trainerlizenzen gab sie im Bodyfit in Heidenheim Gruppenkurse und begleitete Mitglieder beim Erreichen der individuellen Trainingsziele. Um auch im Sinne des lebenslangen Lernens am Ball zu bleiben, schaute sie nach Möglichkeiten, ihre Kompetenzen zu vertiefen. „Mir war schon während der Schulzeit klar, dass ich studieren möchte. Und da Sport schon immer eine wichtige Rolle in meinem Leben darstellte, war mir bewusst, dass es auch in dieser Richtung weitergehen sollte“, erzählt die Nattheimerin. Nach intensiver Recherche wurde sie auf den Bachelor of Arts Sportökonomie der DHfPG aufmerksam, von dem sie schon zu Beginn hellauf begeistert war. „Die Studieninhalte haben mich überzeugt und so stand mein Entschluss schnell fest“. Nach über einem Jahr als dual Studierende im Bodyfit Heidenheim suchte die 23-Jährige eine neue Herausforderung. „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht Kurse zu geben und Trainierende zu betreuen, allerdings kam gerade der betriebswirtschaftliche Teil etwas zu kurz“, erklärt die angehende Sportökonomin.

Der Schritt zum Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim
Beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim 1846 wurde zu dieser Zeit eine Halbtagsstelle im Merchandising ausgeschrieben. Das brachte die 23-Jährige auf eine Idee. Sie wollte die Verantwortlichen des Vereins überzeugen, dass sie ihr duales Studium beim Zweitligisten fortsetzen kann. „Eine ehemalige Arbeitskollegin kannte den Physiotherapeuten der Profi-Mannschaft und dieser meinte, ich solle mich einfach mal mit meinem Anliegen bewerben. Auch mein Bruder Tim Skarke ist als Spieler in der Profimannschaft der Heidenheimer aktiv. Da lag es nahe, einen Versuch zu wagen“, fasst sie zusammen. Es folgte ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Fußball-Zweitligisten, bei denen Anna Skarke schnell Zuspruch fand. Einen großen Vorteil für ihre Arbeit bei einem Profiverein sieht die 23-Jährige in der Kombination aus Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen, alle vier bis sechs Wochen, durch die nur geringe Abwesenheitszeiten entstehen und sie so auch in größere Projekte eingebunden werden kann.

Das Aufgabenfeld beim Profifußballverein
Seit April 2017 ist die gebürtige Heidenheimerin nun Teil des Fußball-Zweitligisten und betreut vor allem Projekte im Bereich des Merchandisings. „Es ist ein sehr breites und spannendes Aufgabenfeld. Ich kümmere mich beispielsweise gerade um die Planung des Fotoshootings für die neuen Fanartikel“, erzählt die Bachelor-Studierende. Neben der Bearbeitung von Abrechnungsvorgängen, Verwaltung der Kontingente, Produktplanungen und der Betreuung des Online-Shops ist Anna Skarke auch an den Heimspielen vor Ort. „An den Spieltagen ist man sowas wie das „Mädchen für alles.“ Man kümmert sich um den Fanshop, um die Kontingente, ist beim Ticketverkauf aktiv oder weist die Aushilfskräfte ein. Gerade durch die Vielfalt an Aufgaben wird einem so schnell nicht langweilig“, beschreibt sie ihre Aufgaben am Spieltag.

Studium optimal mit der Vereinsarbeit kombinierbar
Die Sportökonomie-Studierende war schon von Beginn an Freund des dualen Studiensystems der DHfPG und ist von den praxisnahen Dozenten begeistert. Auch der Fußball-Zweitligist unterstützt die dual Studierende in vielen Bereichen, um ihr die Herausforderung aus Studium und betrieblicher Ausbildung zu erleichtern. „Der Verein gibt mir auch den nötigen Rückhalt, den ich brauche, um mir die Inhalte aus den Studienbriefen anzueignen. Ich habe außerdem die Möglichkeit, mir für die Erstellung der Einsendeaufgaben und Hausarbeiten selbstständig Zeit im Betrieb freizuhalten. So kann ich mich beispielweise morgens ein paar Stunden mit meinen Studienarbeiten beschäftigen und danach die alltägliche Arbeit erledigen. Das vereinfacht natürlich einiges“, erzählt die angehende Sportökonomin. Die Inhalte aus den Studienbriefen vertieft sie in München, eines der zehn bundesweiten Studienzentren der DHfPG. Neben der Anwendung der Studieninhalte in ihren täglichen Handlungsfeldern, agiert die Nattheimerin auch öfters als Ansprechpartnerin in anderen Tätigkeitsfeldern. „Durch die Inhalte aus Modulen wie beispielsweise „Sport- und Vereinsrecht“ kann ich Kollegen und Kolleginnen im Verein in Fragen rund um das Mitgliederwesen oder auch im Bereich des Projektmanagements mit dem einen oder anderen Vorschlag zur Seite stehen“.

Auch in Zukunft beim Heimatverein tätig bleiben
Durch die mehr als positiven Erfahrungen, die die 23-Jährige beim 1.FC Heidenheim 1846 bereits sammeln durfte, wäre es für sie auch vorstellbar, über ihren Bachelor-Abschluss hinaus, den sie Anfang 2019 anstrebt, für den Fußball-Zweitligisten tätig zu bleiben. Es wäre auch sehr interessant neben meiner Tätigkeit beim FCH ein Master-Studium zu beginnen“, blickt sie voraus.

Weitere Informationen:
Sportökonomie - Bachelor of Arts