Betriebliches Gesundheitsmanagement im Wandel

Wie wichtig ist Unternehmen das Betriebliche Gesundheitsmanagement? Das wollte die Techniker Krankenkasse (TK) wissen. Ihre aktuelle Studie „whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt" zeigt, dass es noch viel Nachholbedarf gibt. Vor allem die Veränderungen durch die digitale Transformation stellen Betriebe vor große Herausforderungen…

Betriebliches Gesundheitsmanagement im Wandel

Mit der DHfPG zum vielseitig einsetzbaren Präventionsexperten

Bewegungsangebote innerhalb des Betriebs, ergonomische Arbeitsplätze und gesünderes Essen auf der Arbeit reichen als Betriebliche Gesundheitsförderung nicht mehr aus. In Anbetracht dieser Herausforderungen hat die TK in Zusammenarbeit mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und der Haufe Gruppe über 800 Geschäftsführende, Personaler und Verantwortliche für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gefragt, wie sie den Veränderungen in der Arbeitswelt begegnen wollen. Die Ergebnisse haben sie in ihrer Studie „whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt" zusammengefasst.

Digitalisierung der Arbeitswelt führt zu neuen Herausforderungen
Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verändern sich auch die Themen, welche die Gesundheit der Beschäftigten beeinflussen, so die Techniker Krankenkasse. Dabei werden Themenbereiche wie Telearbeit und Home Office immer wichtiger. Allerdings sei dann auch die Gefahr groß, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer weiter aufweichen. Beschäftigte brauchen daher künftig eine noch höhere Stresstoleranz und BGM-Maßnahmen müssen sich künftig noch mehr der Stressprävention, beziehungsweise der Stressresistenz, widmen.

Führungskräfte mit leitender Funktion
Fast neun von zehn Befragten erklärten, dass sie die Führungskräfte als wichtigster Faktor für die Förderung des Betrieblichen Gesundheitsmanagement sehen. Auch die Notwendigkeit von mehr Einsatz durch die Unternehmensleitung sowie größerer personeller Ressourcen wurden häufig genannt (74 Prozent). 71 Prozent sahen einen größeren finanziellen Bedarf und 68 Prozent meinten, dass die internen Kompetenzen gesteigert werden müssen.

Qualifiziertes Personal mithilfe der DHfPG und der BSA-Akademie
Sowohl Studiengänge der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG als auch die Qualifikationen der BSA-Akademie sind exakt auf das Thema zugeschnitten.
Der Studiengang „Master of Arts“ in Prävention und Gesundheitsmanagement mit dem gewählten Studienschwerpunkt BGM, qualifiziert die Teilnehmer basierend auf einem sechsstufigen Prozessmodell, ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) für ein Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung zu entwickeln und im Sinne des betrieblichen Präventionsgedankens nachhaltig in die Unternehmenskultur zu verankern.

Weitere Informationen:
Studie der TK
"Master of Arts" Prävention und Gesundheitsmanagement