DHfPG-Absolvent Alexander Nouri verlängert Vertrag bei Werder Bremen

Werder-Cheftrainer Alexander Nouri und die Geschäftsführung des SV Werder Bremen haben sich darauf geeinigt die Zusammenarbeit zu verlängern. Der 37-Jährige bleibt damit auch über die Saison hinaus Trainer beim Fußball-Bundesligisten. Das gaben Geschäftsführer Frank Baumann und Nouri selbst kürzlich bekannt.

Auch weiterhin als Cheftrainer des SV Werder Bremen aktiv: Alexander Nouri

Alexander Nouri hat bereits während seiner aktiven Fußballerkarriere an die berufliche Zukunft gedacht. „Zu dieser Zeit habe ich eine Familie gegründet. Ich war Ende 20 und fing an mir Gedanken zu machen, was ich für Möglichkeiten habe, mich während der Fußballerkarriere weiterzubilden. Ein Studium hat mich dabei am meisten gereizt.“ Die Spielergewerkschaft VDV für Fußballer stand ihm bei seiner Wahl beratend zur Seite. „Als VDV von meinem Studienwunsch erfuhr, hat sie mir die Deutsche Hochschule empfohlen. Die Studiengänge fand ich sehr interessant, wobei mir der duale Bachelor-Studiengang Gesundheitsmanagement am meisten zugesagt hat“, erinnert sich der Werder-Trainer. 2012 schloss er seinen dualen „Bachelor of Arts“ Gesundheitsmanagement ab. Zu dieser Zeit begann er als Trainer durchzustarten, damals noch beim VfB Oldenburg.

Im vergangenen Oktober ist er schließlich zum Cheftrainer bei Werder Bremen befördert worden. Seit diesem Zeitpunkt hat er an der Weser fast alles erlebt, was ein Trainerleben zu bieten hat. Nach einem schweren Rückrundenstart mit drei Niederlagen schaffte er es mit seiner Mannschaft den Schalter umzulegen und blieb elf Bundesligaspiele am Stück ohne Niederlage. Vor dem Saisonfinale hat der SV Werder Bremen, der in der Rückrundentabelle Platz vier belegt, nun sogar noch die Chance auf die Europa League. Sein Erfolg aber auch seine sportartübergreifenden Kompetenzen waren wohl ausschlaggebend dafür, dass die Vereinsverantwortlichen weiter an ihm festhalten und Alexander Nouri seinen Vertrag nun verlängert hat.

Zur ganzen Erfolgsgeschichte von Alexander Nouri.