Ehemaliger Fallschirmjäger als Personal-Trainer auf Mallorca gelandet

Der gebürtige Sachse Marcel Markwirth ist ein Mann mit vielen Talenten und Interessen. Der ehemalige Fallschirmjäger ist seit Jahren nebenberuflich als Schauspieler aktiv und absolvierte nach der Bundeswehrzeit ein duales Bachelor-Studium der Fitnessökonomie. Heute ist er selbstständiger Personal-Trainer und betreut Kunden in seiner neuen Heimat Mallorca.

DHfPG-Studierender Marcel Markwirth auf Mallorca

Marcel Markwirth entschied sich nach der Bundeswehr für ein duales Studium an der DHfPG

Hobby zum Beruf gemacht

Der Sachse machte mit dem Studium sein Hobby zum Beruf

Lehrgänge auf der Lehrgangsreise der BSA-Akademie absolvieren

Nimmt an der Lehrgangsreise der BSA-Akademie nach Mallorca teil

Schon als Kind wollte er Soldat werden
Nach seinem Realschulabschluss war für den in Sachsen geborenen Marcel Markwirth klar, dass es ihn zur Bundeswehr zieht. „Ich fand es schon als Kind spannend und wollte seitdem Soldat werden. Darum bin ich dann mit 17 den logischen Schritt gegangen und Zeitsoldat geworden“, fasst der 34-Jährige zusammen. Die Bundeswehrkarriere leitete ihn nach Oldenburg, wo er in der Kampfeinheit zum Fallschirmjäger ausgebildet wurde. Nach drei Jahren in Niedersachsen wechselte Marcel Markwirth in die Kaserne ins oberbayrische Altenstadt, die zentrale Ausbildungsstätte der Bundeswehr für das Luftlande- und Lufttransportwesen. „Dort habe ich dann als Ausbilder für die angehenden Fallschirmjäger gearbeitet. Die Zeit bei der Bundeswehr möchte ich auf keinen Fall missen. Ich sollte später noch sehr von dem, was ich dort gelernt hatte profitieren. Auch wenn ich nicht immer der typische Ausbilder oder Soldat war, der strikt allen Anweisungen folgte und total geordnet war. Das wurde mir dann aber auch entsprechend mitgeteilt“, denkt er an acht Jahre Bundeswehrzeit zurück. „In den letzten anderthalb Jahren hatte ich dank der Unterstützung des Berufsförderungsdienstes die Möglichkeit, mein Fachabitur nachzuholen, um in Anschluss eine Berufsausbildung beziehungsweise sogar ein Studium beginnen zu können.“

Entscheidung für duales Studium nach der Bundeswehr
Nach einer für ihn sehr prägenden Zeit beim Bund war für ihn klar, dass er in die Sport- oder Fitnessbranche einsteigen möchte. „Sport und Fitness war schon immer meine Leidenschaft. Ich habe in meiner Jugend Handball gespielt, Hip Hop getanzt und später einige Kampfsportarten ausgeübt, wie Muay Thai, Ju-Jutsu oder Kickboxen. Es war klar, dass ich nach der Bundeswehrzeit auch etwas im Fitness- und Sportbereich machen will, ich musste nur überlegen, ob eher eine Ausbildung oder ein Studium infrage kommt.“ Im Endeffekt wurde ihm diese Entscheidung fast abgenommen, als ein Freund ihm von einem Fitness-Studio im nahe gelegenen Augsburg erzählte, welches gerade einen dual Studierenden im Bereich Fitnessökonomie sucht. „Ich habe mich sowieso gefragt, wie es sein wird, wenn ich dann mit etwa 30 Jahren meine Ausbildung abgeschlossen habe und wie es dann weiter gehen soll. Mit einem Studienabschluss wäre ich natürlich besser ausgebildet und hätte einfach beruflich mehr Möglichkeiten“, wägte der ehemalige Zeitsoldat ab. „Mir war das duale Bachelor-Studium der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bis dato nicht bekannt. Ich habe mich dann aber informiert und gemerkt, dass es sich dabei um eine Mischung aus Wirtschaftswissenschaften und Trainingswissenschaften mit einer betrieblichen Ausbildung handelt. Ich hatte auch wirklich Bock dual zu studieren und das Studium war auch einfach genial.“ Das Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG bestand aus einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen, die Marcel Markwirth in München besuchte. „Ich war zwar mit Ende 20 einer der älteren Studierenden, was aber durchaus Vorteile hatte. Durch meine Zeit bei der Bundeswehr, vor allem als Ausbilder, war ich natürlich in Modulen wie Kommunikation und Präsentation etwas im Vorteil. Außerdem habe ich schon die nötige Disziplin mitgebracht, um das Studium in Verbindung mit der Ausbildung im Fitness-Studio problemlos zu organisieren.“

Profifußballer als Kunden gewonnen
Durch die Arbeit im Fitness-Studio in Augsburg lernte der ehemalige Soldat mit der Zeit interessante Persönlichkeiten aus dem Sport kennen, die sich zunächst nur Tipps einholten. „Ich kenne mich im Fußball gar nicht so gut aus. Doch wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um Bundesligaprofis des FC Augsburg, mit denen ich nach und nach immer besseren Kontakt bekam und die ich am Ende über ein Jahr persönlich betreut habe.“ Die drei damaligen Augsburger Profis Mohamed Amsif, Andrew Sinkala und Otar Chisaneischwili gehörten damit zu den ersten Kunden des Personal-Trainers Marcel Markwirth. „Ich habe einfach mehr Möglichkeiten darin gesehen, mich schon während des Studiums Schritt für Schritt selbstständig zu machen, auch um mich selbst besser verwirklichen zu können.“ Seine offene Art kam bei seinen Kunden immer schon gut an und manch einer dürfte sich gefragt haben, wo er diesen Personal Trainer zuvor schon einmal gesehen hat. Denn Marcel Markwirth trägt noch mehr Talente in sich. Seit über 10 Jahren ist er regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Als Schauspieler hat er sich bereits vor aber auch in der Studienzeit immer mal wieder etwas dazu verdienen können. „In meiner ersten Rolle habe ich bei K 11, einer Serie auf Sat 1, einen Boxer gespielt. Ich war total steif und habe mich nur auf den Text konzentriert. Doch ich wurde lockerer und bekam immer mal wieder kleinere Rollen, zum Beispiel in der Comedyfalle mit Kai Pflaume oder dem Spielfilm Faktor 8, der um 20:15 Uhr zur Primetime auf Pro 7 ausgestrahlt wurde.“ Die Schauspielerei ist allerdings nur ein Hobby des 34-Jährigen. Sein Hauptaugenmerk verlegte er vor drei Jahren auf das Personal-Training und wanderte dafür auf die Lieblingsinsel der Deutschen, nach Mallorca, aus.

Auf Mallorca im Callcenter begonnen
Eigentlich wollte sich Marcel Markwirth mit einem Bekannten zusammen auf Mallorca in der Fitnessbranche selbstständig machen. Doch die Pläne zerschlugen sich praktisch schon wieder, als der ehemalige Soldat auf der Sonneninsel ankam. Doch anstatt den Kopf in den Sandstrand zu stecken, probierte er sein Glück einfach alleine. „Ich habe angefangen meine Dienste als Personal-Trainer auf Mallorca anzubieten. Am 18. März kam ich in meiner neuen Heimat an und am 20. März kam die erste Anfrage. Da gehört natürlich etwas Glück dazu.“ Doch dem Glück half er auf die Sprünge. „Auf Mallorca läuft fast alles über Facebook, mehr noch als in anderen Ländern. Ich nutzte die Plattform, um mein Personal-Training und Gruppentraining anzubieten. Dennoch musste sich der engagierte Fitnessökonom erst einmal einen Kundenstamm aufbauen. Um auf Mallorca finanziell zurecht zu kommen arbeitete er zunächst in einem Callcenter und später auch als Kellner. „Ich denke, so fängt fast jeder an, der sich auf Mallorca etwas aufbauen möchte. Doch mit der Zeit wurden Anfragen und Kunden mehr.“ Dabei halfen ihm natürlich auch seine kontinuierlichen Weiterbildungen im Bereich Fitness und Management. Neben dem „Bachelor of Arts“ Fitnessökonomie hat er eine Vielzahl an staatlich anerkannten und geprüften Abschlüssen der BSA-Akademie, dem Schwesterunternehmen der DHfPG. Doch damit nicht genug. Zweimal im Jahr gibt es die Möglichkeit an der „BSA-Lehrgangsreise Mallorca“ teilzunehmen, um auf der Insel seine Qualifikationen mit Urlaubsfeeling zu verbinden. Für Marcel Markwirth handelt es sich dabei um ein Heimspiel. „Ich werde bei der kommenden Lehrgangsreise die Qualifikation zum „Athletiktrainer“ absolvieren, um auch in diesem Bereich noch besser aufgestellt zu sein.“ Seine Motivation und sein Ehrgeiz tragen mittlerweile Früchte. Den Kellnerjob hat der Personal-Trainer längst an den Nagel gehängt. Seinen Kunden gefallen die Einheiten im Freien an ausgewählten Locations und das Training mit dem eigenen Körpergewicht. „Ich kann inzwischen von meiner Leidenschaft, dem Fitnesssport, leben. Nun, nach drei Jahren auf der Insel, bin ich auch stolz das sagen zu können. Natürlich gehört ein Quäntchen Glück dazu, aber meine Kunden schätzen sicher auch die Qualifikationen und das Fachwissen, welches ich ihnen weitergeben kann.“

Weitere Informationen:
"Bachelor of Arts" Fitnessökonomie