Vom Bankkaufmann zum Gründer eines Sportlabels

Nach dem Abitur absolvierte Max Amling zuerst eine Ausbildung zum Bankkaufmann und legte damit den Grundstein seiner Karriere. Da er selbst schon immer sportlich war und ehrenamtlich als Fußballtrainer agierte, entschied er sich schließlich zu einem Studium in der Sportbranche. Aktuell ist er mitten im Master-Studium und wagt den Schritt in die Selbstständigkeit.

 

Vom Bankkaufmann zum Gründer eines Sportlabels

"Ich wusste nach dem Abitur zuerst nicht, was ich studieren möchte und entschloss mich daher, eine Ausbildung zu absolvieren." Der gebürtige Allgäuer bewarb sich bei einer Bank und schloß die Ausbildung zum Bankkaufmann innerhalb von zwei Jahren ab. "Ich habe in dieser Zeit viel gelernt und die Ausbildung hat mich weitergebracht – vor allem was den Umgang mit Geld betrifft." Die Lehre alleine reichte Max Amling jedoch nicht. Er wollte noch ein Studium anschließen. Da er ehrenamtlich als Fußballtrainer arbeitete und selbst viel Sport machte, entschied er sich für ein Bachelor-Studium der Sportwissenschaften und zog für das Studium nach Konstanz.

Für ein Master-Studium an der DHfPG entschieden

Nach erfolgreichem Abschluss startete er mit dem aufbauenden Masterstudiengang Sport Science. "Der Studiengang war auf Forschung & Entwicklung ausgelegt – ich wollte jedoch eher in die Praxis. Daher habe ich mich umgeschaut und bin eigentlich eher zufällig auf die Deutsche Hochschule gekommen." Eine Freundin erzählte ihm, dass in dem Fitnessstudio, in dem sie trainiert, dual Studierende arbeiten. Also erkundigte er sich und wurde auf den nebenberuflichen Master-Studiengang Master of Arts Prävention und Gesundheitsförderung aufmerksam. "Ich fand das System super. Da mein Bachelor-Studium ein Vollzeit-Studium war, konnte ich leider noch keine Praxiserfahrung sammeln. Durch das nebenberufliche Master-Studium war das jedoch kein Problem!" Kurz darauf bewarb er sich im bestform fitness in Konstanz und meldete sich für das Master-Studium an. "Mir gefielen die wählbaren Studienschwerpunkte besonders gut. Ich habe mich für die Module 'Sportpsychologische Trainingstechniken' und 'Betriebliches Gesundheitsmanagement' entschieden." Zusätzlich absolvierte Max Amling noch eine Ausbildung zum Rehatrainer. Somit fiel es ihm auch nicht schwer, sich für ein Thema seiner Master-Thesis festzulegen: Mentales Training im Rehasport.

Schritt in die Selbstständigkeit

Aktuell arbeitet der 28-Jährige nebenberuflich als Rehatrainer und hat zusätzlich noch ein Crowdfunding-Projekt gestartet: "RUN - Recycling, Umwelt, Nachhaltigkeit". "Die Idee zu nachhaltiger Sport- und Freizeitkleidung hatte ich schon länger im Kopf. Während des Master-Studiums habe ich mit der Planung angefangen." In den Modulen "Unternehmensführung I und II" hat sich dieser Gedanke dann verfestigt. "Da ich selbst viel Sport treibe und dementsprechend viele Sportklamotten habe, dachte ich mir, dass das auch nachhaltig möglich sein muss. Also habe ich mich umgeschaut, welche Stoffe nachhaltig sind und wie alte Kleidung recycelt werden kann. Durch die Corona-Krise hatte ich genug Zeit, mir alles im Detail anzuschauen und die Kosten zu kalkulieren."

Mit seinem Projekt will Max Amling nicht nur nachhaltige Sport- und Freizeitkleidung anbieten, sondern gleichzeitig gebrauchte Kleidung wiederverwerten. "Die Kleidung wird in einer wiederverwendbaren Versandbox versendet. Die Kunden senden diese wieder zurück und können ihre gebrauchte Kleidung gleich mitsenden. Diese wird dann aufbereitet und entweder an Secondhandläden verschenkt oder recycelt und anschließend zu Dämmstoffen, Putztüchern oder Ähnlichem verarbeitet."

Am 18.03. startete das Crowdfunding-Projekt. "Mit RUN soll ein weiterer Schritt nach vorne gemacht werden, in eine nachhaltigere Zukunft!"

 

Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg!