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Fitnessökonomie auf Mallorca: DHfPG-Absolventin im Interview

Studium abgeschlossen, im Beruf angekommen und mittendrin in einer starken Studio-Community: DHfPG-Absolventin Esther Helbach hat auf Mallorca ihren Platz in der Fitnessbranche gefunden. Im Profit Club erlebt sie, warum persönliche Begegnungen für Studios heute wichtiger sind denn je.

 

Seit unserem letzten Interview hast du dein Studium der Fitnessökonomie erfolgreich abgeschlossen. Was hat sich seitdem für dich verändert?

Einiges hat sich getan! Der größte Schritt war definitiv unser Umzug – wir sind mit dem Studio in ein neues, deutlich größeres Studio gezogen und haben unsere Fläche dabei mehr als verdoppelt. Das war ein riesiger Kraftakt, hat sich aber absolut gelohnt: Wir haben jetzt viel mehr Platz für Geräte, für Kurse und auch für unseren Café-Bereich, in dem sich die Mitglieder aufhalten können. Dadurch konnten wir auch unser Angebot erweitern und mehr Mitgliedern gleichzeitig einen richtig guten Trainingsplatz bieten, ohne dass es eng wird.

Was macht die Arbeit im Profit Club auf Mallorca für dich heute besonders?

Der Vibe im Studio motiviert mich jeden Tag, das Beste zu geben. Die Mitglieder sind super hilfsbereit und einfach nur toll.

Das Fitnessstudio ist für viele Menschen mehr als ein Ort zum Trainieren. Wie erlebst du die Community bei euch?

Wir haben eine sehr starke Community. Bei uns supporten sich die Mitglieder gegenseitig, und auch Tagesgäste werden herzlichst empfangen. Da man bei uns nicht nur trainieren kann, sondern wir auch ein Café dabei haben, verbringen die Leute hier mehr Zeit als nur zum Training. Hier wird gearbeitet, sich ausgetauscht und gelacht.

Du bist auf Instagram sehr aktiv und gibst Einblicke in deinen Studioalltag. Welche Rolle spielt Social Media dabei, eine Community aufzubauen – und wie wichtig ist dir trotzdem der persönliche Kontakt vor Ort?

Der persönliche Kontakt vor Ort ist das A und O! Instagram ersetzt auf keinen Fall den persönlichen Kontakt. Vielmehr können wir so zeigen, was wir alles noch machen, was Mitglieder sonst nicht sehen würden. Dadurch fühlen sie sich mehr mitgenommen, und die Bindung zum Studio und zu uns wird größer.

Welche Rolle spielen persönlicher Kontakt und Gemeinschaft für den Erfolg eines Fitnessstudios?

Unser Gym wäre nicht derselbe Ort, wenn wir den persönlichen Kontakt nicht priorisieren würden. Die Mitglieder wissen, dass sie bei uns immer herzlich empfangen werden. Ich glaube übrigens auch, dass das in Zukunft – durch Homeoffice und Co. – eine noch größere Rolle spielen wird.

Welche Inhalte aus deinem Studium helfen dir heute besonders dabei, Mitglieder zu betreuen und den Studioalltag mitzugestalten?

Vor allem das Modul Trainingslehre hilft mir in der Kommunikation mit den Kunden. Etwa dabei, Übungen für jemanden zu erklären, der sie noch nie gemacht hat. Außerdem kann ich bei bestimmten Krankheitsbildern unsere Mitglieder unterstützen und dementsprechende Trainingspläne erstellen.

Du hast dein Studium im Fernstudium absolviert. Welche Vorteile hatte das für deinen Weg auf Mallorca?

Das hat mir den Schritt zum Auswandern überhaupt erst ermöglicht. Ohne ein Fernstudium wäre das für mich nicht möglich gewesen, weshalb ich sehr dankbar für diese Option bin. Übrigens absolviert mittlerweile auch eine Kollegin von uns das Fernstudium an der DHfPG und wir sind immer auf der Suche nach dualen Studenten.

Wie hat dich das Studium persönlich und beruflich weitergebracht?

Das Studium hat mir geholfen, mich zu organisieren. Gerade in der Zeit der Bachelorarbeit muss man sehr strukturiert und diszipliniert arbeiten.

Welchen Tipp gibst du angehenden Fitnessökonominnen und -ökonomen mit auf den Weg?

Wenn du eine Leidenschaft hast, mach sie zu deinem Beruf. Du solltest dich auf deinen Arbeitstag freuen und nicht aufs Wochenende warten.

Bachelor of Arts Fitnessökonomie