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Biergarten-Saison: Gesunde Alternativen zu Rostwurst und Weizenbier

Nach der Arbeit oder am Wochenende gemütlich im Biergarten sitzen, eine Grillwurst und ein kühles Weizen genießen. Doch zu oft genossen, schaden diese Klassiker schnell der Strandfigur. Im Folgenden wird aufgezeigt, welche gesunden Alternativen es zum „kühlen Blonden“ und zur Rostwurst gibt und ob alkoholfreies Bier wirklich gesünder ist.

 

Biergarten-Saison

Der Sommer nimmt wieder volle Fahrt auf und damit auch die Grill- und Biergartensaison. In der Bezeichnung ,,Biergarten“ steckt bereits das Getränk, welches zu dieser Zeit gerne verzehrt wird. Biere in unterschiedlichen Arten – Pils, Weizen, Radler oder die alkoholfreie Variante – werden bundesweit gerne verzehrt. Grundsätzlich spricht auch erst einmal nichts gegen den Verzehr von einem Bier am Tag. Ein Weizenbier liefert beispielsweise auch B-Vitamine, die gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche helfen. Wenn die Menge jedoch steigt, erhöht sich auch das gesundheitliche Risiko verschiedener Erkrankungen wie der Fettleber oder Typ-2-Diabetes. Betrachtet man die Kalorien sollte das alkoholfreie Pils mit knapp 80 kcal (0,33 l) dem Weizenbier mit 215 kcal (0,5 l) vorgezogen werden. Wenn es aber doch ein Weizenbier sein sollte, wäre die alkoholfreie Alternative mit 125 kcal (0,5 l) eine gute Möglichkeit, um Kalorien einzusparen.

Ein Besuch mit Freunden im Biergarten wird oft mit einem Feierabendsnack oder Abendessen in Verbindung gesetzt. Die Wahl fällt dabei häufig auf eine Rostwurst oder ein mariniertes Schweinesteak im Brötchen. Die Qualität der darin enthaltenen Fette in Kombination mit der zuckerhaltigen Marinade machen jedoch schnell müde und langfristig übergewichtig sowie krank. Sinnvolle Alternativen wären beispielsweise ein Grillspieß aus Lamm- oder Rindfleisch in Kombination mit Gemüse oder ein Hähnchenspieß. Wer Beilagen möchte, sollte Grillgemüse oder eine Folienkartoffel mit Kräuterquark wählen.

Wer zu Hause grillt, sollte sein Fleisch selbst marinieren. Es eignen sich Marinaden mit frischen Kräutern (z. B. Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Oregano) und Gewürzen. Diese enthalten im Vergleich zu der gekauften Marinade keinen Zucker und/oder Geschmacksverstärker.

Frischer Fisch und verschiedene Gemüsearten wie Aubergine, Zucchini oder Paprika zu grillen, ist ebenfalls eine gesunde Alternative. Hier bietet sich beispielsweise ein Thunfischsteak in Bärlauchbutter oder ein italienisch mariniertes Lachsfilet kombiniert mit buntem Gemüse und mariniertem Fetakäse an.
 

Über die Autorin

Aline Emanuel ist Ernährungsberaterin und Dozentin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie.
 

Mit der Deutschen Hochschule zum Bachelor of Arts Ernährungsberatung

Der Studiengang qualifiziert zum Ernährungsspezialisten, der gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten wissenschaftlich fundiert vermittelt und durch Bewegungsprogramme und psychologische Strategien stabilisiert.