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Vom Training mit Profisportlern zur Selbstständigkeit

Nach dem Abitur wusste Peter Breitfeld nicht wirklich, was er später einmal beruflich machen möchte. Durch seine Basketballmannschaft wurde er schließlich auf das duale Bachelor-Studium der DHfPG aufmerksam und plötzlich ging alles ganz schnell ...

 

"Ich habe nach dem Abitur erstmal ein Jahr gejobbt, da ich nicht wusste, was ich studieren soll. Da Basketball immer meine große Leidenschaft war und ich mich stetig verbessern wollte, habe ich mir in dieser Zeit immer Bücher über Athletiktraining gekauft." Das Interesse, sich in diesem Bereich weiterzubilden, war sehr groß. Daher hat er sich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt. "Mich haben dann oft Fragen beschäftigt, wie ich durch gezieltes Training z. B. schneller werden und mich verbessern kann." Über einen Spieler aus seinem Team, der damals an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) studierte, wurde er schließlich auf das duale Studium der DHfPG aufmerksam. "Dass ich neben dem Studium arbeiten konnte, war für mich der ausschlaggebende Punkt. Ich wollte nicht einfach 'nur' theoretisches Wissen sammeln, sondern dieses Wissen auch in der Praxis anwenden." Seinen Ausbildungsplatz fand er schließlich auch über den Sport: "Ich habe mit dem Studioleiter des Fitnessstudios, in dem ich meine betriebliche Ausbildung absolviert habe, Basketball gespielt. Das ging also alles ganz schnell."

2015 zu COROX gewechselt

Bereits während seines dualen Studiums zum Bachelor of Arts Fitnesstraining wurde Peter Breitfeld von dem Athletik- und Therapiezentrum COROX by Hans Friedl abgeworben. "Hans Friedl hat sich einen Namen in der Branche aufgebaut – viele Profisportler wollen bei ihm behandelt werden, da konnte ich nicht "nein" sagen." Während seiner Zeit bei COROX hat der 31-Jährige viele Sportler betreut und war sogar zweimal im Jahr mit dem Radteam von Katusha-Alpecin im Trainingslager – zuerst in der Nähe von Valencia, dann nochmal auf Mallorca. "Dort habe ich mit den Radprofis viele Core- und Mobility-Einheiten durchgeführt. Im 1:1-Training konnte ich mich auf jeden Einzelnen konzentrieren und den Sportlern dazu verhelfen, sich stetig zu verbessern."

Im Therapiezentrum in der Nähe von Rosenheim hatte er fast jede halbe Stunde einen neuen Patienten. "Da hat man natürlich nicht so viel Zeit für jeden einzelnen Patienten. Wenn ich mit Profisportlern arbeiten durfte, hatte ich meistens mehr Zeit. Da konnte ich mich oft zwei bis drei Stunden auf einen Patienten konzentrieren. Darunter waren auch öfter mal Nationalspieler." Insgesamt war die Zeit sehr wichtig für ihn. "Ich habe in dieser Zeit sehr viel gelernt. 2017 und 2018 war ich zudem noch auf verschiedenen Fortbildungen im Bereich der Neuroathletik. Diese Arbeitsweise hat mich auch sehr geprägt."

Mitarbeit an Athletik-App B42

Seit 2017 arbeitet Peter Breitfeld zudem an einer Athletik-App für Amateurfußballerinnen und -fußballern mit. "Unser Ziel ist es, die Performance der Spielerinnen und Spieler auf ein neues Leistungsniveau zu heben, deren Verletzungsanfälligkeit zu minimieren und sie beim Reha-Verlauf professionell zu unterstützen. Über die App bieten wir unseren Sportlerinnen und Sportlern Trainings- und Reha-Programme, die auf neusten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und in Zusammenarbeit mit renommierten Sportärzten, Trainern und Therapeuten entstanden sind." Aktuell hat die App ca. 70.000 Nutzer – das Potential ist jedoch noch nicht ausgeschöpft. "Im Moment sind wir dabei uns auch international breiter aufzustellen. Unsere App ist nun auch in den USA, England und Spanien verfügbar."

2020 mit Master begonnen, 2021 folgt der Schritt in die Selbstständigkeit

"Ich habe dieses Jahr noch mit dem Master im Bereich klinische Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI) begonnen, um als Therapeut noch breiter aufgestellt zu sein. Mein ehemaliger Arbeitskollege Marc Volkert und ich eröffnen im Januar 2021 die Praxis FENICS Therapie & Trainingfür Privat- und Selbstzahler in Bad Aibling. Er ist Physiotherapeut, Sportphysiotherapeut und hat Osteopathie studiert, zudem hat er sich mit zahlreichen Weiterbildungen in diesen Bereichen weiter spezialisieren können. Mit unseren gemeinsamen Fähigkeiten haben wir alle Voraussetzungen, um ein einmaliges Therapiekonzept zu gestalten, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Mein Wunsch wäre es, nicht im 30-Minuten-Takt zu arbeiten, sondern mir mehr Zeit für meine Patienten nehmen zu können." Auf diese Weise könnte er im Detail erörtern, wo das Problem liegt und eine genauere Anamnese durchführen. "Auch, wenn es am Ende eine Stunde dauert – die Gesundheit ist eben das Wichtigste. Es ist mir außerdem sehr wichtig, dass die Therapie auch nachhaltig ist und ich langfristig mit den Patienten Erfolge erziele." 

Kontakt:

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