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Studium in Fitnessökonomie und Ernährungsberatung: DHfPG-Absolventin arbeitet weltweit

Eigentlich wollte Corina Martinez nach dem Abitur eine Ausbildung zur Physiotherapeutin machen. Doch schon während eines Praktikums merkte sie: Das ist nicht der richtige Weg für sie. Stattdessen entdeckte sie ihre Begeisterung für Fitness und Gesundheit – unter anderem durch einen Step-Aerobic-Kurs.

 

„Die Dozentin meiner Aerobic-Ausbildung hat mir damals den Studiengang empfohlen. Zu der Zeit gab es noch nicht so viele Möglichkeiten in diesem Bereich“, erinnert sie sich.

Um möglichst viele Bereiche kennenzulernen, bewarb sie sich in einem Fitnessstudio mit großer Trainingsfläche und unterschiedlichen Angeboten wie Badminton und Gruppenkursen. Schnell wurde klar: Die Fitness- und Gesundheitsbranche ist genau ihr Ding.

Warum zusätzlich Ernährungsberatung?

An der DHfPG entschied sie sich zunächst für den Studiengang Fitnessökonomie. Später ergänzte sie ihre Qualifikationen mit der Studienrichtung Ernährungsberatung.

„Ich wusste damals schon, dass ich später ins Ausland gehen möchte. Ernährung als zusätzliche Spezialisierung war für mich ein perfektes zweites Standbein.“

Besonders begeistert war Corina vom praxisorientierten Studium und dem dualen Studiensystem.

Struktur, Praxisnähe und Flexibilität im Studium

„Die Kombination aus Fernstudium, Lehrveranstaltungen und betrieblicher Ausbildung war super. Ich mochte die klare Struktur – man konnte sich immer auf ein Modul konzentrieren. Das war sehr effektiv.“

Auch die direkte Umsetzung in die Praxis half ihr enorm weiter. Vor allem Inhalte aus den BWL-Modulen nutzt sie bis heute.

„Liquiditätsrechnungen oder Trainingspläne – das brauche ich tatsächlich noch heute. Und im Trainingsalltag kamen natürlich ständig Fragen zur Ernährung oder zum Eiweißbedarf.“

Internationale Karriere dank DHfPG

Nach ihrem Studium arbeitete Corina insgesamt acht Jahre in den USA und weitere vier Jahre in England. Durch die breite Ausbildung an der DHfPG konnte sie international in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden – von Training und Verkauf bis hin zur Ernährungsberatung und dem Verfassen gesundheitsbezogener Artikel.

„Ich hatte nie Schwierigkeiten, einen Job zu finden. Meine Abschlüsse wurden überall sehr geschätzt.“

Heute lebt Corina wieder in Kaiserslautern und arbeitet virtuell für einen amerikanischen Arbeitgeber als Ernährungsberaterin.

So sieht ihr Arbeitsalltag heute aus

Ihr Arbeitsalltag besteht aus telefonischen Coachings, Ernährungsanalysen und individueller Betreuung über WhatsApp.

„Ich führe täglich 20- bis 30-minütige Beratungsgespräche, berechne den Energiebedarf und begleite Menschen beim Gewichtsmanagement. Durch die Zeitverschiebung arbeite ich meist nachmittags – dafür aber extrem flexibel.“

Ihr Tipp für zukünftige Studierende

Für aktuelle und zukünftige Studierende hat sie einen klaren Tipp:

„Wenn ihr das Gefühl habt: Dort würde ich gerne arbeiten – dann bewerbt euch einfach initiativ. Wartet nicht nur auf Stellenausschreibungen. Genau so habe ich alle meine Jobs bekommen.“

Und noch ein praktischer Hinweis aus ihrer internationalen Erfahrung:

„Lasst euch eure Zertifikate auch auf Englisch ausstellen – das kann gerade im Coaching- oder Gesundheitsbereich unglaublich hilfreich sein.“

 

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