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Kombination mit Zukunft

Mit zunehmender Digitalisierung steigt auch der Bedarf an Datenverarbeitung und Softwareentwicklung immer weiter an – auch in der Sport-, Fitness- und Gesundheitsbranche. Ob zur Dokumentation und Visualisierung von Trainingsdaten, zur Steuerung von Sensoren oder bei der Entwicklung und Unterhaltung computergestützter Trainingsgeräte.

 

Die Informationstechnologie (IT) ist eine wichtige Quelle für Innovationen in den Bereichen Sport, Fitness und Gesundheit. Aus diesem Grund gibt es immer häufiger Kooperationen zwischen IT-Unternehmen und Sportvereinen, wie z. B. der National Football League (NFL) und den Software-Giganten Microsoft und Amazon. Über einen RFID-Sender in der Kleidung der Footballspieler können Echtzeitinformationen erfasst und ausgewertet werden. Ein anderes Beispiel ist Hawk-Eye: mit dem computergestützen System können Torentscheidungen während eines Fußballspiels geklärt werden.

Die Sport- und Gesundheitsinformatik umfasst zudem die nachhaltige Anwendung von Methoden und Paradigmen aus der Informatik sowie aus Forschungsprogrammen, um sport- und gesundheitwissenschaftliches Wissen auf die Informatik sowie Informatikwissen auf die Sport-, Fitness und Gesundheitsbranche zu übertragen.

Auch im deutschen Gesundheitssektor ist die Digitalisierung angekommen und ermöglicht neue Geschäftsmodelle und Anwendungsbeispiele. Erste Krankenkassen bieten Kostenerstattungen und Zusatzleistungen im Rahmen eines gesunden Lebensstils mit dem Schwerpunkt auf Bewegung und Ernährung. Die gesammelten Daten von mobilen Schrittzählern, digitalen Blutdruckmessgeräten und Smartwatches mit integriertem Pulsmesser dienen hier als Beleg. Ein Sport- und Gesundheitsinformatiker könnte die ideale Schnittstelle zwischen beiden Seiten (Krankenkasse und Technik) darstellen.

 

Jetzt informieren: Bachelor of Science Sport-/Gesundheitsinformatik